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	<title>CirculateD - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-23T22:22:30Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Metallischer_Schleifschlamm&amp;diff=6404</id>
		<title>Metallischer Schleifschlamm</title>
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		<updated>2026-07-22T14:09:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:4-12-030.JPG|center|Probendarstellung: Metallischer Schleifschlamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display: flex; gap: 20px; align-items: flex-start;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;flex: 1;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probenbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Probennummer&#039;&#039;&#039; || 4-12-030&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Metalle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Berghaus GmbH &amp;amp; Co KG aus Remscheid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Produktion]] (Produktionsabfälle)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--| &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; || Chrom-Nickel-Stahl (VA-Stahl)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Angaben zur Rezyklierbarkeit&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] untersuchte metallische Schleifschlamm wurde als Filterkuchen von einem Bandfilter entnommen. Auf Grund der Pressung gegen das Filterhilfsmittel und wegen der haken- bis spiralförmigen Struktur der Späne war der Schleifschlamm stark agglomeriert.  &lt;br /&gt;
Dieser Zustand erschwerte das mechanische Abtrennen des Kühlschmierstoffes in der Zentrifuge.  &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ließ die Struktur der Späne keine Einzelkornbedingungen zu, die grundlegende Voraussetzung für jede Sortierung!  &lt;br /&gt;
Daher und auf Grund des schon extrem hohen Metallgehaltes in der festen Phase wurde auf eine weitere Anreicherung durch Aussortieren von z. B. Abrasivpartikeln verzichtet.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;flex: 1;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Behandlungszustände&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;unbehandelt&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der vorliegende Schleifschlamm wurde bei der schleifenden Bearbeitung von Schnellarbeitsstahl erzeugt. Insbesondere wegen des enthaltenen nicht wassergemischten Kühlschmierstoffes wird Schleifschlamm als gefährlicher Schleifschlamm klassifiziert. Ziel des ANTS im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] ist, eine möglichst reine metallische Fraktion für das Recycling in der pulvermetallurgischen Route anzureichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;homogenisiert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Das Homogenisieren ist notwendig, um im Schleifschlamm enthaltene Agglomerate aufzulösen, die im nachfolgenden Prozessschritt &amp;quot;Zentrifugieren&amp;quot; die Schwingungsüberwachung der Zentrifuge auslösen würden. Tritt Letzteres ein, stoppt die Zentrifuge.  &lt;br /&gt;
Ein weiterer Effekt ist, dass die Schwammwirkung des Schleifschlammes aufgehoben wird und die metallische Phase sedimentiert. Der Kühlschmierstoff sammelt sich an der Oberfläche und kann abgegossen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zentrifugiert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der Schleifschlamm wird mit Hilfe einer Filterzentrifuge mit einer Maschenweite von 100 µm mechanisch entölt. Nach diesem Prozessschritt beträgt der Restkühlschmierstoffgehalt der metallischen Phase weniger als 10 Ma.%.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zerkleinert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Aufgrund der haken- bis spiralförmigen Form der Späne ist die Schüttdichte der unzerkleinerten Späne zu gering, um z. B. Sinterformen ausreichend mit Material zu füllen. Mithilfe der Scheibenschwingmühle konnten die Späne zu einem Pulver mit einer Schüttdichte von über 2,2 g/cm³ und einer Klopfdichte von über 3 g/cm³ gemahlen werden. Dieses Pulver konnte in den im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] untersuchten Sinterverfahren verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;mit Aceton gewaschen&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Im Prozessschritt „Waschen mit Aceton“ kann der Kohlenstoffgehalt der metallischen Phase auf weniger als 2 Ma.% reduziert werden. Hierzu wird Aceton mit Schleifschlamm im Blender vermischt. Das beladene Lösemittel wird über eine Vakuumfiltration abgetrennt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;abgetrennter Kühlschmierstoff&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der im Schleifprozess eingesetzte Kühlschmierstoff wird in den Prozessschritten „Homogenisieren“ und „Zentrifugieren“ abgetrennt. Die Wiederverwendung wurde im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] nicht untersucht und ist eine offene Forschungsfrage.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Endliche_Rohstoffe&amp;diff=6403</id>
		<title>Endliche Rohstoffe</title>
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		<updated>2026-07-08T12:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bergbau und Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bezeichnet die Entnahme natürlich vorkommender mineralischer Rohstoffe oder fossiler Energieträger aus der Erde. Sie ist grundlegend für moderne Gesellschaften, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche auf mineralische Rohstoffe angewiesen sind: Bausektor, Energieversorgung, Industrie, Mobilität, Digitalisierung, Land- und Forstwirtschaft oder Gesundheitswesen. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastrukturen noch Maschinen, Stromnetze, Smartphones, Windräder, Batterien oder Arzneimittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung &lt;br /&gt;
Während die Rohstoffgewinnung in der öffentlichen Wahrnehmung oft negativ dargestellt und konnotiert wird, steht heute schon an vielen Orten eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung im Fokus. Das bedeutet, Rohstoffe nicht nur effizient, sondern auch möglichst umweltverträglich und sozialverträglich zu gewinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kontext spielen Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung eine wichtige Rolle, um den Bergbau effizient, sicher und nachhaltig zu gestalten, die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen und so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung leisten zu können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Baustein ist dabei das Zusammenspiel zwischen der primären Rohstoffgewinnung und der sekundären Rohstoffnutzung und -wiedernutzbarmachung. Die primäre Rohstoffgewinnung trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei, die stoffliche Wiedernutzbarmachung (Recycling) zur Schonung von primären Ressourcen. Erst das Zusammendenken beider Quellen ermöglicht Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und eine schrittweise Entkopplung von Wachstum und Rohstoffverbrauch und damit Umwelt-Inanspruchnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffbedarf in Deutschland und der EU&lt;br /&gt;
Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffabnehmern weltweit, sind gerade bei den sogenannten kritischen Rohstoffen teilweise jedoch vollständig auf Importe angewiesen. Das bringt teilweise sehr große Abhängigkeiten mit sich. Studien zeigen, dass Deutschland bei der Versorgung mit Rohstoffen zu über 90 Prozent von Importen abhängt; bei vielen kritischen Rohstoffen stammen diese aus wenigen Förderländern. Für 14 von 30 als kritisch eingestuften Rohstoffen liegt die Importabhängigkeit Deutschlands sogar bei 100 Prozent. &amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;/&amp;gt; Von kritischen Rohstoffen spricht man bei den Rohstoffen, die eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, bei denen jedoch ein hohes Risiko im Hinblick auf Versorgungsengpässe besteht. Als strategische Rohstoffe bezeichnet man die Rohstoffe, deren Verfügbarkeit für Schlüsselindustrien, z.B. die Verteidigungsindustrie, von zentraler Bedeutung sind und die durch prognostizierte globale Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Global production of critical and strategic raw materials.png| Weltweite Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Situation ist das Ziel, existierende Abhängigkeiten zu verringern. Auf Ebene der EU wurden beispielsweise durch den Critical Raw Materials Act konkrete Ziele definiert, um die Abhängigkeit zu reduzieren.  Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des jährlichen EU-Bedarfs kritischer Rohstoffe durch EU-Förderung gedeckt werden, 40 Prozent durch Verarbeitung in der EU und 25 Prozent durch Recycling. Zudem soll kein einzelnes Drittland mehr als 65 Prozent des Bedarfs strategischer Rohstoffe an einer Verarbeitungsstufe decken. Der Bedarf wird also weiterhin überwiegend über Import, Verarbeitung, Recycling und gezielte heimische Förderung gedeckt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:European Critical Raw Materials Act.png| Europäisches Gesetz über kritische Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Heimischer Bergbau&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Importabhängigkeit spielt der heimische Bergbau in Deutschland eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt über bedeutende Vorkommen, beispielsweise bei Baurohstoffen und Industriemineralen wie Sand, Kies, Ton, Kalk, Steinsalz und Kalisalz. Zudem werden in mehreren Regionen neue Lagerstätten exploriert, etwa im Erzgebirge (Zinn, Lithium), in Thüringen (Kupfer) oder im Oberrheingraben (Lithium). &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;/&amp;gt; Rund 75 % der Rohstoffmenge, die ein Mensch in Deutschland in seinem Leben verbraucht, werden in Deutschland gewonnen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Heimischer_Bergbau.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Gleichzeitig exportiert Deutschland bestimmte Rohstoffe beziehungsweise rohstoffnahe Produkte, insbesondere bei Kali- und Steinsalzprodukten sowie bei ausgewählten Industriemineralen. Damit zeigt sich: Deutschland ist durchaus nicht rohstoffarm, sondern bei vielen Rohstoffen gut aufgestellt und in einzelnen Bereichen sogar international relevant. &amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimischer Bergbau stärkt Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und bietet Chancen für eine verantwortungsvolle und hochmoderne Rohstoffgewinnung. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten begrenzt, weil viele kritische Metalle und High-Tech-Rohstoffe in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt nur in kleinen Mengen oder nicht wirtschaftlich gewonnen werden können, was zumeist auch an dem fehlenden Wissen über vorhandene Lagerstätten liegt. Hier bedarf es vor einer eigentlichen Gewinnung zunächst umfangreicher Explorationsaktivitäten Strategisch beruht die Rohstoffversorgung Deutschlands auf drei Säulen: heimische Rohstoffgewinnung, Importe sowie Recycling und Kreislaufwirtschaft. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Rohstoffgewinnungsbetrieben ist auch die Bergbauzuliefererindustrie nicht außer Acht zu lassen. Die Bergbauzulieferer aus Deutschland bilden einen hochspezialisierten Sektor. Bergbaumaschinen aus Deutschland werden in die ganze Welt exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entstehung von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Rohstofflagerstätten sind natürliche, räumlich begrenzte Anreicherungen von mineralischen Rohstoffen oder fossilen Energieträgern. Sie entstehen durch komplexe geologische Prozesse über Millionen von Jahren und zeigen eine große Vielfalt, die sich in unterschiedlichen Lagerstättentypen widerspiegelt. Magmatische Lagerstätten bilden sich durch die Kristallisation von Mineralien aus erkaltendem Magma, wie bei Platinvorkommen. Sedimentäre Lagerstätten, die häufig bei Bauxit (Aluminium), Phosphat oder Kohle anzutreffen sind, resultieren aus der Ablagerung und Diagenese in ehemaligen Meeres- oder Flussbecken. Hydrothermale Lagerstätten entstehen durch heiße, mineralreiche Flüssigkeiten, die aus dem Erdmantel aufsteigen und in Rissen Metalle wie Gold, Silber oder Zinn. Placer-Lagerstätten sind mechanisch angereicherte Ablagerungen durch Erosion und Flussverlagerung, etwa bei Gold. Evaporit-Lagerstätten wie Kalisalz oder Gips bilden sich durch Verdunstung von Meereswasser in geschlossenen Becken, wie sie in Norddeutschland vorkommen. Pegmatite liefern seltene Elemente wie Lithium durch die letzten Phasen magmatischer Kristallisation. Diese Vielfalt spiegelt die Komplexität geologischer Prozesse wider und zeigt, wie komplex und vielfältig damit einhergehend auch der Abbau der Rohstoffe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Abbauwürdigkeit von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Eine Lagerstätte gilt als abbauwürdig, wenn sie technisch, ökonomisch und ökologisch tragfähig ist. Hierbei spielt einerseits der Grad des Wissens über die Lagerstätte und andererseits sogenannte „Modifying Factors“, also technische, ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Faktoren eine Rolle. Bei Reserven handelt es sich um nachgewiesene Rohstoffvorkommen, die zum heutigen Zeitpunkt und Stand der Technik als technisch und wirtschaftlich abbaubar gelten. Abhängig vom Grad des Wissens über die Lagerstätte unterscheidet man wahrscheinliche und nachgewiesene Reserven. Der Begriff Ressource bezeichnet dagegen vermutete Rohstoffvorkommen, die zum Zeitpunkt der Bewertung wirtschaftlich und/oder technisch nicht abbaubar sind. Auch hier folgt eine weitere Unterscheidung in Abhängigkeit des Wissens über die Lagerstätte in vermutete oder gemessene Ressourcen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffgewinnung&lt;br /&gt;
Die Gewinnung von Rohstoffen kann grundsätzlich Übertage, also im Tagebau oder Untertage, im Tiefbau, erfolgen. Bei der Entscheidung, ob der Abbau Übertage oder Untertage erfolgt, ist die Teufenlage (Teufe = Tiefe) das wichtigste, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium. Ebenso spielen z.B. die geomechanischen Eigenschaften des Deckgebirges sowie der Lagerstätte, Veränderungen in Qualität und Qualitätsverteilung, Veränderungen bei den Fördermengen sowie technische Entwicklungen eine wesentliche Rolle. Es ist auch möglich, dass der Betrieb im Laufe der Betriebszeit von Übertage auf Untertage übergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Abbauart folgt der Rohstoffabbau meist einem grundlegenden Ablauf aus Lösen, Laden und Fördern. Zuerst wird das Gestein oder Erz gelöst, also aus dem Verbund des Gebirges herausgebrochen oder gelockert. Danach wird das gelöste Material geladen, etwa mit Baggern, Ladern oder anderen Ladefahrzeugen und -einrichtungen. Anschließend erfolgt der Transport, also das Fördern des Materials zur Aufbereitung, zu Halden oder direkt zur Weiterverarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren für den Rohstoffabbau wird häufig nach dem Gesteinszustand ausgewählt. Übertage können Lockergesteine wie Sand oder Kies mit Hilfe von Baggern, Saugbaggern (bei der Nassgewinnung) oder Schaufelradbaggern gewonnen werden. Festgestein wie Granit und Basalt muss typischerweise zunächst durch Bohren und Sprengen gelöst werden, wobei das Laden und Fördern in der Regel mit schweren Maschinen erfolgt. Halbfestgestein liegt zwischen diesen beiden Zuständen. Es ist stärker verfestigt als Lockergestein, aber nicht so hart wie klassisches Festgestein. Hier kann das Gestein mit Baggern gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untertage wird zwischen konventionellem und maschinellem Abbau unterschieden. Der konventionelle Abbau folgt dem Bohr- und Sprengzyklus, bei dem nach dem Vermessen zunächst das Bohren und anschließende Befüllen (Besetzen) von Sprengbohrlöchern erfolgt. Nach der Sprengung müssen die Sprengschwaden abgeführt und der Arbeitsort kontrolliert werden, bevor das lose Gestein geladen werden kann. Anschließend folgt üblicherweise das Berauben. Dabei werden lose Gesteinsstücke entfernt, damit sie keine Gefahr darstellen. Je nach Gebirgsbeschaffenheit wird das Gebirge zusätzlich noch geankert. Beim sog. Ankerausbau werden Gebirgsanker in Bohrlöcher eingebracht, um lockere oder instabile Bereiche zu stabilisieren und das umliegende Gebirge zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der maschinelle Abbau erfolgt dagegen mit spezieller Maschinentechnik, etwa Teilschnittmaschinen, Walzenladern oder Continuous Miner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte der Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffe sind die Basis unserer Gesellschaft, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche und auch jeder von uns auf Rohstoffe angewiesen ist, egal ob im Bau, der Energieversorgung, der Industrie, der Mobilität, oder Landwirtschaft. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastruktur noch Maschinen, Stromnetze, Glas, Smartphones, Windräder oder Batterien. Und das bedeutet nicht nur, dass mineralische Rohstoffe in sämtlichen Produkten enthalten sind, sie werden auch für deren Herstellung und Verarbeitung benötigt. Sogar Zahnpasta oder sämtliche Arzneimittel bestehen aus mineralischen Rohstoffen. Zwar kann das Recycling einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten, allerdings wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen bis auf absehbare Zeit nicht allein durch sekundäre Quellen gedeckt werden können, was eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung auch in Zukunft erforderlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelteinflüsse und Fortschritt ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bedeutet immer ein Eingriff in Natur und Landschaft, doch der Umgang damit hat sich in den letzten vielerorts deutlich gewandelt. Heute sind ein verantwortungsvolles Umweltmanagement, Genehmigungsverfahren, Monitoring und Rekultivierung fester Bestandteil moderner Bergbauprojekte. Das Ziel ist nicht, jede Wirkung zu vermeiden, sondern sie systematisch zu verringern, systematisch und zielgerichtet zu kontrollieren und Flächen nach dem Abbau wieder nutzbar zu machen und in einen lebenswerten Zustand zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-09-004.jpg|1000px|link=1-09-004|[[1-09-004]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-005.jpg|1000px|link=1-09-005|[[1-09-005]]&lt;br /&gt;
Datei:MG 8417.jpg|1000px|link=1-09-006|[[1-09-006]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-007.jpg|1000px|link=1-09-007|[[1-09-007]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-008.jpg|1000px|link=1-09-008|[[1-09-008]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-009.jpg|1000px|link=1-09-009|[[1-09-009]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-012.jpg|1000px|link=1-09-012|[[1-09-012]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-013.jpg|1000px|link=1-09-013|[[1-09-013]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-014.jpg|1000px|link=1-09-014|[[1-09-014]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-015.jpg|1000px|link=1-09-015|[[1-09-015]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-016.jpg|1000px|link=1-09-016|[[1-09-016]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-017.jpg|1000px|link=1-09-017|[[1-09-017]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;&amp;gt; DIW Berlin (12 2022). DIW Wochenbericht 49/2022. Von https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.862062.de/dwr-22-49-2.pdf abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;&amp;gt; Europäische Kommission. European Critical Raw Materials Act. Von https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_en abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;&amp;gt; Deutsche Rohstoffagentur (2023). Kritische mineralische Rohstoffe – Risikoanalyse. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Von https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/SharedDocs/Downloads/CTN/73_Kritische_mineralische_Rohstoffe.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;&amp;gt; Vereinigung Rohstoffe und Bergbau. Mineralische Rohstoffe. Von https://v-r-b.de/mineralische-rohstoffe aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Rohstoffstrategie der Bundesregierung.. Von https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/rohstoffstrategie-bundesregierung.html aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;&amp;gt; Cosi, Marco (2020). A new valuation method for dimension stone mining projects and properties. Online verfügbar unter https://www.researchgate.net/figure/Correlation-between-mineral-resources-and-reserves-by-PERC-and-JORC-Standards_fig4_346317484, zuletzt aufgerufen am 03.06.2026.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Endliche_Rohstoffe&amp;diff=6402</id>
		<title>Endliche Rohstoffe</title>
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		<updated>2026-07-08T12:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bergbau und Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bezeichnet die Entnahme natürlich vorkommender mineralischer Rohstoffe oder fossiler Energieträger aus der Erde. Sie ist grundlegend für moderne Gesellschaften, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche auf mineralische Rohstoffe angewiesen sind: Bausektor, Energieversorgung, Industrie, Mobilität, Digitalisierung, Land- und Forstwirtschaft oder Gesundheitswesen. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastrukturen noch Maschinen, Stromnetze, Smartphones, Windräder, Batterien oder Arzneimittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung &lt;br /&gt;
Während die Rohstoffgewinnung in der öffentlichen Wahrnehmung oft negativ dargestellt und konnotiert wird, steht heute schon an vielen Orten eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung im Fokus. Das bedeutet, Rohstoffe nicht nur effizient, sondern auch möglichst umweltverträglich und sozialverträglich zu gewinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kontext spielen Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung eine wichtige Rolle, um den Bergbau effizient, sicher und nachhaltig zu gestalten, die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen und so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung leisten zu können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Baustein ist dabei das Zusammenspiel zwischen der primären Rohstoffgewinnung und der sekundären Rohstoffnutzung und -wiedernutzbarmachung. Die primäre Rohstoffgewinnung trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei, die stoffliche Wiedernutzbarmachung (Recycling) zur Schonung von primären Ressourcen. Erst das Zusammendenken beider Quellen ermöglicht Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und eine schrittweise Entkopplung von Wachstum und Rohstoffverbrauch und damit Umwelt-Inanspruchnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffbedarf in Deutschland und der EU&lt;br /&gt;
Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffabnehmern weltweit, sind gerade bei den sogenannten kritischen Rohstoffen teilweise jedoch vollständig auf Importe angewiesen. Das bringt teilweise sehr große Abhängigkeiten mit sich. Studien zeigen, dass Deutschland bei der Versorgung mit Rohstoffen zu über 90 Prozent von Importen abhängt; bei vielen kritischen Rohstoffen stammen diese aus wenigen Förderländern. Für 14 von 30 als kritisch eingestuften Rohstoffen liegt die Importabhängigkeit Deutschlands sogar bei 100 Prozent. &amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;/&amp;gt; Von kritischen Rohstoffen spricht man bei den Rohstoffen, die eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, bei denen jedoch ein hohes Risiko im Hinblick auf Versorgungsengpässe besteht. Als strategische Rohstoffe bezeichnet man die Rohstoffe, deren Verfügbarkeit für Schlüsselindustrien, z.B. die Verteidigungsindustrie, von zentraler Bedeutung sind und die durch prognostizierte globale Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Global production of critical and strategic raw materials.png| Weltweite Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Situation ist das Ziel, existierende Abhängigkeiten zu verringern. Auf Ebene der EU wurden beispielsweise durch den Critical Raw Materials Act konkrete Ziele definiert, um die Abhängigkeit zu reduzieren.  Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des jährlichen EU-Bedarfs kritischer Rohstoffe durch EU-Förderung gedeckt werden, 40 Prozent durch Verarbeitung in der EU und 25 Prozent durch Recycling. Zudem soll kein einzelnes Drittland mehr als 65 Prozent des Bedarfs strategischer Rohstoffe an einer Verarbeitungsstufe decken. Der Bedarf wird also weiterhin überwiegend über Import, Verarbeitung, Recycling und gezielte heimische Förderung gedeckt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:European Critical Raw Materials Act.png| Europäisches Gesetz über kritische Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Heimischer Bergbau&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Importabhängigkeit spielt der heimische Bergbau in Deutschland eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt über bedeutende Vorkommen, beispielsweise bei Baurohstoffen und Industriemineralen wie Sand, Kies, Ton, Kalk, Steinsalz und Kalisalz. Zudem werden in mehreren Regionen neue Lagerstätten exploriert, etwa im Erzgebirge (Zinn, Lithium), in Thüringen (Kupfer) oder im Oberrheingraben (Lithium). &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;/&amp;gt; Rund 75 % der Rohstoffmenge, die ein Mensch in Deutschland in seinem Leben verbraucht, werden in Deutschland gewonnen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Heimischer_Bergbau.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Gleichzeitig exportiert Deutschland bestimmte Rohstoffe beziehungsweise rohstoffnahe Produkte, insbesondere bei Kali- und Steinsalzprodukten sowie bei ausgewählten Industriemineralen. Damit zeigt sich: Deutschland ist durchaus nicht rohstoffarm, sondern bei vielen Rohstoffen gut aufgestellt und in einzelnen Bereichen sogar international relevant. &amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimischer Bergbau stärkt Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und bietet Chancen für eine verantwortungsvolle und hochmoderne Rohstoffgewinnung. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten begrenzt, weil viele kritische Metalle und High-Tech-Rohstoffe in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt nur in kleinen Mengen oder nicht wirtschaftlich gewonnen werden können, was zumeist auch an dem fehlenden Wissen über vorhandene Lagerstätten liegt. Hier bedarf es vor einer eigentlichen Gewinnung zunächst umfangreicher Explorationsaktivitäten Strategisch beruht die Rohstoffversorgung Deutschlands auf drei Säulen: heimische Rohstoffgewinnung, Importe sowie Recycling und Kreislaufwirtschaft. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Rohstoffgewinnungsbetrieben ist auch die Bergbauzuliefererindustrie nicht außer Acht zu lassen. Die Bergbauzulieferer aus Deutschland bilden einen hochspezialisierten Sektor. Bergbaumaschinen aus Deutschland werden in die ganze Welt exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entstehung von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Rohstofflagerstätten sind natürliche, räumlich begrenzte Anreicherungen von mineralischen Rohstoffen oder fossilen Energieträgern. Sie entstehen durch komplexe geologische Prozesse über Millionen von Jahren und zeigen eine große Vielfalt, die sich in unterschiedlichen Lagerstättentypen widerspiegelt. Magmatische Lagerstätten bilden sich durch die Kristallisation von Mineralien aus erkaltendem Magma, wie bei Platinvorkommen. Sedimentäre Lagerstätten, die häufig bei Bauxit (Aluminium), Phosphat oder Kohle anzutreffen sind, resultieren aus der Ablagerung und Diagenese in ehemaligen Meeres- oder Flussbecken. Hydrothermale Lagerstätten entstehen durch heiße, mineralreiche Flüssigkeiten, die aus dem Erdmantel aufsteigen und in Rissen Metalle wie Gold, Silber oder Zinn. Placer-Lagerstätten sind mechanisch angereicherte Ablagerungen durch Erosion und Flussverlagerung, etwa bei Gold. Evaporit-Lagerstätten wie Kalisalz oder Gips bilden sich durch Verdunstung von Meereswasser in geschlossenen Becken, wie sie in Norddeutschland vorkommen. Pegmatite liefern seltene Elemente wie Lithium durch die letzten Phasen magmatischer Kristallisation. Diese Vielfalt spiegelt die Komplexität geologischer Prozesse wider und zeigt, wie komplex und vielfältig damit einhergehend auch der Abbau der Rohstoffe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Abbauwürdigkeit von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Eine Lagerstätte gilt als abbauwürdig, wenn sie technisch, ökonomisch und ökologisch tragfähig ist. Hierbei spielt einerseits der Grad des Wissens über die Lagerstätte und andererseits sogenannte „Modifying Factors“, also technische, ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Faktoren eine Rolle. Bei Reserven handelt es sich um nachgewiesene Rohstoffvorkommen, die zum heutigen Zeitpunkt und Stand der Technik als technisch und wirtschaftlich abbaubar gelten. Abhängig vom Grad des Wissens über die Lagerstätte unterscheidet man wahrscheinliche und nachgewiesene Reserven. Der Begriff Ressource bezeichnet dagegen vermutete Rohstoffvorkommen, die zum Zeitpunkt der Bewertung wirtschaftlich und/oder technisch nicht abbaubar sind. Auch hier folgt eine weitere Unterscheidung in Abhängigkeit des Wissens über die Lagerstätte in vermutete oder gemessene Ressourcen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffgewinnung&lt;br /&gt;
Die Gewinnung von Rohstoffen kann grundsätzlich Übertage, also im Tagebau oder Untertage, im Tiefbau, erfolgen. Bei der Entscheidung, ob der Abbau Übertage oder Untertage erfolgt, ist die Teufenlage (Teufe = Tiefe) das wichtigste, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium. Ebenso spielen z.B. die geomechanischen Eigenschaften des Deckgebirges sowie der Lagerstätte, Veränderungen in Qualität und Qualitätsverteilung, Veränderungen bei den Fördermengen sowie technische Entwicklungen eine wesentliche Rolle. Es ist auch möglich, dass der Betrieb im Laufe der Betriebszeit von Übertage auf Untertage übergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Abbauart folgt der Rohstoffabbau meist einem grundlegenden Ablauf aus Lösen, Laden und Fördern. Zuerst wird das Gestein oder Erz gelöst, also aus dem Verbund des Gebirges herausgebrochen oder gelockert. Danach wird das gelöste Material geladen, etwa mit Baggern, Ladern oder anderen Ladefahrzeugen und -einrichtungen. Anschließend erfolgt der Transport, also das Fördern des Materials zur Aufbereitung, zu Halden oder direkt zur Weiter verarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren für den Rohstoffabbau wird häufig nach dem Gesteinszustand ausgewählt. Übertage können Lockergesteine wie Sand oder Kies mit Hilfe von Baggern, Saugbaggern (bei der Nassgewinnung) oder Schaufelradbaggern gewonnen werden. Festgestein wie Granit und Basalt muss typischerweise zunächst durch Bohren und Sprengen gelöst werden, wobeidas Laden und Fördern in der Regel mit schweren Maschinen erfolgt. Halbfestgestein liegt zwischen diesen beiden Zuständen. Es ist stärker verfestigt als Lockergestein, aber nicht so hart wie klassisches Festgestein. Hier kann das Gestein mit Baggern gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untertage wird zwischen konventionellem und maschinellem Abbau unterschieden. Der konventionelle Abbau folgt dem Bohr- und Sprengzyklus, bei dem nach dem Vermessen zunächst das Bohren und anschließende Befüllen (Besetzen) von Sprengbohrlöchern erfolgt. Nach der Sprengung müssen die Sprengschwaden abgeführt und der Arbeitsort kontrolliert werden, bevor das lose Gestein geladen werden kann. Anschließend folgt üblicherweise das Berauben. Dabei werden lose Gesteinsstücke entfernt, damit sie keine Gefahr darstellen. Je nach Gebirgsbeschaffenheit wird das Gebirge zusätzlich nochgeankert. Beim sog. Ankerausbau werden Gebirgsanker in Bohrlöcher eingebracht, um lockere oder instabile Bereiche zu stabilisieren und das umliegende Gebirge zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der maschinelle Abbau erfolgt dagegen mit spezieller Maschinentechnik, etwa Teilschnittmaschinen, Walzenladern oder Continuous Miner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte der Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffe sind die Basis unserer Gesellschaft, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche und auch jeder von uns auf Rohstoffe angewiesen ist, egal ob im Bau, der Energieversorgung, der Industrie, der Mobilität, oder Landwirtschaft. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastruktur noch Maschinen, Stromnetze, Glas, Smartphones, Windräder oder Batterien. Und das bedeutet nicht nur, dass mineralische Rohstoffe in sämtlichen Produkten enthalten sind, sie werden auch für deren Herstellung und Verarbeitung benötigt. Sogar Zahnpasta oder sämtliche Arzneimittel bestehen aus mineralischen Rohstoffen. Zwar kann das Recycling einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten, allerdings wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen bis auf absehbare Zeit nicht allein durch sekundäre Quellen gedeckt werden können, was eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung auch in Zukunft erforderlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelteinflüsse und Fortschritt ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bedeutet immer ein Eingriff in Natur und Landschaft, doch der Umgang damit hat sich in den letzten vielerorts deutlich gewandelt. Heute sind ein verantwortungsvolles Umweltmanagement, Genehmigungsverfahren, Monitoring und Rekultivierung fester Bestandteil moderner Bergbauprojekte. Das Ziel ist nicht, jede Wirkung zu vermeiden, sondern sie systematisch zu verringern, systematisch und zielgerichtet zu kontrollieren und Flächen nach dem Abbau wieder nutzbar zu machen und in einen lebenswerten Zustand zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-09-004.jpg|1000px|link=1-09-004|[[1-09-004]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-005.jpg|1000px|link=1-09-005|[[1-09-005]]&lt;br /&gt;
Datei:MG 8417.jpg|1000px|link=1-09-006|[[1-09-006]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-007.jpg|1000px|link=1-09-007|[[1-09-007]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-008.jpg|1000px|link=1-09-008|[[1-09-008]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-009.jpg|1000px|link=1-09-009|[[1-09-009]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-012.jpg|1000px|link=1-09-012|[[1-09-012]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-013.jpg|1000px|link=1-09-013|[[1-09-013]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-014.jpg|1000px|link=1-09-014|[[1-09-014]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-015.jpg|1000px|link=1-09-015|[[1-09-015]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-016.jpg|1000px|link=1-09-016|[[1-09-016]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-017.jpg|1000px|link=1-09-017|[[1-09-017]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;&amp;gt; DIW Berlin (12 2022). DIW Wochenbericht 49/2022. Von https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.862062.de/dwr-22-49-2.pdf abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;&amp;gt; Europäische Kommission. European Critical Raw Materials Act. Von https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_en abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;&amp;gt; Deutsche Rohstoffagentur (2023). Kritische mineralische Rohstoffe – Risikoanalyse. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Von https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/SharedDocs/Downloads/CTN/73_Kritische_mineralische_Rohstoffe.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;&amp;gt; Vereinigung Rohstoffe und Bergbau. Mineralische Rohstoffe. Von https://v-r-b.de/mineralische-rohstoffe aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Rohstoffstrategie der Bundesregierung.. Von https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/rohstoffstrategie-bundesregierung.html aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;&amp;gt; Cosi, Marco (2020). A new valuation method for dimension stone mining projects and properties. Online verfügbar unter https://www.researchgate.net/figure/Correlation-between-mineral-resources-and-reserves-by-PERC-and-JORC-Standards_fig4_346317484, zuletzt aufgerufen am 03.06.2026.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Endliche_Rohstoffe&amp;diff=6401</id>
		<title>Endliche Rohstoffe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Endliche_Rohstoffe&amp;diff=6401"/>
		<updated>2026-07-08T12:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bergbau und Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bezeichnet die Entnahme natürlich vorkommender mineralischer Rohstoffe oder fossiler Energieträger aus der Erde. Sie ist grundlegend für moderne Gesellschaften, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche auf mineralische Rohstoffe angewiesen sind: Bausektor, Energieversorgung, Industrie, Mobilität, Digitalisierung, Land- und Forstwirtschaft oder Gesundheitswesen. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastrukturen noch Maschinen, Stromnetze, Smartphones, Windräder, Batterien oder Arzneimittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung &lt;br /&gt;
Während die Rohstoffgewinnung in der öffentlichen Wahrnehmung oft negativ dargestellt und konnotiert wird, steht heute schon an vielen Orten eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung im Fokus. Das bedeutet, Rohstoffe nicht nur effizient, sondern auch möglichst umweltverträglich und sozialverträglich zu gewinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kontext spielen Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung eine wichtige Rolle, um den Bergbau effizient, sicher und nachhaltig zu gestalten, die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen und so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung leisten zu können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Baustein ist dabei das Zusammenspiel zwischen der primären Rohstoffgewinnung und der sekundären Rohstoffnutzung und -wiedernutzbarmachung. Die primäre Rohstoffgewinnung trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei, die stoffliche Wiedernutzbarmachung (Recycling) zur Schonung von primären Ressourcen. Erst das Zusammendenken beider Quellen ermöglicht Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und eine schrittweise Entkopplung von Wachstum und Rohstoffverbrauch und damit Umwelt- Inanspruchnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffbedarf in Deutschland und der EU&lt;br /&gt;
Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffabnehmern weltweit, sind gerade bei den sogenannten kritischen Rohstoffen teilweise jedoch vollständig auf Importe angewiesen. Das bringt teilweise sehr große Abhängigkeiten mit sich. Studien zeigen, dass Deutschland bei der Versorgung mit Rohstoffen zu über 90 Prozent von Importen abhängt; bei vielen kritischen Rohstoffen stammen diese aus wenigen Förderländern. Für 14 von 30 als kritisch eingestuften Rohstoffen liegt die Importabhängigkeit Deutschlands sogar bei 100 Prozent. &amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;/&amp;gt; Von kritischen Rohstoffen spricht man bei den Rohstoffen, die eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, bei denen jedoch ein hohes Risiko im Hinblick auf Versorgungsengpässe besteht. Als strategische Rohstoffe bezeichnet man die Rohstoffe, deren Verfügbarkeit für Schlüsselindustrien, z.B. die Verteidigungsindustrie, von zentraler Bedeutung sind und die durch prognostizierte globale Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Global production of critical and strategic raw materials.png| Weltweite Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Situation ist das Ziel, existierende Abhängigkeiten zu verringern. Auf Ebene der EU wurden beispielsweise durch den Critical Raw Materials Act konkrete Ziele definiert, um die Abhängigkeit zu reduzieren.  Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des jährlichen EU-Bedarfs kritischer Rohstoffe durch EU-Förderung gedeckt werden, 40 Prozent durch Verarbeitung in der EU und 25 Prozent durch Recycling. Zudem soll kein einzelnes Drittland mehr als 65 Prozent des Bedarfs strategischer Rohstoffe an einer Verarbeitungsstufe decken. Der Bedarf wird also weiterhin überwiegend über Import, Verarbeitung, Recycling und gezielte heimische Förderung gedeckt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:European Critical Raw Materials Act.png| Europäisches Gesetz über kritische Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Heimischer Bergbau&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Importabhängigkeit spielt der heimische Bergbau in Deutschland eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt über bedeutende Vorkommen, beispielsweise bei Baurohstoffen und Industriemineralen wie Sand, Kies, Ton, Kalk, Steinsalz und Kalisalz. Zudem werden in mehreren Regionen neue Lagerstätten exploriert, etwa im Erzgebirge (Zinn, Lithium), in Thüringen (Kupfer) oder im Oberrheingraben (Lithium). &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;/&amp;gt; Rund 75 % der Rohstoffmenge, die ein Mensch in Deutschland in seinem Leben verbraucht, werden in Deutschland gewonnen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Heimischer_Bergbau.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Gleichzeitig exportiert Deutschland bestimmte Rohstoffe beziehungsweise rohstoffnahe Produkte, insbesondere bei Kali- und Steinsalzprodukten sowie bei ausgewählten Industriemineralen. Damit zeigt sich: Deutschland ist durchaus nicht rohstoffarm, sondern bei vielen Rohstoffen gut aufgestellt und in einzelnen Bereichen sogar international relevant. &amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimischer Bergbau stärkt Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und bietet Chancen für eine verantwortungsvolle und hochmoderne Rohstoffgewinnung. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten begrenzt, weil viele kritische Metalle und High-Tech-Rohstoffe in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt nur in kleinen Mengen oder nicht wirtschaftlich gewonnen werden können, was zumeist auch an dem fehlenden Wissen über vorhandene Lagerstätten liegt. Hier bedarf es vor einer eigentlichen Gewinnung zunächst umfangreicher Explorationsaktivitäten Strategisch beruht die Rohstoffversorgung Deutschlands auf drei Säulen: heimische Rohstoffgewinnung, Importe sowie Recycling und Kreislaufwirtschaft. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Rohstoffgewinnungsbetrieben ist auch die Bergbauzuliefererindustrie nicht außer Acht zu lassen. Die Bergbauzulieferer aus Deutschland bilden einen hochspezialisierten Sektor. Bergbaumaschinen aus Deutschland werden in die ganze Welt exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entstehung von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Rohstofflagerstätten sind natürliche, räumlich begrenzte Anreicherungen von mineralischen Rohstoffen oder fossilen Energieträgern. Sie entstehen durch komplexe geologische Prozesse über Millionen von Jahren und zeigen eine große Vielfalt, die sich in unterschiedlichen Lagerstättentypen widerspiegelt. Magmatische Lagerstätten bilden sich durch die Kristallisation von Mineralien aus erkaltendem Magma, wie bei Platinvorkommen. Sedimentäre Lagerstätten, die häufig bei Bauxit (Aluminium), Phosphat oder Kohle anzutreffen sind, resultieren aus der Ablagerung und Diagenese in ehemaligen Meeres- oder Flussbecken. Hydrothermale Lagerstätten entstehen durch heiße, mineralreiche Flüssigkeiten, die aus dem Erdmantel aufsteigen und in Rissen Metalle wie Gold, Silber oder Zinn. Placer-Lagerstätten sind mechanisch angereicherte Ablagerungen durch Erosion und Flussverlagerung, etwa bei Gold. Evaporit-Lagerstätten wie Kalisalz oder Gips bilden sich durch Verdunstung von Meereswasser in geschlossenen Becken, wie sie in Norddeutschland vorkommen. Pegmatite liefern seltene Elemente wie Lithium durch die letzten Phasen magmatischer Kristallisation. Diese Vielfalt spiegelt die Komplexität geologischer Prozesse wider und zeigt, wie komplex und vielfältig damit einhergehend auch der Abbau der Rohstoffe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Abbauwürdigkeit von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Eine Lagerstätte gilt als abbauwürdig, wenn sie technisch, ökonomisch und ökologisch tragfähig ist. Hierbei spielt einerseits der Grad des Wissens über die Lagerstätte und andererseits sogenannte „Modifying Factors“, also technische, ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Faktoren eine Rolle. Bei Reserven handelt es sich um nachgewiesene Rohstoffvorkommen, die zum heutigen Zeitpunkt und Stand der Technik als technisch und wirtschaftlich abbaubar gelten. Abhängig vom Grad des Wissens über die Lagerstätte unterscheidet man wahrscheinliche und nachgewiesene Reserven. Der Begriff Ressource bezeichnet dagegen vermutete Rohstoffvorkommen, die zum Zeitpunkt der Bewertung wirtschaftlich und/oder technisch nicht abbaubar sind. Auch hier folgt eine weitere Unterscheidung in Abhängigkeit des Wissens über die Lagerstätte in vermutete oder gemessene Ressourcen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffgewinnung&lt;br /&gt;
Die Gewinnung von Rohstoffen kann grundsätzlich Übertage, also im Tagebau oder Untertage, im Tiefbau, erfolgen. Bei der Entscheidung, ob der Abbau Übertage oder Untertage erfolgt, ist die Teufenlage (Teufe = Tiefe) das wichtigste, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium. Ebenso spielen z.B. die geomechanischen Eigenschaften des Deckgebirges sowie der Lagerstätte, Veränderungen in Qualität und Qualitätsverteilung, Veränderungen bei den Fördermengen sowie technische Entwicklungen eine wesentliche Rolle. Es ist auch möglich, dass der Betrieb im Laufe der Betriebszeit von Übertage auf Untertage übergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Abbauart folgt der Rohstoffabbau meist einem grundlegenden Ablauf aus Lösen, Laden und Fördern. Zuerst wird das Gestein oder Erz gelöst, also aus dem Verbund des Gebirges herausgebrochen oder gelockert. Danach wird das gelöste Material geladen, etwa mit Baggern, Ladern oder anderen Ladefahrzeugen und -einrichtungen. Anschließend erfolgt der Transport, also das Fördern des Materials zur Aufbereitung, zu Halden oder direkt zur Weiter verarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren für den Rohstoffabbau wird häufig nach dem Gesteinszustand ausgewählt. Übertage können Lockergesteine wie Sand oder Kies mit Hilfe von Baggern, Saugbaggern (bei der Nassgewinnung) oder Schaufelradbaggern gewonnen werden. Festgestein wie Granit und Basalt muss typischerweise zunächst durch Bohren und Sprengen gelöst werden, wobeidas Laden und Fördern in der Regel mit schweren Maschinen erfolgt. Halbfestgestein liegt zwischen diesen beiden Zuständen. Es ist stärker verfestigt als Lockergestein, aber nicht so hart wie klassisches Festgestein. Hier kann das Gestein mit Baggern gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untertage wird zwischen konventionellem und maschinellem Abbau unterschieden. Der konventionelle Abbau folgt dem Bohr- und Sprengzyklus, bei dem nach dem Vermessen zunächst das Bohren und anschließende Befüllen (Besetzen) von Sprengbohrlöchern erfolgt. Nach der Sprengung müssen die Sprengschwaden abgeführt und der Arbeitsort kontrolliert werden, bevor das lose Gestein geladen werden kann. Anschließend folgt üblicherweise das Berauben. Dabei werden lose Gesteinsstücke entfernt, damit sie keine Gefahr darstellen. Je nach Gebirgsbeschaffenheit wird das Gebirge zusätzlich nochgeankert. Beim sog. Ankerausbau werden Gebirgsanker in Bohrlöcher eingebracht, um lockere oder instabile Bereiche zu stabilisieren und das umliegende Gebirge zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der maschinelle Abbau erfolgt dagegen mit spezieller Maschinentechnik, etwa Teilschnittmaschinen, Walzenladern oder Continuous Miner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte der Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffe sind die Basis unserer Gesellschaft, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche und auch jeder von uns auf Rohstoffe angewiesen ist, egal ob im Bau, der Energieversorgung, der Industrie, der Mobilität, oder Landwirtschaft. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastruktur noch Maschinen, Stromnetze, Glas, Smartphones, Windräder oder Batterien. Und das bedeutet nicht nur, dass mineralische Rohstoffe in sämtlichen Produkten enthalten sind, sie werden auch für deren Herstellung und Verarbeitung benötigt. Sogar Zahnpasta oder sämtliche Arzneimittel bestehen aus mineralischen Rohstoffen. Zwar kann das Recycling einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten, allerdings wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen bis auf absehbare Zeit nicht allein durch sekundäre Quellen gedeckt werden können, was eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung auch in Zukunft erforderlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelteinflüsse und Fortschritt ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bedeutet immer ein Eingriff in Natur und Landschaft, doch der Umgang damit hat sich in den letzten vielerorts deutlich gewandelt. Heute sind ein verantwortungsvolles Umweltmanagement, Genehmigungsverfahren, Monitoring und Rekultivierung fester Bestandteil moderner Bergbauprojekte. Das Ziel ist nicht, jede Wirkung zu vermeiden, sondern sie systematisch zu verringern, systematisch und zielgerichtet zu kontrollieren und Flächen nach dem Abbau wieder nutzbar zu machen und in einen lebenswerten Zustand zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-09-004.jpg|1000px|link=1-09-004|[[1-09-004]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-005.jpg|1000px|link=1-09-005|[[1-09-005]]&lt;br /&gt;
Datei:MG 8417.jpg|1000px|link=1-09-006|[[1-09-006]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-007.jpg|1000px|link=1-09-007|[[1-09-007]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-008.jpg|1000px|link=1-09-008|[[1-09-008]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-009.jpg|1000px|link=1-09-009|[[1-09-009]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-012.jpg|1000px|link=1-09-012|[[1-09-012]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-013.jpg|1000px|link=1-09-013|[[1-09-013]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-014.jpg|1000px|link=1-09-014|[[1-09-014]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;&amp;gt; DIW Berlin (12 2022). DIW Wochenbericht 49/2022. Von https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.862062.de/dwr-22-49-2.pdf abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;&amp;gt; Europäische Kommission. European Critical Raw Materials Act. Von https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_en abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;&amp;gt; Deutsche Rohstoffagentur (2023). Kritische mineralische Rohstoffe – Risikoanalyse. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Von https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/SharedDocs/Downloads/CTN/73_Kritische_mineralische_Rohstoffe.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;&amp;gt; Vereinigung Rohstoffe und Bergbau. Mineralische Rohstoffe. Von https://v-r-b.de/mineralische-rohstoffe aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Rohstoffstrategie der Bundesregierung.. Von https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/rohstoffstrategie-bundesregierung.html aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;&amp;gt; Cosi, Marco (2020). A new valuation method for dimension stone mining projects and properties. Online verfügbar unter https://www.researchgate.net/figure/Correlation-between-mineral-resources-and-reserves-by-PERC-and-JORC-Standards_fig4_346317484, zuletzt aufgerufen am 03.06.2026.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Endliche_Rohstoffe&amp;diff=6400</id>
		<title>Endliche Rohstoffe</title>
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		<updated>2026-07-08T12:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bergbau und Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bezeichnet die Entnahme natürlich vorkommender mineralischer Rohstoffe oder fossiler Energieträger aus der Erde. Sie ist grundlegend für moderne Gesellschaften, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche auf mineralische Rohstoffe angewiesen sind: Bausektor, Energieversorgung, Industrie, Mobilität, Digitalisierung, Land- und Forstwirtschaft oder Gesundheitswesen. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastrukturen noch Maschinen, Stromnetze, Smartphones, Windräder, Batterien oder Arzneimittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung &lt;br /&gt;
Während die Rohstoffgewinnung in der öffentlichen Wahrnehmung oft negativ dargestellt und konnotiert wird, steht heute schon an vielen Orten eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung im Fokus. Das bedeutet, Rohstoffe nicht nur effizient, sondern auch möglichst umweltverträglich und sozialverträglich zu gewinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kontext spielen Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung eine wichtige Rolle, um den Bergbau effizient, sicher und nachhaltig zu gestalten, die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen und so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung leisten zu können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Baustein ist dabei das Zusammenspiel zwischen der primären Rohstoffgewinnung und der sekundären Rohstoffnutzung und -wiedernutzbarmachung. Die primäre Rohstoffgewinnung trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei, die stoffliche Wiedernutzbarmachung (Recycling) zur Schonung von primären Ressourcen. Erst das Zusammendenken beider Quellen ermöglicht Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und eine schrittweise Entkopplung von Wachstum und Rohstoffverbrauch und damit Umwelt- Inanspruchnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffbedarf in Deutschland und der EU&lt;br /&gt;
Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffabnehmern weltweit, sind gerade bei den sogenannten kritischen Rohstoffen teilweise jedoch vollständig auf Importe angewiesen. Das bringt teilweise sehr große Abhängigkeiten mit sich. Studien zeigen, dass Deutschland bei der Versorgung mit Rohstoffen zu über 90 Prozent von Importen abhängt; bei vielen kritischen Rohstoffen stammen diese aus wenigen Förderländern. Für 14 von 30 als kritisch eingestuften Rohstoffen liegt die Importabhängigkeit Deutschlands sogar bei 100 Prozent. &amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;/&amp;gt; Von kritischen Rohstoffen spricht man bei den Rohstoffen, die eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, bei denen jedoch ein hohes Risiko im Hinblick auf Versorgungsengpässe besteht. Als strategische Rohstoffe bezeichnet man die Rohstoffe, deren Verfügbarkeit für Schlüsselindustrien, z.B. die Verteidigungsindustrie, von zentraler Bedeutung sind und die durch prognostizierte globale Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Global production of critical and strategic raw materials.png| Weltweite Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Situation ist das Ziel, existierende Abhängigkeiten zu verringern. Auf Ebene der EU wurden beispielsweise durch den Critical Raw Materials Act konkrete Ziele definiert, um die Abhängigkeit zu reduzieren.  Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des jährlichen EU-Bedarfs kritischer Rohstoffe durch EU-Förderung gedeckt werden, 40 Prozent durch Verarbeitung in der EU und 25 Prozent durch Recycling. Zudem soll kein einzelnes Drittland mehr als 65 Prozent des Bedarfs strategischer Rohstoffe an einer Verarbeitungsstufe decken. Der Bedarf wird also weiterhin überwiegend über Import, Verarbeitung, Recycling und gezielte heimische Förderung gedeckt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:European Critical Raw Materials Act.png| Europäisches Gesetz über kritische Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Heimischer Bergbau&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Importabhängigkeit spielt der heimische Bergbau in Deutschland eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt über bedeutende Vorkommen, beispielsweise bei Baurohstoffen und Industriemineralen wie Sand, Kies, Ton, Kalk, Steinsalz und Kalisalz. Zudem werden in mehreren Regionen neue Lagerstätten exploriert, etwa im Erzgebirge (Zinn, Lithium), in Thüringen (Kupfer) oder im Oberrheingraben (Lithium). &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;/&amp;gt; Rund 75 % der Rohstoffmenge, die ein Mensch in Deutschland in seinem Leben verbraucht, werden in Deutschland gewonnen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Heimischer_Bergbau.jpg|thumb|550px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Gleichzeitig exportiert Deutschland bestimmte Rohstoffe beziehungsweise rohstoffnahe Produkte, insbesondere bei Kali- und Steinsalzprodukten sowie bei ausgewählten Industriemineralen. Damit zeigt sich: Deutschland ist durchaus nicht rohstoffarm, sondern bei vielen Rohstoffen gut aufgestellt und in einzelnen Bereichen sogar international relevant. &amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimischer Bergbau stärkt Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und bietet Chancen für eine verantwortungsvolle und hochmoderne Rohstoffgewinnung. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten begrenzt, weil viele kritische Metalle und High-Tech-Rohstoffe in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt nur in kleinen Mengen oder nicht wirtschaftlich gewonnen werden können, was zumeist auch an dem fehlenden Wissen über vorhandene Lagerstätten liegt. Hier bedarf es vor einer eigentlichen Gewinnung zunächst umfangreicher Explorationsaktivitäten Strategisch beruht die Rohstoffversorgung Deutschlands auf drei Säulen: heimische Rohstoffgewinnung, Importe sowie Recycling und Kreislaufwirtschaft. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Rohstoffgewinnungsbetrieben ist auch die Bergbauzuliefererindustrie nicht außer Acht zu lassen. Die Bergbauzulieferer aus Deutschland bilden einen hochspezialisierten Sektor. Bergbaumaschinen aus Deutschland werden in die ganze Welt exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entstehung von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Rohstofflagerstätten sind natürliche, räumlich begrenzte Anreicherungen von mineralischen Rohstoffen oder fossilen Energieträgern. Sie entstehen durch komplexe geologische Prozesse über Millionen von Jahren und zeigen eine große Vielfalt, die sich in unterschiedlichen Lagerstättentypen widerspiegelt. Magmatische Lagerstätten bilden sich durch die Kristallisation von Mineralien aus erkaltendem Magma, wie bei Platinvorkommen. Sedimentäre Lagerstätten, die häufig bei Bauxit (Aluminium), Phosphat oder Kohle anzutreffen sind, resultieren aus der Ablagerung und Diagenese in ehemaligen Meeres- oder Flussbecken. Hydrothermale Lagerstätten entstehen durch heiße, mineralreiche Flüssigkeiten, die aus dem Erdmantel aufsteigen und in Rissen Metalle wie Gold, Silber oder Zinn. Placer-Lagerstätten sind mechanisch angereicherte Ablagerungen durch Erosion und Flussverlagerung, etwa bei Gold. Evaporit-Lagerstätten wie Kalisalz oder Gips bilden sich durch Verdunstung von Meereswasser in geschlossenen Becken, wie sie in Norddeutschland vorkommen. Pegmatite liefern seltene Elemente wie Lithium durch die letzten Phasen magmatischer Kristallisation. Diese Vielfalt spiegelt die Komplexität geologischer Prozesse wider und zeigt, wie komplex und vielfältig damit einhergehend auch der Abbau der Rohstoffe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Abbauwürdigkeit von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Eine Lagerstätte gilt als abbauwürdig, wenn sie technisch, ökonomisch und ökologisch tragfähig ist. Hierbei spielt einerseits der Grad des Wissens über die Lagerstätte und andererseits sogenannte „Modifying Factors“, also technische, ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Faktoren eine Rolle. Bei Reserven handelt es sich um nachgewiesene Rohstoffvorkommen, die zum heutigen Zeitpunkt und Stand der Technik als technisch und wirtschaftlich abbaubar gelten. Abhängig vom Grad des Wissens über die Lagerstätte unterscheidet man wahrscheinliche und nachgewiesene Reserven. Der Begriff Ressource bezeichnet dagegen vermutete Rohstoffvorkommen, die zum Zeitpunkt der Bewertung wirtschaftlich und/oder technisch nicht abbaubar sind. Auch hier folgt eine weitere Unterscheidung in Abhängigkeit des Wissens über die Lagerstätte in vermutete oder gemessene Ressourcen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffgewinnung&lt;br /&gt;
Die Gewinnung von Rohstoffen kann grundsätzlich Übertage, also im Tagebau oder Untertage, im Tiefbau, erfolgen. Bei der Entscheidung, ob der Abbau Übertage oder Untertage erfolgt, ist die Teufenlage (Teufe = Tiefe) das wichtigste, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium. Ebenso spielen z.B. die geomechanischen Eigenschaften des Deckgebirges sowie der Lagerstätte, Veränderungen in Qualität und Qualitätsverteilung, Veränderungen bei den Fördermengen sowie technische Entwicklungen eine wesentliche Rolle. Es ist auch möglich, dass der Betrieb im Laufe der Betriebszeit von Übertage auf Untertage übergeht. &lt;br /&gt;
Unabhängig von der Abbauart folgt der Rohstoffabbau meist einem grundlegenden Ablauf aus Lösen, Laden und Fördern. Zuerst wird das Gestein oder Erz gelöst, also aus dem Verbund des Gebirges herausgebrochen oder gelockert. Danach wird das gelöste Material geladen, etwa mit Baggern, Ladern oder anderen Ladefahrzeugen und -einrichtungen. Anschließend erfolgt der Transport, also das Fördern des Materials zur Aufbereitung, zu Halden oder direkt zur Weiter verarbeitung.&lt;br /&gt;
Das Verfahren für den Rohstoffabbau wird häufig nach dem Gesteinszustand ausgewählt. Übertage können Lockergesteine wie Sand oder Kies mit Hilfe von Baggern, Saugbaggern (bei der Nassgewinnung) oder Schaufelradbaggern gewonnen werden. Festgestein wie Granit und Basalt muss typischerweise zunächst durch Bohren und Sprengen gelöst werden, wobeidas Laden und Fördern in der Regel mit schweren Maschinen erfolgt. Halbfestgestein liegt zwischen diesen beiden Zuständen. Es ist stärker verfestigt als Lockergestein, aber nicht so hart wie klassisches Festgestein. Hier kann das Gestein mit Baggern gelöst werden.&lt;br /&gt;
Untertage wird zwischen konventionellem und maschinellem Abbau unterschieden. Der konventionelle Abbau folgt dem Bohr- und Sprengzyklus, bei dem nach dem Vermessen zunächst das Bohren und anschließende Befüllen (Besetzen) von Sprengbohrlöchern erfolgt. Nach der Sprengung müssen die Sprengschwaden abgeführt und der Arbeitsort kontrolliert werden, bevor das lose Gestein geladen werden kann. Anschließend folgt üblicherweise das Berauben. Dabei werden lose Gesteinsstücke entfernt, damit sie keine Gefahr darstellen. Je nach Gebirgsbeschaffenheit wird das Gebirge zusätzlich nochgeankert. Beim sog. Ankerausbau werden Gebirgsanker in Bohrlöcher eingebracht, um lockere oder instabile Bereiche zu stabilisieren und das umliegende Gebirge zu sichern. &lt;br /&gt;
Der maschinelle Abbau erfolgt dagegen mit spezieller Maschinentechnik, etwa Teilschnittmaschinen, Walzenladern oder Continuous Miner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte der Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffe sind die Basis unserer Gesellschaft, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche und auch jeder von uns auf Rohstoffe angewiesen ist, egal ob im Bau, der Energieversorgung, der Industrie, der Mobilität, oder Landwirtschaft. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastruktur noch Maschinen, Stromnetze, Glas, Smartphones, Windräder oder Batterien. Und das bedeutet nicht nur, dass mineralische Rohstoffe in sämtlichen Produkten enthalten sind, sie werden auch für deren Herstellung und Verarbeitung benötigt. Sogar Zahnpasta oder sämtliche Arzneimittel bestehen aus mineralischen Rohstoffen. Zwar kann das Recycling einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten, allerdings wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen bis auf absehbare Zeit nicht allein durch sekundäre Quellen gedeckt werden können, was eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung auch in Zukunft erforderlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelteinflüsse und Fortschritt ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bedeutet immer ein Eingriff in Natur und Landschaft, doch der Umgang damit hat sich in den letzten vielerorts deutlich gewandelt. Heute sind ein verantwortungsvolles Umweltmanagement, Genehmigungsverfahren, Monitoring und Rekultivierung fester Bestandteil moderner Bergbauprojekte. Das Ziel ist nicht, jede Wirkung zu vermeiden, sondern sie systematisch zu verringern, systematisch und zielgerichtet zu kontrollieren und Flächen nach dem Abbau wieder nutzbar zu machen und in einen lebenswerten Zustand zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-09-004.jpg|1000px|link=1-09-004|[[1-09-004]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-005.jpg|1000px|link=1-09-005|[[1-09-005]]&lt;br /&gt;
Datei:MG 8417.jpg|1000px|link=1-09-006|[[1-09-006]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-007.jpg|1000px|link=1-09-007|[[1-09-007]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-008.jpg|1000px|link=1-09-008|[[1-09-008]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-009.jpg|1000px|link=1-09-009|[[1-09-009]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-012.jpg|1000px|link=1-09-012|[[1-09-012]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-013.jpg|1000px|link=1-09-013|[[1-09-013]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-014.jpg|1000px|link=1-09-014|[[1-09-014]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-015.jpg|1000px|link=1-09-015|[[1-09-015]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-016.jpg|1000px|link=1-09-016|[[1-09-016]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-017.jpg|1000px|link=1-09-017|[[1-09-017]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;&amp;gt; DIW Berlin (12 2022). DIW Wochenbericht 49/2022. Von https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.862062.de/dwr-22-49-2.pdf abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;&amp;gt; Europäische Kommission. European Critical Raw Materials Act. Von https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_en abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;&amp;gt; Deutsche Rohstoffagentur (2023). Kritische mineralische Rohstoffe – Risikoanalyse. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Von https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/SharedDocs/Downloads/CTN/73_Kritische_mineralische_Rohstoffe.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;&amp;gt; Vereinigung Rohstoffe und Bergbau. Mineralische Rohstoffe. Von https://v-r-b.de/mineralische-rohstoffe aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Rohstoffstrategie der Bundesregierung.. Von https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/rohstoffstrategie-bundesregierung.html aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;&amp;gt; Cosi, Marco (2020). A new valuation method for dimension stone mining projects and properties. Online verfügbar unter https://www.researchgate.net/figure/Correlation-between-mineral-resources-and-reserves-by-PERC-and-JORC-Standards_fig4_346317484, zuletzt aufgerufen am 03.06.2026.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Endliche_Rohstoffe&amp;diff=6399</id>
		<title>Endliche Rohstoffe</title>
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		<updated>2026-07-08T12:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bergbau und Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bezeichnet die Entnahme natürlich vorkommender mineralischer Rohstoffe oder fossiler Energieträger aus der Erde. Sie ist grundlegend für moderne Gesellschaften, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche auf mineralische Rohstoffe angewiesen sind: Bausektor, Energieversorgung, Industrie, Mobilität, Digitalisierung, Land- und Forstwirtschaft oder Gesundheitswesen. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastrukturen noch Maschinen, Stromnetze, Smartphones, Windräder, Batterien oder Arzneimittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung &lt;br /&gt;
Während die Rohstoffgewinnung in der öffentlichen Wahrnehmung oft negativ dargestellt und konnotiert wird, steht heute schon an vielen Orten eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung im Fokus. Das bedeutet, Rohstoffe nicht nur effizient, sondern auch möglichst umweltverträglich und sozialverträglich zu gewinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kontext spielen Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung eine wichtige Rolle, um den Bergbau effizient, sicher und nachhaltig zu gestalten, die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen und so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung leisten zu können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg|thumb|450px|right|© Martin Braun, 2024 (AMT)]]&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Baustein ist dabei das Zusammenspiel zwischen der primären Rohstoffgewinnung und der sekundären Rohstoffnutzung und -wiedernutzbarmachung. Die primäre Rohstoffgewinnung trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei, die stoffliche Wiedernutzbarmachung (Recycling) zur Schonung von primären Ressourcen. Erst das Zusammendenken beider Quellen ermöglicht Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und eine schrittweise Entkopplung von Wachstum und Rohstoffverbrauch und damit Umwelt- Inanspruchnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffbedarf in Deutschland und der EU&lt;br /&gt;
Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffabnehmern weltweit, sind gerade bei den sogenannten kritischen Rohstoffen teilweise jedoch vollständig auf Importe angewiesen. Das bringt teilweise sehr große Abhängigkeiten mit sich. Studien zeigen, dass Deutschland bei der Versorgung mit Rohstoffen zu über 90 Prozent von Importen abhängt; bei vielen kritischen Rohstoffen stammen diese aus wenigen Förderländern. Für 14 von 30 als kritisch eingestuften Rohstoffen liegt die Importabhängigkeit Deutschlands sogar bei 100 Prozent. &amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;/&amp;gt; Von kritischen Rohstoffen spricht man bei den Rohstoffen, die eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, bei denen jedoch ein hohes Risiko im Hinblick auf Versorgungsengpässe besteht. Als strategische Rohstoffe bezeichnet man die Rohstoffe, deren Verfügbarkeit für Schlüsselindustrien, z.B. die Verteidigungsindustrie, von zentraler Bedeutung sind und die durch prognostizierte globale Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Global production of critical and strategic raw materials.png| Weltweite Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insbesondere in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Situation ist das Ziel, existierende Abhängigkeiten zu verringern. Auf Ebene der EU wurden beispielsweise durch den Critical Raw Materials Act konkrete Ziele definiert, um die Abhängigkeit zu reduzieren.  Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des jährlichen EU-Bedarfs kritischer Rohstoffe durch EU-Förderung gedeckt werden, 40 Prozent durch Verarbeitung in der EU und 25 Prozent durch Recycling. Zudem soll kein einzelnes Drittland mehr als 65 Prozent des Bedarfs strategischer Rohstoffe an einer Verarbeitungsstufe decken. Der Bedarf wird also weiterhin überwiegend über Import, Verarbeitung, Recycling und gezielte heimische Förderung gedeckt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:European Critical Raw Materials Act.png| Europäisches Gesetz über kritische Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Heimischer Bergbau&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Importabhängigkeit spielt der heimische Bergbau in Deutschland eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt über bedeutende Vorkommen, beispielsweise bei Baurohstoffen und Industriemineralen wie Sand, Kies, Ton, Kalk, Steinsalz und Kalisalz. Zudem werden in mehreren Regionen neue Lagerstätten exploriert, etwa im Erzgebirge (Zinn, Lithium), in Thüringen (Kupfer) oder im Oberrheingraben (Lithium). &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;/&amp;gt; Rund 75 % der Rohstoffmenge, die ein Mensch in Deutschland in seinem Leben verbraucht, werden in Deutschland gewonnen. &lt;br /&gt;
Gleichzeitig exportiert Deutschland bestimmte Rohstoffe beziehungsweise rohstoffnahe Produkte, insbesondere bei Kali- und Steinsalzprodukten sowie bei ausgewählten Industriemineralen. Damit zeigt sich: Deutschland ist durchaus nicht rohstoffarm, sondern bei vielen Rohstoffen gut aufgestellt und in einzelnen Bereichen sogar international relevant. &amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimischer Bergbau stärkt Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und bietet Chancen für eine verantwortungsvolle und hochmoderne Rohstoffgewinnung. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten begrenzt, weil viele kritische Metalle und High-Tech-Rohstoffe in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt nur in kleinen Mengen oder nicht wirtschaftlich gewonnen werden können, was zumeist auch an dem fehlenden Wissen über vorhandene Lagerstätten liegt. Hier bedarf es vor einer eigentlichen Gewinnung zunächst umfangreicher Explorationsaktivitäten Strategisch beruht die Rohstoffversorgung Deutschlands auf drei Säulen: heimische Rohstoffgewinnung, Importe sowie Recycling und Kreislaufwirtschaft. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Rohstoffgewinnungsbetrieben ist auch die Bergbauzuliefererindustrie nicht außer Acht zu lassen. Die Bergbauzulieferer aus Deutschland bilden einen hochspezialisierten Sektor. Bergbaumaschinen aus Deutschland werden in die ganze Welt exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entstehung von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Rohstofflagerstätten sind natürliche, räumlich begrenzte Anreicherungen von mineralischen Rohstoffen oder fossilen Energieträgern. Sie entstehen durch komplexe geologische Prozesse über Millionen von Jahren und zeigen eine große Vielfalt, die sich in unterschiedlichen Lagerstättentypen widerspiegelt. Magmatische Lagerstätten bilden sich durch die Kristallisation von Mineralien aus erkaltendem Magma, wie bei Platinvorkommen. Sedimentäre Lagerstätten, die häufig bei Bauxit (Aluminium), Phosphat oder Kohle anzutreffen sind, resultieren aus der Ablagerung und Diagenese in ehemaligen Meeres- oder Flussbecken. Hydrothermale Lagerstätten entstehen durch heiße, mineralreiche Flüssigkeiten, die aus dem Erdmantel aufsteigen und in Rissen Metalle wie Gold, Silber oder Zinn. Placer-Lagerstätten sind mechanisch angereicherte Ablagerungen durch Erosion und Flussverlagerung, etwa bei Gold. Evaporit-Lagerstätten wie Kalisalz oder Gips bilden sich durch Verdunstung von Meereswasser in geschlossenen Becken, wie sie in Norddeutschland vorkommen. Pegmatite liefern seltene Elemente wie Lithium durch die letzten Phasen magmatischer Kristallisation. Diese Vielfalt spiegelt die Komplexität geologischer Prozesse wider und zeigt, wie komplex und vielfältig damit einhergehend auch der Abbau der Rohstoffe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Abbauwürdigkeit von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Eine Lagerstätte gilt als abbauwürdig, wenn sie technisch, ökonomisch und ökologisch tragfähig ist. Hierbei spielt einerseits der Grad des Wissens über die Lagerstätte und andererseits sogenannte „Modifying Factors“, also technische, ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Faktoren eine Rolle. Bei Reserven handelt es sich um nachgewiesene Rohstoffvorkommen, die zum heutigen Zeitpunkt und Stand der Technik als technisch und wirtschaftlich abbaubar gelten. Abhängig vom Grad des Wissens über die Lagerstätte unterscheidet man wahrscheinliche und nachgewiesene Reserven. Der Begriff Ressource bezeichnet dagegen vermutete Rohstoffvorkommen, die zum Zeitpunkt der Bewertung wirtschaftlich und/oder technisch nicht abbaubar sind. Auch hier folgt eine weitere Unterscheidung in Abhängigkeit des Wissens über die Lagerstätte in vermutete oder gemessene Ressourcen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffgewinnung&lt;br /&gt;
Die Gewinnung von Rohstoffen kann grundsätzlich Übertage, also im Tagebau oder Untertage, im Tiefbau, erfolgen. Bei der Entscheidung, ob der Abbau Übertage oder Untertage erfolgt, ist die Teufenlage (Teufe = Tiefe) das wichtigste, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium. Ebenso spielen z.B. die geomechanischen Eigenschaften des Deckgebirges sowie der Lagerstätte, Veränderungen in Qualität und Qualitätsverteilung, Veränderungen bei den Fördermengen sowie technische Entwicklungen eine wesentliche Rolle. Es ist auch möglich, dass der Betrieb im Laufe der Betriebszeit von Übertage auf Untertage übergeht. &lt;br /&gt;
Unabhängig von der Abbauart folgt der Rohstoffabbau meist einem grundlegenden Ablauf aus Lösen, Laden und Fördern. Zuerst wird das Gestein oder Erz gelöst, also aus dem Verbund des Gebirges herausgebrochen oder gelockert. Danach wird das gelöste Material geladen, etwa mit Baggern, Ladern oder anderen Ladefahrzeugen und -einrichtungen. Anschließend erfolgt der Transport, also das Fördern des Materials zur Aufbereitung, zu Halden oder direkt zur Weiter verarbeitung.&lt;br /&gt;
Das Verfahren für den Rohstoffabbau wird häufig nach dem Gesteinszustand ausgewählt. Übertage können Lockergesteine wie Sand oder Kies mit Hilfe von Baggern, Saugbaggern (bei der Nassgewinnung) oder Schaufelradbaggern gewonnen werden. Festgestein wie Granit und Basalt muss typischerweise zunächst durch Bohren und Sprengen gelöst werden, wobeidas Laden und Fördern in der Regel mit schweren Maschinen erfolgt. Halbfestgestein liegt zwischen diesen beiden Zuständen. Es ist stärker verfestigt als Lockergestein, aber nicht so hart wie klassisches Festgestein. Hier kann das Gestein mit Baggern gelöst werden.&lt;br /&gt;
Untertage wird zwischen konventionellem und maschinellem Abbau unterschieden. Der konventionelle Abbau folgt dem Bohr- und Sprengzyklus, bei dem nach dem Vermessen zunächst das Bohren und anschließende Befüllen (Besetzen) von Sprengbohrlöchern erfolgt. Nach der Sprengung müssen die Sprengschwaden abgeführt und der Arbeitsort kontrolliert werden, bevor das lose Gestein geladen werden kann. Anschließend folgt üblicherweise das Berauben. Dabei werden lose Gesteinsstücke entfernt, damit sie keine Gefahr darstellen. Je nach Gebirgsbeschaffenheit wird das Gebirge zusätzlich nochgeankert. Beim sog. Ankerausbau werden Gebirgsanker in Bohrlöcher eingebracht, um lockere oder instabile Bereiche zu stabilisieren und das umliegende Gebirge zu sichern. &lt;br /&gt;
Der maschinelle Abbau erfolgt dagegen mit spezieller Maschinentechnik, etwa Teilschnittmaschinen, Walzenladern oder Continuous Miner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte der Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffe sind die Basis unserer Gesellschaft, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche und auch jeder von uns auf Rohstoffe angewiesen ist, egal ob im Bau, der Energieversorgung, der Industrie, der Mobilität, oder Landwirtschaft. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastruktur noch Maschinen, Stromnetze, Glas, Smartphones, Windräder oder Batterien. Und das bedeutet nicht nur, dass mineralische Rohstoffe in sämtlichen Produkten enthalten sind, sie werden auch für deren Herstellung und Verarbeitung benötigt. Sogar Zahnpasta oder sämtliche Arzneimittel bestehen aus mineralischen Rohstoffen. Zwar kann das Recycling einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten, allerdings wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen bis auf absehbare Zeit nicht allein durch sekundäre Quellen gedeckt werden können, was eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung auch in Zukunft erforderlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelteinflüsse und Fortschritt ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bedeutet immer ein Eingriff in Natur und Landschaft, doch der Umgang damit hat sich in den letzten vielerorts deutlich gewandelt. Heute sind ein verantwortungsvolles Umweltmanagement, Genehmigungsverfahren, Monitoring und Rekultivierung fester Bestandteil moderner Bergbauprojekte. Das Ziel ist nicht, jede Wirkung zu vermeiden, sondern sie systematisch zu verringern, systematisch und zielgerichtet zu kontrollieren und Flächen nach dem Abbau wieder nutzbar zu machen und in einen lebenswerten Zustand zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-09-004.jpg|1000px|link=1-09-004|[[1-09-004]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-005.jpg|1000px|link=1-09-005|[[1-09-005]]&lt;br /&gt;
Datei:MG 8417.jpg|1000px|link=1-09-006|[[1-09-006]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-007.jpg|1000px|link=1-09-007|[[1-09-007]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-008.jpg|1000px|link=1-09-008|[[1-09-008]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-009.jpg|1000px|link=1-09-009|[[1-09-009]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-012.jpg|1000px|link=1-09-012|[[1-09-012]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-013.jpg|1000px|link=1-09-013|[[1-09-013]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-014.jpg|1000px|link=1-09-014|[[1-09-014]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-015.jpg|1000px|link=1-09-015|[[1-09-015]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-016.jpg|1000px|link=1-09-016|[[1-09-016]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-017.jpg|1000px|link=1-09-017|[[1-09-017]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;&amp;gt; DIW Berlin (12 2022). DIW Wochenbericht 49/2022. Von https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.862062.de/dwr-22-49-2.pdf abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;&amp;gt; Europäische Kommission. European Critical Raw Materials Act. Von https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_en abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;&amp;gt; Deutsche Rohstoffagentur (2023). Kritische mineralische Rohstoffe – Risikoanalyse. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Von https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/SharedDocs/Downloads/CTN/73_Kritische_mineralische_Rohstoffe.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;&amp;gt; Vereinigung Rohstoffe und Bergbau. Mineralische Rohstoffe. Von https://v-r-b.de/mineralische-rohstoffe aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Rohstoffstrategie der Bundesregierung.. Von https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/rohstoffstrategie-bundesregierung.html aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;&amp;gt; Cosi, Marco (2020). A new valuation method for dimension stone mining projects and properties. Online verfügbar unter https://www.researchgate.net/figure/Correlation-between-mineral-resources-and-reserves-by-PERC-and-JORC-Standards_fig4_346317484, zuletzt aufgerufen am 03.06.2026.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Datei:Heimischer_Bergbau.jpg&amp;diff=6398</id>
		<title>Datei:Heimischer Bergbau.jpg</title>
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		<updated>2026-07-08T12:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Datei:Verantwortungsvolle_Rohstoffgewinnung.jpg&amp;diff=6397</id>
		<title>Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg</title>
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		<updated>2026-07-08T12:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: Laura Sklorz setzte Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg auf eine alte Version zurück&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
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		<updated>2026-07-08T12:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: Laura Sklorz lud eine neue Version von Datei:Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Datei:Verantwortungsvolle_Rohstoffgewinnung.jpg&amp;diff=6395</id>
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		<updated>2026-07-08T12:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Endliche_Rohstoffe&amp;diff=6394</id>
		<title>Endliche Rohstoffe</title>
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		<updated>2026-07-08T12:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bergbau und Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bezeichnet die Entnahme natürlich vorkommender mineralischer Rohstoffe oder fossiler Energieträger aus der Erde. Sie ist grundlegend für moderne Gesellschaften, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche auf mineralische Rohstoffe angewiesen sind: Bausektor, Energieversorgung, Industrie, Mobilität, Digitalisierung, Land- und Forstwirtschaft oder Gesundheitswesen. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastrukturen noch Maschinen, Stromnetze, Smartphones, Windräder, Batterien oder Arzneimittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung &lt;br /&gt;
Während die Rohstoffgewinnung in der öffentlichen Wahrnehmung oft negativ dargestellt und konnotiert wird, steht heute schon an vielen Orten eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung im Fokus. Das bedeutet, Rohstoffe nicht nur effizient, sondern auch möglichst umweltverträglich und sozialverträglich zu gewinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kontext spielen Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung eine wichtige Rolle, um den Bergbau effizient, sicher und nachhaltig zu gestalten, die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette zu erhöhen und so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung leisten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Baustein ist dabei das Zusammenspiel zwischen der primären Rohstoffgewinnung und der sekundären Rohstoffnutzung und -wiedernutzbarmachung. Die primäre Rohstoffgewinnung trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei, die stoffliche Wiedernutzbarmachung (Recycling) zur Schonung von primären Ressourcen. Erst das Zusammendenken beider Quellen ermöglicht Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und eine schrittweise Entkopplung von Wachstum und Rohstoffverbrauch und damit Umwelt- Inanspruchnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffbedarf in Deutschland und der EU&lt;br /&gt;
Deutschland und die EU gehören zu den größten Rohstoffabnehmern weltweit, sind gerade bei den sogenannten kritischen Rohstoffen teilweise jedoch vollständig auf Importe angewiesen. Das bringt teilweise sehr große Abhängigkeiten mit sich. Studien zeigen, dass Deutschland bei der Versorgung mit Rohstoffen zu über 90 Prozent von Importen abhängt; bei vielen kritischen Rohstoffen stammen diese aus wenigen Förderländern. Für 14 von 30 als kritisch eingestuften Rohstoffen liegt die Importabhängigkeit Deutschlands sogar bei 100 Prozent. &amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;/&amp;gt; Von kritischen Rohstoffen spricht man bei den Rohstoffen, die eine große wirtschaftliche Bedeutung haben, bei denen jedoch ein hohes Risiko im Hinblick auf Versorgungsengpässe besteht. Als strategische Rohstoffe bezeichnet man die Rohstoffe, deren Verfügbarkeit für Schlüsselindustrien, z.B. die Verteidigungsindustrie, von zentraler Bedeutung sind und die durch prognostizierte globale Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Global production of critical and strategic raw materials.png| Weltweite Produktion kritischer und strategischer Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insbesondere in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Situation ist das Ziel, existierende Abhängigkeiten zu verringern. Auf Ebene der EU wurden beispielsweise durch den Critical Raw Materials Act konkrete Ziele definiert, um die Abhängigkeit zu reduzieren.  Bis 2030 sollen mindestens 10 Prozent des jährlichen EU-Bedarfs kritischer Rohstoffe durch EU-Förderung gedeckt werden, 40 Prozent durch Verarbeitung in der EU und 25 Prozent durch Recycling. Zudem soll kein einzelnes Drittland mehr als 65 Prozent des Bedarfs strategischer Rohstoffe an einer Verarbeitungsstufe decken. Der Bedarf wird also weiterhin überwiegend über Import, Verarbeitung, Recycling und gezielte heimische Förderung gedeckt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:European Critical Raw Materials Act.png| Europäisches Gesetz über kritische Rohstoffe]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Heimischer Bergbau&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Importabhängigkeit spielt der heimische Bergbau in Deutschland eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt über bedeutende Vorkommen, beispielsweise bei Baurohstoffen und Industriemineralen wie Sand, Kies, Ton, Kalk, Steinsalz und Kalisalz. Zudem werden in mehreren Regionen neue Lagerstätten exploriert, etwa im Erzgebirge (Zinn, Lithium), in Thüringen (Kupfer) oder im Oberrheingraben (Lithium). &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;/&amp;gt; Rund 75 % der Rohstoffmenge, die ein Mensch in Deutschland in seinem Leben verbraucht, werden in Deutschland gewonnen. &lt;br /&gt;
Gleichzeitig exportiert Deutschland bestimmte Rohstoffe beziehungsweise rohstoffnahe Produkte, insbesondere bei Kali- und Steinsalzprodukten sowie bei ausgewählten Industriemineralen. Damit zeigt sich: Deutschland ist durchaus nicht rohstoffarm, sondern bei vielen Rohstoffen gut aufgestellt und in einzelnen Bereichen sogar international relevant. &amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimischer Bergbau stärkt Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung und bietet Chancen für eine verantwortungsvolle und hochmoderne Rohstoffgewinnung. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten begrenzt, weil viele kritische Metalle und High-Tech-Rohstoffe in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt nur in kleinen Mengen oder nicht wirtschaftlich gewonnen werden können, was zumeist auch an dem fehlenden Wissen über vorhandene Lagerstätten liegt. Hier bedarf es vor einer eigentlichen Gewinnung zunächst umfangreicher Explorationsaktivitäten Strategisch beruht die Rohstoffversorgung Deutschlands auf drei Säulen: heimische Rohstoffgewinnung, Importe sowie Recycling und Kreislaufwirtschaft. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Rohstoffgewinnungsbetrieben ist auch die Bergbauzuliefererindustrie nicht außer Acht zu lassen. Die Bergbauzulieferer aus Deutschland bilden einen hochspezialisierten Sektor. Bergbaumaschinen aus Deutschland werden in die ganze Welt exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Entstehung von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Rohstofflagerstätten sind natürliche, räumlich begrenzte Anreicherungen von mineralischen Rohstoffen oder fossilen Energieträgern. Sie entstehen durch komplexe geologische Prozesse über Millionen von Jahren und zeigen eine große Vielfalt, die sich in unterschiedlichen Lagerstättentypen widerspiegelt. Magmatische Lagerstätten bilden sich durch die Kristallisation von Mineralien aus erkaltendem Magma, wie bei Platinvorkommen. Sedimentäre Lagerstätten, die häufig bei Bauxit (Aluminium), Phosphat oder Kohle anzutreffen sind, resultieren aus der Ablagerung und Diagenese in ehemaligen Meeres- oder Flussbecken. Hydrothermale Lagerstätten entstehen durch heiße, mineralreiche Flüssigkeiten, die aus dem Erdmantel aufsteigen und in Rissen Metalle wie Gold, Silber oder Zinn. Placer-Lagerstätten sind mechanisch angereicherte Ablagerungen durch Erosion und Flussverlagerung, etwa bei Gold. Evaporit-Lagerstätten wie Kalisalz oder Gips bilden sich durch Verdunstung von Meereswasser in geschlossenen Becken, wie sie in Norddeutschland vorkommen. Pegmatite liefern seltene Elemente wie Lithium durch die letzten Phasen magmatischer Kristallisation. Diese Vielfalt spiegelt die Komplexität geologischer Prozesse wider und zeigt, wie komplex und vielfältig damit einhergehend auch der Abbau der Rohstoffe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Abbauwürdigkeit von Lagerstätten&lt;br /&gt;
Eine Lagerstätte gilt als abbauwürdig, wenn sie technisch, ökonomisch und ökologisch tragfähig ist. Hierbei spielt einerseits der Grad des Wissens über die Lagerstätte und andererseits sogenannte „Modifying Factors“, also technische, ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Faktoren eine Rolle. Bei Reserven handelt es sich um nachgewiesene Rohstoffvorkommen, die zum heutigen Zeitpunkt und Stand der Technik als technisch und wirtschaftlich abbaubar gelten. Abhängig vom Grad des Wissens über die Lagerstätte unterscheidet man wahrscheinliche und nachgewiesene Reserven. Der Begriff Ressource bezeichnet dagegen vermutete Rohstoffvorkommen, die zum Zeitpunkt der Bewertung wirtschaftlich und/oder technisch nicht abbaubar sind. Auch hier folgt eine weitere Unterscheidung in Abhängigkeit des Wissens über die Lagerstätte in vermutete oder gemessene Ressourcen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rohstoffgewinnung&lt;br /&gt;
Die Gewinnung von Rohstoffen kann grundsätzlich Übertage, also im Tagebau oder Untertage, im Tiefbau, erfolgen. Bei der Entscheidung, ob der Abbau Übertage oder Untertage erfolgt, ist die Teufenlage (Teufe = Tiefe) das wichtigste, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium. Ebenso spielen z.B. die geomechanischen Eigenschaften des Deckgebirges sowie der Lagerstätte, Veränderungen in Qualität und Qualitätsverteilung, Veränderungen bei den Fördermengen sowie technische Entwicklungen eine wesentliche Rolle. Es ist auch möglich, dass der Betrieb im Laufe der Betriebszeit von Übertage auf Untertage übergeht. &lt;br /&gt;
Unabhängig von der Abbauart folgt der Rohstoffabbau meist einem grundlegenden Ablauf aus Lösen, Laden und Fördern. Zuerst wird das Gestein oder Erz gelöst, also aus dem Verbund des Gebirges herausgebrochen oder gelockert. Danach wird das gelöste Material geladen, etwa mit Baggern, Ladern oder anderen Ladefahrzeugen und -einrichtungen. Anschließend erfolgt der Transport, also das Fördern des Materials zur Aufbereitung, zu Halden oder direkt zur Weiter verarbeitung.&lt;br /&gt;
Das Verfahren für den Rohstoffabbau wird häufig nach dem Gesteinszustand ausgewählt. Übertage können Lockergesteine wie Sand oder Kies mit Hilfe von Baggern, Saugbaggern (bei der Nassgewinnung) oder Schaufelradbaggern gewonnen werden. Festgestein wie Granit und Basalt muss typischerweise zunächst durch Bohren und Sprengen gelöst werden, wobeidas Laden und Fördern in der Regel mit schweren Maschinen erfolgt. Halbfestgestein liegt zwischen diesen beiden Zuständen. Es ist stärker verfestigt als Lockergestein, aber nicht so hart wie klassisches Festgestein. Hier kann das Gestein mit Baggern gelöst werden.&lt;br /&gt;
Untertage wird zwischen konventionellem und maschinellem Abbau unterschieden. Der konventionelle Abbau folgt dem Bohr- und Sprengzyklus, bei dem nach dem Vermessen zunächst das Bohren und anschließende Befüllen (Besetzen) von Sprengbohrlöchern erfolgt. Nach der Sprengung müssen die Sprengschwaden abgeführt und der Arbeitsort kontrolliert werden, bevor das lose Gestein geladen werden kann. Anschließend folgt üblicherweise das Berauben. Dabei werden lose Gesteinsstücke entfernt, damit sie keine Gefahr darstellen. Je nach Gebirgsbeschaffenheit wird das Gebirge zusätzlich nochgeankert. Beim sog. Ankerausbau werden Gebirgsanker in Bohrlöcher eingebracht, um lockere oder instabile Bereiche zu stabilisieren und das umliegende Gebirge zu sichern. &lt;br /&gt;
Der maschinelle Abbau erfolgt dagegen mit spezieller Maschinentechnik, etwa Teilschnittmaschinen, Walzenladern oder Continuous Miner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte der Rohstoffgewinnung ==&lt;br /&gt;
Rohstoffe sind die Basis unserer Gesellschaft, weil nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche und auch jeder von uns auf Rohstoffe angewiesen ist, egal ob im Bau, der Energieversorgung, der Industrie, der Mobilität, oder Landwirtschaft. Ohne Rohstoffe gäbe es beispielsweise weder Infrastruktur noch Maschinen, Stromnetze, Glas, Smartphones, Windräder oder Batterien. Und das bedeutet nicht nur, dass mineralische Rohstoffe in sämtlichen Produkten enthalten sind, sie werden auch für deren Herstellung und Verarbeitung benötigt. Sogar Zahnpasta oder sämtliche Arzneimittel bestehen aus mineralischen Rohstoffen. Zwar kann das Recycling einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten, allerdings wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen bis auf absehbare Zeit nicht allein durch sekundäre Quellen gedeckt werden können, was eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung auch in Zukunft erforderlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelteinflüsse und Fortschritt ==&lt;br /&gt;
Rohstoffgewinnung bedeutet immer ein Eingriff in Natur und Landschaft, doch der Umgang damit hat sich in den letzten vielerorts deutlich gewandelt. Heute sind ein verantwortungsvolles Umweltmanagement, Genehmigungsverfahren, Monitoring und Rekultivierung fester Bestandteil moderner Bergbauprojekte. Das Ziel ist nicht, jede Wirkung zu vermeiden, sondern sie systematisch zu verringern, systematisch und zielgerichtet zu kontrollieren und Flächen nach dem Abbau wieder nutzbar zu machen und in einen lebenswerten Zustand zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-09-004.jpg|1000px|link=1-09-004|[[1-09-004]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-005.jpg|1000px|link=1-09-005|[[1-09-005]]&lt;br /&gt;
Datei:MG 8417.jpg|1000px|link=1-09-006|[[1-09-006]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-007.jpg|1000px|link=1-09-007|[[1-09-007]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-008.jpg|1000px|link=1-09-008|[[1-09-008]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-009.jpg|1000px|link=1-09-009|[[1-09-009]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-012.jpg|1000px|link=1-09-012|[[1-09-012]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-013.jpg|1000px|link=1-09-013|[[1-09-013]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-014.jpg|1000px|link=1-09-014|[[1-09-014]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-015.jpg|1000px|link=1-09-015|[[1-09-015]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-016.jpg|1000px|link=1-09-016|[[1-09-016]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-017.jpg|1000px|link=1-09-017|[[1-09-017]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;DIW Berlin&amp;quot;&amp;gt; DIW Berlin (12 2022). DIW Wochenbericht 49/2022. Von https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.862062.de/dwr-22-49-2.pdf abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;EUK&amp;quot;&amp;gt; Europäische Kommission. European Critical Raw Materials Act. Von https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/european-critical-raw-materials-act_en abgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR23&amp;quot;&amp;gt; Deutsche Rohstoffagentur (2023). Kritische mineralische Rohstoffe – Risikoanalyse. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Von https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/SharedDocs/Downloads/CTN/73_Kritische_mineralische_Rohstoffe.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;VRB&amp;quot;&amp;gt; Vereinigung Rohstoffe und Bergbau. Mineralische Rohstoffe. Von https://v-r-b.de/mineralische-rohstoffe aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BWE&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Rohstoffstrategie der Bundesregierung.. Von https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/rohstoffstrategie-bundesregierung.html aufgerufen am 03.06.2026. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Marco 2020&amp;quot;&amp;gt; Cosi, Marco (2020). A new valuation method for dimension stone mining projects and properties. Online verfügbar unter https://www.researchgate.net/figure/Correlation-between-mineral-resources-and-reserves-by-PERC-and-JORC-Standards_fig4_346317484, zuletzt aufgerufen am 03.06.2026.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Grob-keramische Tone</title>
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		<updated>2026-07-08T12:34:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:1-09-009.gif|center|Probendarstellung: Grob-keramische Tone]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| width = &amp;quot;25%&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probennummer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| colspan = &amp;quot;2&amp;quot; rowspan = &amp;quot;8&amp;quot; | Grob-keramische Tone spielen eine zentrale Rolle in der Herstellung von keramischen Fliesen und Platten, Mauerziegeln, Klinkern sowie Dachziegeln &amp;lt;ref name = &amp;quot;Baunetzwissen&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt etwa 61 % &amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2017)&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Aktuell ist Tonabbau im Westerwald und im angrenzenden Limburger Beckender der größte Standort&lt;br /&gt;
in Deutschland, betrieben unter anderem von der Stephan Schmidt Gruppe, mit einer insgesamten Fördermenge von ca. 6 Mio. t &amp;lt;ref name = &amp;quot;HLNUG&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Oligozän; Meissen, Sachsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland&#039;&#039;&#039; ||  12,6 Mio. t/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland&#039;&#039;&#039; ||  11.700 kt/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: Grob-keramische Tone kommen häufig in Verbindung mit Sanden und Kiesen vor &amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2019)&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Untertage erfolgt der Abbau im Kammerabbau mittels Fräsen oder Bohren und Sprengen. Übertage wird der Abbau durch Fräsen, Bohren und Sprengen sowie mit Hydraulik-Tieflöffelbaggern durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Lastwagen, Dumper, Radlader und Grubenbahnen sowie durch Förderbänder und spezielle Gelenkfahrzeuge.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2019)&amp;quot;&amp;gt;  Elsner, Harald (Hg.) (2019): Spezialtone und -sande in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Mai 2019. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Baunetzwissen&amp;quot;&amp;gt;  Baunetzwissen: Grobkeramik. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2017)&amp;quot;&amp;gt;  Elsner, Harald; Kuhn, Kerstin; Schmitz, Martin (Hg.) (2017): Heimische mineralische Rohstoffe - unverzichtbar für Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;HLNUG&amp;quot;&amp;gt;  Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie: Mineralische Rohstoffe in Hessen - Tonrohstoffe. (Zuletzt geprüft am 08.07.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Grob-keramische Tone</title>
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&lt;div&gt;[[File:1-09-009.gif|center|Probendarstellung: Grob-keramische Tone]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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Aktuell ist Tonabbau im Westerwald und im angrenzenden Limburger Beckender der größte Standort&lt;br /&gt;
in Deutschland, betrieben unter anderem von der Stephan Schmidt Gruppe, mit einer insgesamten Fördermenge von ca. 6 Mio. t. &amp;lt;ref name = &amp;quot;HLNUG&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Oligozän; Meissen, Sachsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland&#039;&#039;&#039; ||  12,6 Mio. t/a&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland&#039;&#039;&#039; ||  11.700 kt/a&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Untertage erfolgt der Abbau im Kammerabbau mittels Fräsen oder Bohren und Sprengen. Übertage wird der Abbau durch Fräsen, Bohren und Sprengen sowie mit Hydraulik-Tieflöffelbaggern durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Lastwagen, Dumper, Radlader und Grubenbahnen sowie durch Förderbänder und spezielle Gelenkfahrzeuge.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2019)&amp;quot;&amp;gt;  Elsner, Harald (Hg.) (2019): Spezialtone und -sande in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Mai 2019. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
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		<title>Metallischer Schleifschlamm</title>
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		<updated>2026-07-01T10:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[File:4-12-030.JPG|center|Probendarstellung: Metallischer Schleifschlamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display: flex; gap: 20px; align-items: flex-start;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;flex: 1;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Probennummer&#039;&#039;&#039; || 4-12-030&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Metalle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Berghaus GmbH &amp;amp; Co KG aus Remscheid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Produktion]] (Produktionsabfälle)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; || Chrom-Nickel-Stahl (VA-Stahl)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Angaben zur Rezyklierbarkeit&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] untersuchte metallische Schleifschlamm wurde als Filterkuchen von einem Bandfilter entnommen. Auf Grund der Pressung gegen das Filterhilfsmittel und wegen der haken- bis spiralförmigen Struktur der Späne war der Schleifschlamm stark agglomeriert.  &lt;br /&gt;
Dieser Zustand erschwerte das mechanische Abtrennen des Kühlschmierstoffes in der Zentrifuge.  &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ließ die Struktur der Späne keine Einzelkornbedingungen zu, die grundlegende Voraussetzung für jede Sortierung!  &lt;br /&gt;
Daher und auf Grund des schon extrem hohen Metallgehaltes in der festen Phase wurde auf eine weitere Anreicherung durch Aussortieren von z. B. Abrasivpartikeln verzichtet.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;flex: 1;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Behandlungszustände&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;unbehandelt&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der vorliegende Schleifschlamm wurde bei der schleifenden Bearbeitung von Schnellarbeitsstahl erzeugt. Insbesondere wegen des enthaltenen nicht wassergemischten Kühlschmierstoffes wird Schleifschlamm als gefährlicher Schleifschlamm klassifiziert. Ziel des ANTS im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] ist, eine möglichst reine metallische Fraktion für das Recycling in der pulvermetallurgischen Route anzureichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;homogenisiert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Das Homogenisieren ist notwendig, um im Schleifschlamm enthaltene Agglomerate aufzulösen, die im nachfolgenden Prozessschritt &amp;quot;Zentrifugieren&amp;quot; die Schwingungsüberwachung der Zentrifuge auslösen würden. Tritt Letzteres ein, stoppt die Zentrifuge.  &lt;br /&gt;
Ein weiterer Effekt ist, dass die Schwammwirkung des Schleifschlammes aufgehoben wird und die metallische Phase sedimentiert. Der Kühlschmierstoff sammelt sich an der Oberfläche und kann abgegossen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zentrifugiert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der Schleifschlamm wird mit Hilfe einer Filterzentrifuge mit einer Maschenweite von 100 µm mechanisch entölt. Nach diesem Prozessschritt beträgt der Restkühlschmierstoffgehalt der metallischen Phase weniger als 10 Ma.%.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zerkleinert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Aufgrund der haken- bis spiralförmigen Form der Späne ist die Schüttdichte der unzerkleinerten Späne zu gering, um z. B. Sinterformen ausreichend mit Material zu füllen. Mithilfe der Scheibenschwingmühle konnten die Späne zu einem Pulver mit einer Schüttdichte von über 2,2 g/cm³ und einer Klopfdichte von über 3 g/cm³ gemahlen werden. Dieses Pulver konnte in den im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] untersuchten Sinterverfahren verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;mit Aceton gewaschen&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Im Prozessschritt „Waschen mit Aceton“ kann der Kohlenstoffgehalt der metallischen Phase auf weniger als 2 Ma.% reduziert werden. Hierzu wird Aceton mit Schleifschlamm im Blender vermischt. Das beladene Lösemittel wird über eine Vakuumfiltration abgetrennt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;abgetrennter Kühlschmierstoff&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der im Schleifprozess eingesetzte Kühlschmierstoff wird in den Prozessschritten „Homogenisieren“ und „Zentrifugieren“ abgetrennt. Die Wiederverwendung wurde im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] nicht untersucht und ist eine offene Forschungsfrage.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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	<entry>
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		<title>Metallischer Schleifschlamm</title>
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		<updated>2026-07-01T10:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:4-12-030.JPG|center|Probendarstellung: Metallischer Schleifschlamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display: flex; gap: 20px; align-items: flex-start;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;flex: 1;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probenbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Probennummer&#039;&#039;&#039; || 4-12-030&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Metalle]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Berghaus GmbH &amp;amp; Co KG aus Remscheid&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Produktion]] (Produktionsabfälle)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; || Chrom-Nickel-Stahl (VA-Stahl)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kurztext&#039;&#039;&#039; || PMT15 ist ein wolframhaltiger Schnellarbeitsstahl, der für Werkzeuge eingesetzt wird, bspw. für Schneidscheiben. Beim Bearbeiten dieser Werkzeuge fällt Schleifschlamm an, der bisher auf Deponien entsorgt wird. Dabei gehen die wertvollen Elemente des Stahls verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schleifschlamm ist häufig sowohl mit öl-basierten Schmierstoffen als auch mit keramischen Abrasiven (z.B. Corrundum, cBN, SiC) verunreinigt. Deshalb wird der Schleifschlamm zunächst durch eine superkritische CO2-Reinigung von dem Öl befreit und anschließend mittels feldunterstütztem Sintern/Funkenplasmasintern (FAST/SPS) (Q3) zu einer dichten Scheibe verfestigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Angaben zur Rezyklierbarkeit&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] untersuchte metallische Schleifschlamm wurde als Filterkuchen von einem Bandfilter entnommen. Auf Grund der Pressung gegen das Filterhilfsmittel und wegen der haken- bis spiralförmigen Struktur der Späne war der Schleifschlamm stark agglomeriert.  &lt;br /&gt;
Dieser Zustand erschwerte das mechanische Abtrennen des Kühlschmierstoffes in der Zentrifuge.  &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ließ die Struktur der Späne keine Einzelkornbedingungen zu, die grundlegende Voraussetzung für jede Sortierung!  &lt;br /&gt;
Daher und auf Grund des schon extrem hohen Metallgehaltes in der festen Phase wurde auf eine weitere Anreicherung durch Aussortieren von z. B. Abrasivpartikeln verzichtet.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;flex: 1;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Behandlungszustände&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;unbehandelt&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der vorliegende Schleifschlamm wurde bei der schleifenden Bearbeitung von Schnellarbeitsstahl erzeugt. Insbesondere wegen des enthaltenen nicht wassergemischten Kühlschmierstoffes wird Schleifschlamm als gefährlicher Schleifschlamm klassifiziert. Ziel des ANTS im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] ist, eine möglichst reine metallische Fraktion für das Recycling in der pulvermetallurgischen Route anzureichern.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;homogenisiert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Das Homogenisieren ist notwendig, um im Schleifschlamm enthaltene Agglomerate aufzulösen, die im nachfolgenden Prozessschritt &amp;quot;Zentrifugieren&amp;quot; die Schwingungsüberwachung der Zentrifuge auslösen würden. Tritt Letzteres ein, stoppt die Zentrifuge.  &lt;br /&gt;
Ein weiterer Effekt ist, dass die Schwammwirkung des Schleifschlammes aufgehoben wird und die metallische Phase sedimentiert. Der Kühlschmierstoff sammelt sich an der Oberfläche und kann abgegossen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zentrifugiert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der Schleifschlamm wird mit Hilfe einer Filterzentrifuge mit einer Maschenweite von 100 µm mechanisch entölt. Nach diesem Prozessschritt beträgt der Restkühlschmierstoffgehalt der metallischen Phase weniger als 10 Ma.%.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;zerkleinert&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Aufgrund der haken- bis spiralförmigen Form der Späne ist die Schüttdichte der unzerkleinerten Späne zu gering, um z. B. Sinterformen ausreichend mit Material zu füllen. Mithilfe der Scheibenschwingmühle konnten die Späne zu einem Pulver mit einer Schüttdichte von über 2,2 g/cm³ und einer Klopfdichte von über 3 g/cm³ gemahlen werden. Dieses Pulver konnte in den im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] untersuchten Sinterverfahren verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;mit Aceton gewaschen&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Im Prozessschritt „Waschen mit Aceton“ kann der Kohlenstoffgehalt der metallischen Phase auf weniger als 2 Ma.% reduziert werden. Hierzu wird Aceton mit Schleifschlamm im Blender vermischt. Das beladene Lösemittel wird über eine Vakuumfiltration abgetrennt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;abgetrennter Kühlschmierstoff&#039;&#039;&#039; || &lt;br /&gt;
Der im Schleifprozess eingesetzte Kühlschmierstoff wird in den Prozessschritten „Homogenisieren“ und „Zentrifugieren“ abgetrennt. Die Wiederverwendung wurde im Projekt [https://www.ants.rwth-aachen.de/cms/iar/forschung/aktuelle-forschungsprojekte/~tskof/genesis/ GENESIS] nicht untersucht und ist eine offene Forschungsfrage.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Sand</title>
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		<updated>2026-07-01T10:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:1-09-004.gif|center|Probendarstellung: Sand]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probenbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width = &amp;quot;25%&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probennummer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| width = &amp;quot;25%&amp;quot; | 1-09-004&lt;br /&gt;
| colspan = &amp;quot;2&amp;quot; rowspan = &amp;quot;8&amp;quot; | Sand sowie [[Kies]] werden in der Bauindustrie für Beton, Straßen-, Tief- und Wegebau eingesetzt &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;. Für die Aufbereitung wird zunächst der Sand gewaschen, um Verunreinigungen zu beseitigen. Daraufhin erfolgt die Klassierung nach Partikelgrößen, oft gefolgt von einer Trocknung, um den Feuchtigkeitsgehalt zu reduzieren. Sand und Kies unterscheiden sich in ihrer Korngröße. Bei einer Korngröße 0,063 mm bis 2 mm spricht man von Sand, der Durchmesser von Kies liegt zwischen 2 mm bis 63 mm.&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
Aktuell ist in Deutschland der größte Betreiber für Sand- und Kiesförderung der Tagebau Mühlberg an der Elbe, betrieben von EUROVIA &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil deckt den Bedarf in Deutschland mit positiver Handelsbilanz &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH, Herzogenrath, NRW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 249 Mio. t/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 253.000 kt/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: In der Regel kommen Sand und [[Kies]] in Verbindung mit Tonmineralen vor, siehe [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/studie_sand_und_kies_Band_I_2022.pdf;jsessionid=D6CC38FD38070F42B0FDCBF795644D5C.internet962?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3  BGR].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nassabbau&#039;&#039;&#039;: Hierbei kommen schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Förderbänder, Pumpen und Rohrleitungen sowie mittels Schiffstransport und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022.  (Zuletzt geprüft am 03.12.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;&amp;gt; BGR (2016): BGR - Presse - Neuer BGR-Bericht: Deutschland produziert über 40 verschiedene Rohstoffe - Nur 10 Kilogramm Gold, aber 238 Millionen Tonnen Sand und Kies. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Sand</title>
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		<updated>2026-07-01T10:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:1-09-004.gif|center|Probendarstellung: Sand]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probenbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| colspan = &amp;quot;2&amp;quot; rowspan = &amp;quot;8&amp;quot; | Sand sowie [[Kies]] werden in der Bauindustrie für Beton, Straßen-, Tief- und Wegebau eingesetzt &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;. Für die Aufbereitung wird zunächst der Sand gewaschen, um Verunreinigungen zu beseitigen. Daraufhin erfolgt die Klassierung nach Partikelgrößen, oft gefolgt von einer Trocknung, um den Feuchtigkeitsgehalt zu reduzieren. Sand und Kies unterscheiden sich in ihrer Korngröße. Bei einer Korngröße 0,063 mm bis 2 mm spricht man von Sand, der Durchmesser von Kies liegt zwischen 2 mm bis 63 mm.&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
Aktuell ist in Deutschland der größte Betreiber für Sand- und Kiesförderung der Tagebau Mühlberg an der Elbe, betrieben von EUROVIA &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil deckt den Bedarf in Deutschland mit positiver Handelsbilanz.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH, Herzogenrath, NRW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 249 Mio. t/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 253.000 kt/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: In der Regel kommen Sand und [[Kies]] in Verbindung mit Tonmineralen vor, siehe [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/studie_sand_und_kies_Band_I_2022.pdf;jsessionid=D6CC38FD38070F42B0FDCBF795644D5C.internet962?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3  BGR].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nassabbau&#039;&#039;&#039;: Hierbei kommen schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Förderbänder, Pumpen und Rohrleitungen sowie mittels Schiffstransport und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022.  (Zuletzt geprüft am 03.12.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;&amp;gt; BGR (2016): BGR - Presse - Neuer BGR-Bericht: Deutschland produziert über 40 verschiedene Rohstoffe - Nur 10 Kilogramm Gold, aber 238 Millionen Tonnen Sand und Kies. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:1-09-007.gif|center|Probendarstellung: Braunkohle]]&lt;br /&gt;
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| colspan = &amp;quot;2&amp;quot; rowspan = &amp;quot;8&amp;quot; | Braunkohle wird unter anderem zur Verbrennung in Stromerzeugungskraftwerken sowie zur Veredelung von Briketts für die Heizung in Privathaushalten eingesetzt. Darüber hinaus werden Braunkohlenstaub, Wirbelschichtkohle und Koks in der Stahlindustrie verwendet. In Deutschland werden über 90% der Braunkohle für die Verstromung genutzt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BMWi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tagebau Hambach, betrieben von der RWE Power AG, ist der größte Braunkohlebetrieb Deutschlands und förderte 2021 rund 23,6 Millionen Tonnen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BUND NRW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Miozän; Tagebau Garzweiler, Grevenbroich, Rheinland&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland&#039;&#039;&#039; || 130.801 kt/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: Oberhalb des Braunkohleflözes, besteht in der Regel eine Schicht aus verdichtetem Torf, die durch das Ablagern von [[Sand]] auf der Torfschicht&lt;br /&gt;
unter hohem Druck entstanden ist, hier kommen häufig [[Sand]]e, [[Kies]]e und [[Ton]]e vor &amp;lt;ref name = &amp;quot;Buja (2013)&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt übertage mittels Schaufelradbagger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über  Förderbänder.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Buja (2013)&amp;quot;&amp;gt; Buja, Heinrich Otto (2013): Ingenieurhandbuch Bergbautechnik: Lagerstätten und Gewinnungstechnik. Berlin, GERMANY: DIN Media. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BMWi&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Kohle. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BUND NRW&amp;quot;&amp;gt; Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.: Braunkohlentagebau Hambach.  (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
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		<title>Braunkohle</title>
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		<updated>2026-07-01T10:11:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:1-09-007.gif|center|Probendarstellung: Braunkohle]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probenbeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width = &amp;quot;25%&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probennummer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| width = &amp;quot;25%&amp;quot; | 1-09-007&lt;br /&gt;
| colspan = &amp;quot;2&amp;quot; rowspan = &amp;quot;8&amp;quot; | Braunkohle wird unter anderem zur Verbrennung in Stromerzeugungskraftwerken sowie zur Veredelung zu Briketts eingesetzt. Darüber hinaus werden Braunkohlenstaub, Wirbelschichtkohle und Koks in der Stahlindustrie verwendet. In Deutschland werden über 90% der Braunkohle für die Verstromung genutzt. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BMWi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tagebau Hambach, betrieben von der RWE Power AG, ist der größte Braunkohlebetrieb Deutschlands und förderte 2021 rund 23,6 Millionen Tonnen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BUND NRW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Miozän; Tagebau Garzweiler, Grevenbroich, Rheinland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland&#039;&#039;&#039; || 129,62 Mio.t/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland&#039;&#039;&#039; || 130.801 kt/a&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: Oberhalb des Braunkohleflözes, besteht in der Regel eine Schicht aus verdichtetem Torf, die durch das Ablagern von [[Sand]] auf der Torfschicht&lt;br /&gt;
unter hohem Druck entstanden ist, hier kommen häufig [[Sand]]e, [[Kies]]e und [[Ton]]e vor &amp;lt;ref name = &amp;quot;Buja (2013)&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt übertage mittels Schaufelradbagger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über  Förderbänder.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Buja (2013)&amp;quot;&amp;gt; Buja, Heinrich Otto (2013): Ingenieurhandbuch Bergbautechnik: Lagerstätten und Gewinnungstechnik. Berlin, GERMANY: DIN Media. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BMWi&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Kohle. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BUND NRW&amp;quot;&amp;gt; Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.: Braunkohlentagebau Hambach.  (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Kies</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[File:1-09-005.gif|center|Probendarstellung: Kies]]&lt;br /&gt;
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| colspan = &amp;quot;2&amp;quot; rowspan = &amp;quot;8&amp;quot; | Kies sowie [[Sand]] werden in der Bauindustrie für Beton, Straßen-, Tief- und Wegebau eingesetzt &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;. Für die Aufbereitung wird zunächst der Sand gewaschen, um Verunreinigungen zu beseitigen. Daraufhin erfolgt die Klassierung nach Partikelgrößen, oft gefolgt von einer Trocknung, um den Feuchtigkeitsgehalt zu reduzieren. Sand und Kies unterscheiden sich in ihrer Korngröße. Bei einer Korngröße 0,063 mm bis 2 mm spricht man von Sand, der Durchmesser von Kies liegt zwischen 2 mm bis 63 mm. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aktuell ist in Deutschland der größte Betreiber für Sand- und Kiesförderung der Tagebau Mühlberg an der Elbe, betrieben von EUROVIA &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil deckt den Bedarf in Deutschland mit positiver Handelsbilanz &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH, Herzogenrath, NRW&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 249 Mio. t/a&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 253.000 kt/a&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: In der Regel kommen Kies und [[Sand]] in Verbindung mit Tonmineralen vor, siehe [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/studie_sand_und_kies_Band_I_2022.pdf;jsessionid=D6CC38FD38070F42B0FDCBF795644D5C.internet962?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3  BGR].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nassabbau&#039;&#039;&#039;: Hierbei kommen schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Förderbänder, Pumpen und Rohrleitungen sowie mittels Schiffstransport und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022.  (Zuletzt geprüft am 03.12.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;&amp;gt; BGR (2016): BGR - Presse - Neuer BGR-Bericht: Deutschland produziert über 40 verschiedene Rohstoffe - Nur 10 Kilogramm Gold, aber 238 Millionen Tonnen Sand und Kies. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
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Sand und Kies unterscheiden sich in ihrer Korngröße. Bei einer Korngröße 0,063 mm bis 2 mm spricht man von Sand, der Durchmesser von Kies liegt zwischen 2 mm bis 63 mm. &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aktuell ist in Deutschland der größte Betreiber für Sand- und Kiesförderung der Tagebau Mühlberg an der Elbe, betrieben von EUROVIA &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil deckt den Bedarf in Deutschland mit positiver Handelsbilanz &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: In der Regel kommen Kies und [[Sand]] in Verbindung mit Tonmineralen vor, siehe [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/studie_sand_und_kies_Band_I_2022.pdf;jsessionid=D6CC38FD38070F42B0FDCBF795644D5C.internet962?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3  BGR].&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nassabbau&#039;&#039;&#039;: Hierbei kommen schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Förderbänder, Pumpen und Rohrleitungen sowie mittels Schiffstransport und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
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==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022.  (Zuletzt geprüft am 03.12.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;&amp;gt; BGR (2016): BGR - Presse - Neuer BGR-Bericht: Deutschland produziert über 40 verschiedene Rohstoffe - Nur 10 Kilogramm Gold, aber 238 Millionen Tonnen Sand und Kies. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
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Aktuell ist in Deutschland der größte Betreiber für Sand- und Kiesförderung der Tagebau Mühlberg an der Elbe, betrieben von EUROVIA &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil deckt den Bedarf in Deutschland mit positiver Handelsbilanz &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH, Herzogenrath, NRW&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 249 Mio. t/a&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: In der Regel kommen Kies und [[Sand]] in Verbindung mit Tonmineralen vor, siehe [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/studie_sand_und_kies_Band_I_2022.pdf;jsessionid=D6CC38FD38070F42B0FDCBF795644D5C.internet962?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3  BGR].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nassabbau&#039;&#039;&#039;: Hierbei kommen schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Förderbänder, Pumpen und Rohrleitungen sowie mittels Schiffstransport und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
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==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022.  (Zuletzt geprüft am 03.12.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;&amp;gt; BGR (2016): BGR - Presse - Neuer BGR-Bericht: Deutschland produziert über 40 verschiedene Rohstoffe - Nur 10 Kilogramm Gold, aber 238 Millionen Tonnen Sand und Kies. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:1-09-005.gif|center|Probendarstellung: Kies]]&lt;br /&gt;
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| width = &amp;quot;25%&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Probennummer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Aktuell ist in Deutschland der größte Betreiber für Sand- und Kiesförderung der Tagebau Mühlberg an der Elbe, betrieben von EUROVIA &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil deckt den Bedarf in Deutschland mit positiver Handelsbilanz &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt;/.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH, Herzogenrath, NRW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 249 Mio. t/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland oder EU&#039;&#039;&#039; || 253.000 kt/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Lockergesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: In der Regel kommen Kies und [[Sand]] in Verbindung mit Tonmineralen vor, siehe [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/studie_sand_und_kies_Band_I_2022.pdf;jsessionid=D6CC38FD38070F42B0FDCBF795644D5C.internet962?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3  BGR].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nassabbau&#039;&#039;&#039;: Hierbei kommen schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Förderbänder, Pumpen und Rohrleitungen sowie mittels Schiffstransport und Muldenkipper.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022.  (Zuletzt geprüft am 03.12.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGR 2016&amp;quot;&amp;gt; BGR (2016): BGR - Presse - Neuer BGR-Bericht: Deutschland produziert über 40 verschiedene Rohstoffe - Nur 10 Kilogramm Gold, aber 238 Millionen Tonnen Sand und Kies. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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| colspan = &amp;quot;2&amp;quot; rowspan = &amp;quot;8&amp;quot; | Gips und [[Anhydrit]] werden zur Herstellung von Gipsplatten, Baugips und Spezialgips sowie in der Zementproduktion verwendet. Bezogen auf das Jahr 2019 entfielen in Deutschland 59,3 % auf Gipserzeugnisse für den Bau, 27,5 % auf die Zementherstellung und 13,2 % auf den Export &amp;lt;ref name = &amp;quot;Henning (2025)&amp;quot;/&amp;gt;. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt 58 % &amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Aktuell ist der Tagebau Obrigheim der größte Betreiber in Deutschland, betrieben von Heidelberg Materials AG, mit einer jährlichen Fördermenge von 300.000 t &amp;lt;ref name = &amp;quot;Heidelberg Materials AG&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Zechstein; Osterode, Harzvorland, Niedersachsen&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland&#039;&#039;&#039; || 10 Mio. t/a&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: Gips und [[Anhydrit]] kommen häufig in Verbindung mit [[Kalkstein]], [[Mergel]], [[Ton]] sowie gelegentlich auch mit [[Sand]], Bitumen oder verschiedenen Salzen vor &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGI&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Übertage: im Trockenabbau mittels Bohren und Sprengen&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
Untertage: Kammerabbau mittels Bohren und Sprengen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt mittels Radlader und Muldenkipper, über Förderbänder, Lastwagen, spezielle Gelenkfahrzeuge oder Grubenbahnen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGI&amp;quot;&amp;gt; Bundesverband der Gipsindustrie e.V: Natürliche Lagerstätten. (Zuletzt geprüft am 24.03.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Henning (2025)&amp;quot;&amp;gt; Henning, Sören (2025): Gips und Anhydrit. Gipsrohstoffe in Deutschland. Stand: Januar 2025. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA 2022&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022.  (Zuletzt geprüft am 03.12.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Heidelberg Materials AG&amp;quot;&amp;gt; Heidelberg Materials AG: Unsere Gipsgrube in Obrigheim. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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Aktuell ist der Tagebau Obrigheim der größte Betreiber in Deutschland, betrieben von Heidelberg Materials AG, mit einer jährlichen Fördermenge von 300.000 t &amp;lt;ref name = &amp;quot;Heidelberg Materials AG&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland&#039;&#039;&#039; || 10 Mio. t/a&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Übertage: im Trockenabbau mittels Bohren und Sprengen&lt;br /&gt;
Untertage: Kammerabbau mittels Bohren und Sprengen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt mittels Radlader und Muldenkipper, über Förderbänder, Lastwagen, spezielle Gelenkfahrzeuge oder Grubenbahnen.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGI&amp;quot;&amp;gt; Bundesverband der Gipsindustrie e.V: Natürliche Lagerstätten. (Zuletzt geprüft am 24.03.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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Aktuell ist der Tagebau Obrigheim der größte Betreiber in Deutschland, betrieben von Heidelberg Materials AG, mit einer jährlichen Fördermenge von 300.000 t &amp;lt;ref name = &amp;quot;Heidelberg Materials AG&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: Gips und [[Anhydrit]] kommen häufig in Verbindung mit [[Kalkstein]], [[Mergel]], [[Ton]] sowie gelegentlich auch mit [[Sand]], Bitumen oder verschiedenen Salzen vor &amp;lt;ref name = &amp;quot;BGI&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt mittels Radlader und Muldenkipper, über Förderbänder, Lastwagen, spezielle Gelenkfahrzeuge oder Grubenbahnen.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGI&amp;quot;&amp;gt; Bundesverband der Gipsindustrie e.V: Natürliche Lagerstätten. (Zuletzt geprüft am 24.03.2025) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name = &amp;quot;Henning (2025)&amp;quot;&amp;gt; Henning, Sören (2025): Gips und Anhydrit. Gipsrohstoffe in Deutschland. Stand: Januar 2025. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[File:1-09-012.gif|center|Probendarstellung: Steinsalz]]&lt;br /&gt;
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Aktuell ist das Steinsalzbergwerk Bernburg der größte Standort in Deutschland, betrieben von K+S Minerals and Agriculture GmbH, mit einer Fördermenge von 2,2 Mio. t &amp;lt;ref name = &amp;quot;Geißler (2024)&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Übergeordneter Stoffstrom&#039;&#039;&#039; || [[Mineralik]] - Steine und Erden&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039; || Zechstein; Stassfurt, Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Lebenszyklusabschnitt&#039;&#039;&#039; || [[Gewinnung|Rohstoffgewinnung]]&lt;br /&gt;
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| &#039;&#039;&#039;Rohstoffbedarf in Deutschland&#039;&#039;&#039; ||  6,9 Mio. t/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fördermenge in Deutschland&#039;&#039;&#039; || 6.944 kt/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise&#039;&#039;&#039; ||  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerstättenstruktur&#039;&#039;&#039;: sedimentäre Festgesteine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorkommensweise&#039;&#039;&#039;: Steinsalz kommt häufig in Verbindung mit den Mineralen [[Anhydrit]], [[Gips]], [[Ton]]e oder [[Dolomit]] vor &amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2016)&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abbauverfahren&#039;&#039;&#039;||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trockenabbau&#039;&#039;&#039;: Der Abbau erfolgt Untertage am häufigsten im Kammerabbau mittels Bohren und Sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Transport&#039;&#039;&#039;: Der Transport erfolgt über Lastwagen, speziellen Gelenkfahrzeugen, Grubenbahnen oder durch Förderbänder.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2016)&amp;quot;&amp;gt; Elsner, Harald (Hg.) (2016): Salze in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Juni 2016. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;VKS (2018)&amp;quot;&amp;gt; Verband der Kali- und Salzindustrie e. V. (2018): Salz aus Deutschland. Gewinnung und Verwendung. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Elsner (2017)&amp;quot;&amp;gt; Elsner, Harald; Kuhn, Kerstin; Schmitz, Martin (Hg.) (2017): Heimische mineralische Rohstoffe - unverzichtbar für Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Geißler (2024)&amp;quot;&amp;gt; Geißler, Ralf (2024): Steinsalzbergwerk Bernburg soll um 800 Hektar erweitert werden. MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Recyclingbeton</title>
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Produkte aus Sekundärrohstoffen</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #8EBAE5;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
* [[Sekundärkunststoffprodukte]]  &lt;br /&gt;
* [[Recyclingpapier]]&lt;br /&gt;
* [[Recyclingbeton]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Online-Händler</title>
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		<title>Supermärkte</title>
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		<title>Abfälle aufgrund Überproduktion / Verschwendung</title>
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&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #8EBAE5;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
* [[Supermärkte]]  &lt;br /&gt;
* [[Online-Händler]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<title>Glasabfälle aus der Produktion</title>
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&lt;div&gt;&amp;lt;font size=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt; &#039;&#039;&#039; [[Produktionsabfälle]] &#039;&#039;&#039; &amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #8EBAE5;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
* [[Eigen- und Neuschrotte]]  &lt;br /&gt;
* [[Kunststoffabfälle aus der Produktion]]&lt;br /&gt;
* [[Glasabfälle aus der Produktion]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Marktanteile nach Branchen</title>
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		<title>Online-Handel</title>
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		<title>Transporte</title>
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		<title>Handel</title>
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&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #8EBAE5;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
* [[Transporte]]  &lt;br /&gt;
* [[Online-Handel]]&lt;br /&gt;
* [[Marktanteile nach Branchen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>R &amp; D</title>
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		<updated>2026-06-30T13:51:31Z</updated>

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		<title>Design</title>
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		<updated>2026-06-30T13:51:24Z</updated>

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&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #8EBAE5;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
* [[Produktdesign]]  &lt;br /&gt;
* [[Design for Recycling]]&lt;br /&gt;
* [[Label]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Inhalte in Arbeit.png|thumb|300px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Rohstoffeinsatz&amp;diff=6363</id>
		<title>Rohstoffeinsatz</title>
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		<updated>2026-06-30T13:51:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Datei:Inhalte in Arbeit.png|thumb|300px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Energieeinsatz&amp;diff=6362</id>
		<title>Energieeinsatz</title>
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		<updated>2026-06-30T13:51:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Energie-_und_Rohstoffeinsatz&amp;diff=6361</id>
		<title>Energie- und Rohstoffeinsatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Energie-_und_Rohstoffeinsatz&amp;diff=6361"/>
		<updated>2026-06-30T13:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #8EBAE5;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
* [[Energieeinsatz]]  &lt;br /&gt;
* [[Rohstoffeinsatz]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Inhalte in Arbeit.png|thumb|300px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Label&amp;diff=6360</id>
		<title>Label</title>
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		<updated>2026-06-30T13:50:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Inhalte in Arbeit.png|thumb|300px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Design_for_Recycling&amp;diff=6359</id>
		<title>Design for Recycling</title>
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		<updated>2026-06-30T13:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Inhalte in Arbeit.png|thumb|300px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Produktdesign&amp;diff=6358</id>
		<title>Produktdesign</title>
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&lt;div&gt;[[Datei:Inhalte in Arbeit.png|thumb|300px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Mineralik&amp;diff=6357</id>
		<title>Mineralik</title>
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		<updated>2026-06-30T13:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Sklorz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Inhalte in Arbeit.png|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1-09-003.jpg|1000px|link=1-09-003|[[1-09-003]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-004.jpg|1000px|link=1-09-004|[[1-09-004]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-005.jpg|1000px|link=1-09-005|[[1-09-005]]&lt;br /&gt;
Datei:MG 8417.jpg|1000px|link=1-09-006|[[1-09-006]]&lt;br /&gt;
Datei:1-09-007.jpg|1000px|link=1-09-007|[[1-09-007]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;-- Datei:1-09-011.jpg|1000px|link=1-09-011|[[1-09-011]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:4-09-001.jpg|1000px|link=4-09-001|[[4-09-001]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Rückbau von Gebäuden</title>
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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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		<title>Abfälle zur Beseitigung</title>
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		<updated>2026-06-30T13:48:14Z</updated>

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		<author><name>Laura Sklorz</name></author>
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