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	<title>CirculateD - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-22T02:19:08Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=951</id>
		<title>Bau- und Abbruchabfälle</title>
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		<updated>2022-05-13T09:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau von Gebäuden]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015.png|thumb|400px|Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015 &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022).png|thumb|400px|Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 &amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bau und Abbruchabfällen zählen Abfälle (nach §3 (1) KrWG), die direkt oder indirekt mit Bauleistungen im Zusammenhang stehen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;/&amp;gt; Unterschieden wird in 9 verschiedene Obergruppen (Abfallschlüssel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:auto&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Abfallverzeichnis-Verordnung - AVV&lt;br /&gt;
! Nr. !! Abfallschlüssel !! Abfallart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01 || 17 01	|| Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik	Bauschutt 2) (&amp;lt; 5 Vol.-% nichtmineralische Fremdbestandteile) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 02 || 17 02	|| Holz, Glas und Kunststoff &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03 || 17 03 || Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte	u. a. teerhaltiger Straßenaufbruch &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 04 || 17 04	|| Metalle (einschließlich Legierungen)	 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05 || 17 05	|| Boden, Steine und Baggergut	einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 06 || 17 06	|| Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe	 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 07 || 17 08	|| Baustoffe auf Gipsbasis	 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 08 || 17 09	|| Sonstige Bau- und Abbruchabfälle	z. B. Quecksilber- oder PCB-haltig; gemischte Bau- und Abbruchabfälle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland entstehen jährlich ca. 200 Mio. t Bau und Abbruchabfälle. Das entspricht ca. 52 % des Gesamtabfallaufkommens. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
In Abbildung 1 ist das Abfallaufkommen in Deutschland 2015 dargestellt. 2015 betrug das Gesamtabfallaufkommen in Deutschland 420,2 Mio. t und das der Bau- und Abbruchabfälle 209,0 Mio. t. Bei den Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich bei durchschnittlich 95 % um mineralische Bauabfälle. 2018 wurden 88,2% aller Bau- und Abbruchabfälle verwertet. bei den mineralischen Bauabfällen wurden in demselben Jahr 89,7% verwertet. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verwertungsquote der Bau und Abbruchabfälle ist Abbildung 2 abgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwertung dieser Abfälle, im Hinblick auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, stehen folgende drei Aspekte im Vordergrund&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*	Die Vermeidung der Entstehung von Bau und Abbruchabfällen durch Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz und Auslegung der Konstruktionen auf lange Nutzungsdauern&lt;br /&gt;
*	Recyclinggerechtes Bauen, um nicht vermeidbare Abfälle in Form von recyclinggerechtem Abbruch im Wirtschaftskreislauf zu halten&lt;br /&gt;
*   Reduzierung der Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen auf ein Minimum und ein umweltgerechtes erfolgen dieser Beseitigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 7 (2) KrWG ist die Verwertung von Abfällen immer der Beseitigung vorzuziehen. Zur Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen eignen sich die stoffliche Verwertung, die energetische Verwertung und die Verwertung im Bergbau bzw. Deponiebau. &lt;br /&gt;
Die stoffliche Verwertung sieht die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Rückgewonnenen Stoffen aus Abfällen oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften) für den ursprünglichen oder für andere Zwecke vor.&lt;br /&gt;
Bei der energetischen Verwertung werden die Abfälle als Ersatzbrennstoff für die Erzeugung von Energie eingesetzt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bergbau oder im Deponiebau können die Abfälle als Ersatzbaustoff verwendet werden, dafür eignet sich besonders die Fraktion Boden und Steine, die den mineralischen Bauabfällen zuzuordnen ist. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abfälle, die nicht verwertet werden können, werden mittels Deponierung beseitigt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Praxis ist das Recycling von Bau und Abbruchabfällen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Um eine sinnvolle Verwertung der verschiedenen Abfälle zu gewährleisten, müssen Sie getrennt gesammelt werden. Aus diesem Grund besteht eine Getrennthaltungspflicht. Diese wird jedoch nicht kontrolliert. Die Rezyklate werden in Deutschland nur wenig eingesetzt, da jedes Bundesland andere Verordnungen und Quoten zur Verwendung der aufbereiteten Baustoffe hat. Desweiteren ist es günstiger, die Abfälle in Müllverbrennungsanlagen zu geben anstatt sie getrennt zu sammeln und verwerten zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Beispiel WDVS.jpeg|1000px|[[Handstück WDVS]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupfer Meatballs.jpeg|1000px|[[Meatballs]]&lt;br /&gt;
Datei:Mischschrott.jpg|1000px|[[Mischschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Aluminiumschrott.jpeg|1000px|[[Aluminiumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:20220512 102904.jpg|1000px|[[Alumuniumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupferschrott.jpeg|1000px|[[Kupferschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe.jpg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe 2.jpeg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_2.html#:~:text=Bau-%20und%20Abbruchabf%C3%A4lle%20sind%20alle%20Stoffe%20und%20Gegenst%C3%A4nde%2C,entledigen%20will%20oder%20entledigen%20muss.%20Ausgenommen%20sind%20Baustellenabf%C3%A4lle.?msclkid=57d32489c2ff11ec82 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_196_321.html. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten?msclkid=c4ab6b69c3bd11ecbe2393852db5f981. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;&amp;gt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/927102/umfrage/bauabfaelle-jaehrliche-menge-in-deutschland/?msclkid=249ff708c3af11ecbf3073a117adecce. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;&amp;gt;Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - A-6 Bau- und Abbruchabfälle – Anfall, Klassifizierung und Entsorgung. Von https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;&amp;gt; Dr. Berthold Schäfer, M. B. (Januar 2021). Mineralische Bauabfälle_Monitoring 2018_Bericht zum Aufkommen und zum Verbleib . Berlin: Bundesverband Baustoffe–Steine und Erden e.V. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwickling und Bauwesen- Baufachliche Richtlinien Recycling_6 Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. Von https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=NE-Metalle&amp;diff=943</id>
		<title>NE-Metalle</title>
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		<updated>2022-05-12T09:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Fe-Metalle]]&lt;br /&gt;
**[[Eisen &amp;amp; Stahl]]&lt;br /&gt;
*[[NE-Metalle]]&lt;br /&gt;
**[[Aluminium]]&lt;br /&gt;
**[[Kupfer]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[NE-Metalle]] bezeichnen alle Metalle außer Eisen beziehungsweise Metalle in denen Eisen nicht als Hauptelement (über 50%) vorhanden ist. &amp;lt;ref name = &amp;quot;TUM-Metalle&amp;quot;/&amp;gt; Die Nichteisenmetallindustrie umfasst vorrangig die Metalle [[Kupfer]], [[Aluminium]], Blei und Zink.&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA_NE_Metalle&amp;quot;/&amp;gt; Aber auch Edelmetalle (siehe auch [[Metalle]]) werden vielfältig verwendet.&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA_NE_Metalle&amp;quot;/&amp;gt; Wichtige Einsatzgebiete für NE-Metalle sind die Elektronik- und Elektrotechnik, der Maschinen- und Fahrzeugbau aber auch der Bausektor.&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA_NE_Metalle&amp;quot;/&amp;gt;  In Abbildung 1 sind die verschiedenen Anteile an der Verwendung von NE-Metallen in Deutschland dargestellt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;WV_Bericht_21&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=800px heights=400px mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Verwendung NE-Metalle.png|thumb|700px|Verwendung von NE-Metallen in Deutschland &amp;lt;ref name = &amp;quot;WV_Bericht_21&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kupfer Meatballs.jpeg|1000px|[[Meatballs]]&lt;br /&gt;
Datei:Mischschrott.jpg|1000px|[[Mischschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Aluminiumschrott.jpeg|1000px|[[Aluminiumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:20220512 102904.jpg|1000px|[[Alumuniumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupferschrott.jpeg|1000px|[[Kupferschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe.jpg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe 2.jpeg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;TUM-Metalle&amp;quot;&amp;gt; Technische Universität München: Metalle (online). Online verfügbar unter: https://www.ar.tum.de/fileadmin/w00bfl/ebb/Baustoffsammlung/BSS_metalle.pdf, zuletzt geprüft am 06.10.2021. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;UBA_NE_Metalle&amp;quot;&amp;gt; Umweltbundesamt (2013): Nichteisenmetallindustrie (online). Online verfügabr unter: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/industriebranchen/herstellung-verarbeitung-von-metallen/nichteisenmetallindustrie#herstellungsprozess-, zuletzt geprüft am 06.10.2021. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;WV_Bericht_21&amp;quot;&amp;gt; WirtschaftsVereinigung Metalle. e.V. (2021): Der Geschäftsbericht der Nichteisen-Metallindustrie. Online verfügbar unter: https://www.wvmetalle.de/index.php?eID=dumpFile&amp;amp;t=f&amp;amp;f=282762&amp;amp;token=b83d45f6a5de8ba60c9bfde1e17e91a0851da87a, zuletzt geprüft am 06.10.2021. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Metalle&amp;diff=942</id>
		<title>Metalle</title>
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		<updated>2022-05-12T09:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Fe-Metalle]]&lt;br /&gt;
**[[Eisen und Stahl]]&lt;br /&gt;
*[[NE-Metalle]]&lt;br /&gt;
**[[Aluminium]]&lt;br /&gt;
**[[Kupfer]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Natur treten reine [[Metalle]] sehr selten auf.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt; Abbildung 1 zeigt die Anteile der häufigsten Elemente in der Erdkruste. Sauerstoff und Silizium machen dabei etwa 75 % aus.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;/&amp;gt; Die nächst größeren, wesentlich geringeren Anteile bilden die Metalle Aluminium und Eisen mit 8,1 % und 5 %.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElementeErdkruste.png|thumb|600px|Abbildung 1: Verteilung der häufigsten Elemente in der Erdkruste &amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Vielfalt der Metalle wird erst bei einem Blick in Periodensystem deutlich. Abbildung 2 zeigt, dass die meisten Elemente des Periodensystems den Metallen zugeordnet werden.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Periodensystem_Sachsen_Anhalt&amp;quot;/&amp;gt; Meist sind diese in der Atmosphäre nicht stabil und liegen in oxidierter Form vor müssen vor Gebrauch also reduziert und vor Reoxidation geschützt werden.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.1 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metalle wurden von Menschen schon früh als Material beispielsweise für Werkzeuge, Schmuck, Waffen oder auch als Zahlungsmittel in Form von Münzen verwendet. Seit etwa 3000 Jahren stellt vor allem [[Eisen und Stahl|Eisen]] einen der wichtigsten metallischen Werkstoff dar. Hauptmerkmale von [[Eisen und Stahl|Eisen]] sind in diesem Zusammenhang die gute Verfügbarkeit und die Möglichkeit durch Legierungen und Wärmebehandlung viele nützliche Eigenschaften zu erzielen. In der neueren Zeit gewannen aufgrund der größeren Anwendungsmöglichkeiten auch seltenere Metalle aufgrund spezieller physikalischer Eigenschaften an Bedeutung. In Abbildung 3 ist die Entwicklung der Elementevielfalt in der Produktion schematisch dargestellt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.5-6 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine oftmals verwendete Eigenschaft um Metalle von Nichtmetallen zu unterscheiden ist die elektrische Leitfähigkeit.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.5 &amp;lt;/sup&amp;gt; Daneben werden noch weitere Eigenschaften wie die Reflexionsfähigkeit des Lichts, eine thermische Leitfähigkeit oder eine gute plastische Verformbarkeit unter mechanischer Beanspruchung zur Klassifikation von Metallen verwendet.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.1 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metalle lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterteilen. Eine  oftmals verwendetet Unterscheidung ist die Einteilung nach Leichtmetallen (&amp;amp;rho; &amp;lt; 4,5-5 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;) und Schwermetallen (&amp;amp;rho; &amp;gt; 4,5-5 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;). Der Begriff der Edelmetalle ist ebenfalls geläufig und umfasst Gold, Silber und Platinmetalle. Auch die Klassifizierung von Metallen als Buntmetalle wird häufig verwendet. Zu ihnen zählen beispielsweise Kupfer, Nickel und Blei. Buntmetalle sind farbig oder bilden farbige Legierungen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;S.105&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;ref name = &amp;quot;WV_Metalle_Buntmetalle&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vor allem in Bezug auf die Kreislaufwirtshaft zweckmäßige Einteilung ist die Unterscheidung nach Eisenwerkstoffe ([[Fe-Metalle]]) und Nichteisenmetalle [[NE-Metalle]].&amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.5 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=800px heights=400px mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Periodensystem Sachsen-Anhalt.png|thumb|500px|Abbildung 2: Periodensystem der Elemente &amp;lt;ref name = &amp;quot;Periodensystem_Sachsen_Anhalt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Elementevielfalt Metalle Produktion.png|600px|Abbildung 3: Entwicklung der Elementevielfalt in der Produktion (eigene Darstellung) &amp;lt;ref name = &amp;quot;Zepf_Materials&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.umweltbundesamt.de/sekundaerrohstoffwirtschaft-metalle Das Umweltbundesamt gibt einen Überblick über die wichtigsten Metallen im Rahmen der stoffstromorientierte Sekundärrohstoffwirtschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Kupfer Meatballs.jpeg|1000px|[[Meatballs]]&lt;br /&gt;
Datei:Mischschrott.jpg|1000px|[[Mischschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Aluminiumschrott.jpeg|1000px|[[Aluminiumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:20220512 102904.jpg|1000px|[[Alumuniumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupferschrott.jpeg|1000px|[[Kupferschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe.jpg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe 2.jpeg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;&amp;gt; Peter Kurzweil (2015):Chemie- Grundlagen, Aufbauwissen, Anwendungen und Experimente. 10. überarbeitete Auflage Berlin: © Springer-Verlag GmbH Deutschland &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;&amp;gt; Hornbogen, Erhard; Warlimont, Hans; Skrotzki, Birgit  (2019): Metalle - Struktur und Eigenschaften der&lt;br /&gt;
Metalle und Legierungen. 7. aktualisierte und überarbeitete Auflage Berlin: © Springer-Verlag GmbH Deutschland &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Periodensystem_Sachsen_Anhalt&amp;quot;&amp;gt; Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt: Schwermetalle und andere Elemente (online). Online verfügbar unter: https://lau.sachsen-anhalt.de/analytik-service/spezialanalytik/schwermetalle-und-andere-elemente/, zuletzt geprüft am 30.09.2021 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;&amp;gt; Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH: Lexikon der Geowissenschaften - Erdkruste (online), Online verfügbar unter: https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/erdkruste/4246, zuletzt geprüft am 06.10.2021. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;WV_Metalle_Buntmetalle&amp;quot;&amp;gt; WirtschaftsVereinigung Metalle. e.V.: Die NE-Metalle (online). Online verfügabr unter: https://www.wvmetalle.de/die-ne-metalle/, zuletzt geprüft am 06.10.2021. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Zepf_Materials&amp;quot;&amp;gt; Zepf V.; Reller A.; Rennie C.; Ashfield M.; Simmons J., BP (2014): Materials critical to the energy industry. An introduction. 2nd edition &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Metalle&amp;diff=941</id>
		<title>Metalle</title>
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		<updated>2022-05-12T09:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Fe-Metalle]]&lt;br /&gt;
**[[Eisen und Stahl]]&lt;br /&gt;
*[[NE-Metalle]]&lt;br /&gt;
**[[Aluminium]]&lt;br /&gt;
**[[Kupfer]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Natur treten reine [[Metalle]] sehr selten auf.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt; Abbildung 1 zeigt die Anteile der häufigsten Elemente in der Erdkruste. Sauerstoff und Silizium machen dabei etwa 75 % aus.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;/&amp;gt; Die nächst größeren, wesentlich geringeren Anteile bilden die Metalle Aluminium und Eisen mit 8,1 % und 5 %.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElementeErdkruste.png|thumb|600px|Abbildung 1: Verteilung der häufigsten Elemente in der Erdkruste &amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Vielfalt der Metalle wird erst bei einem Blick in Periodensystem deutlich. Abbildung 2 zeigt, dass die meisten Elemente des Periodensystems den Metallen zugeordnet werden.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Periodensystem_Sachsen_Anhalt&amp;quot;/&amp;gt; Meist sind diese in der Atmosphäre nicht stabil und liegen in oxidierter Form vor müssen vor Gebrauch also reduziert und vor Reoxidation geschützt werden.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.1 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metalle wurden von Menschen schon früh als Material beispielsweise für Werkzeuge, Schmuck, Waffen oder auch als Zahlungsmittel in Form von Münzen verwendet. Seit etwa 3000 Jahren stellt vor allem [[Eisen und Stahl|Eisen]] einen der wichtigsten metallischen Werkstoff dar. Hauptmerkmale von [[Eisen und Stahl|Eisen]] sind in diesem Zusammenhang die gute Verfügbarkeit und die Möglichkeit durch Legierungen und Wärmebehandlung viele nützliche Eigenschaften zu erzielen. In der neueren Zeit gewannen aufgrund der größeren Anwendungsmöglichkeiten auch seltenere Metalle aufgrund spezieller physikalischer Eigenschaften an Bedeutung. In Abbildung 3 ist die Entwicklung der Elementevielfalt in der Produktion schematisch dargestellt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.5-6 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine oftmals verwendete Eigenschaft um Metalle von Nichtmetallen zu unterscheiden ist die elektrische Leitfähigkeit.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.5 &amp;lt;/sup&amp;gt; Daneben werden noch weitere Eigenschaften wie die Reflexionsfähigkeit des Lichts, eine thermische Leitfähigkeit oder eine gute plastische Verformbarkeit unter mechanischer Beanspruchung zur Klassifikation von Metallen verwendet.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.1 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metalle lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterteilen. Eine  oftmals verwendetet Unterscheidung ist die Einteilung nach Leichtmetallen (&amp;amp;rho; &amp;lt; 4,5-5 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;) und Schwermetallen (&amp;amp;rho; &amp;gt; 4,5-5 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;). Der Begriff der Edelmetalle ist ebenfalls geläufig und umfasst Gold, Silber und Platinmetalle. Auch die Klassifizierung von Metallen als Buntmetalle wird häufig verwendet. Zu ihnen zählen beispielsweise Kupfer, Nickel und Blei. Buntmetalle sind farbig oder bilden farbige Legierungen. &amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;S.105&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;ref name = &amp;quot;WV_Metalle_Buntmetalle&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vor allem in Bezug auf die Kreislaufwirtshaft zweckmäßige Einteilung ist die Unterscheidung nach Eisenwerkstoffe ([[Fe-Metalle]]) und Nichteisenmetalle [[NE-Metalle]].&amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt; S.5 &amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=800px heights=400px mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Periodensystem Sachsen-Anhalt.png|thumb|500px|Abbildung 2: Periodensystem der Elemente &amp;lt;ref name = &amp;quot;Periodensystem_Sachsen_Anhalt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Elementevielfalt Metalle Produktion.png|600px|Abbildung 3: Entwicklung der Elementevielfalt in der Produktion (eigene Darstellung) &amp;lt;ref name = &amp;quot;Zepf_Materials&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.umweltbundesamt.de/sekundaerrohstoffwirtschaft-metalle Das Umweltbundesamt gibt einen Überblick über die wichtigsten Metallen im Rahmen der stoffstromorientierte Sekundärrohstoffwirtschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Beispiel WDVS.jpeg|1000px|[[Handstück WDVS]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupfer Meatballs.jpeg|1000px|[[Meatballs]]&lt;br /&gt;
Datei:Mischschrott.jpg|1000px|[[Mischschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Aluminiumschrott.jpeg|1000px|[[Aluminiumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:20220512 102904.jpg|1000px|[[Alumuniumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupferschrott.jpeg|1000px|[[Kupferschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe.jpg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe 2.jpeg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Chemie_Springer&amp;quot;&amp;gt; Peter Kurzweil (2015):Chemie- Grundlagen, Aufbauwissen, Anwendungen und Experimente. 10. überarbeitete Auflage Berlin: © Springer-Verlag GmbH Deutschland &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Metalle_Springer&amp;quot;&amp;gt; Hornbogen, Erhard; Warlimont, Hans; Skrotzki, Birgit  (2019): Metalle - Struktur und Eigenschaften der&lt;br /&gt;
Metalle und Legierungen. 7. aktualisierte und überarbeitete Auflage Berlin: © Springer-Verlag GmbH Deutschland &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Periodensystem_Sachsen_Anhalt&amp;quot;&amp;gt; Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt: Schwermetalle und andere Elemente (online). Online verfügbar unter: https://lau.sachsen-anhalt.de/analytik-service/spezialanalytik/schwermetalle-und-andere-elemente/, zuletzt geprüft am 30.09.2021 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Spektrum_Erdkruste&amp;quot;&amp;gt; Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH: Lexikon der Geowissenschaften - Erdkruste (online), Online verfügbar unter: https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/erdkruste/4246, zuletzt geprüft am 06.10.2021. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;WV_Metalle_Buntmetalle&amp;quot;&amp;gt; WirtschaftsVereinigung Metalle. e.V.: Die NE-Metalle (online). Online verfügabr unter: https://www.wvmetalle.de/die-ne-metalle/, zuletzt geprüft am 06.10.2021. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Zepf_Materials&amp;quot;&amp;gt; Zepf V.; Reller A.; Rennie C.; Ashfield M.; Simmons J., BP (2014): Materials critical to the energy industry. An introduction. 2nd edition &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=940</id>
		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<updated>2022-05-12T09:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Bau- und Abbruchabfälle]]&lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Beispiel WDVS.jpeg|1000px|[[Handstück WDVS]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupfer Meatballs.jpeg|1000px|[[Meatballs]]&lt;br /&gt;
Datei:Mischschrott.jpg|1000px|[[Mischschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Aluminiumschrott.jpeg|1000px|[[Aluminiumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:20220512 102904.jpg|1000px|[[Alumuniumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupferschrott.jpeg|1000px|[[Kupferschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe.jpg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe 2.jpeg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=939</id>
		<title>Bau- und Abbruchabfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=939"/>
		<updated>2022-05-12T09:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015.png|thumb|400px|Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015 &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022).png|thumb|400px|Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 &amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bau und Abbruchabfällen zählen Abfälle (nach §3 (1) KrWG), die direkt oder indirekt mit Bauleistungen im Zusammenhang stehen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;/&amp;gt; Unterschieden wird in 9 verschiedene Obergruppen  &lt;br /&gt;
Abfallschlüssel&lt;br /&gt;
AVV-Nr. 1)	Bezeichnung	Erläuterung&lt;br /&gt;
17 01	Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik	Bauschutt 2) (&amp;lt; 5 Vol.-% nichtmineralische Fremdbestandteile)&lt;br /&gt;
17 02		Holz, Glas und Kunststoff	 &lt;br /&gt;
17 03	Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte	u. a. teerhaltiger Straßenaufbruch&lt;br /&gt;
17 04	Metalle (einschließlich Legierungen)	 &lt;br /&gt;
17 05	Boden, Steine und Baggergut	einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten&lt;br /&gt;
17 06	Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe	 &lt;br /&gt;
17 08	Baustoffe auf Gipsbasis	 &lt;br /&gt;
17 09	Sonstige Bau- und Abbruchabfälle	z. B. Quecksilber- oder PCB-haltig; gemischte Bau- und Abbruchabfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle 1 &amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik; Holz, Glas und Kunststoff; Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte; Metalle (einschließlich Legierungen); Boden, Steine und Baggergut; Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe; Baustoffe auf Gipsbasis; und Sonstige Bau- und Abbruchabfälle) &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland entstehen jährlich ca. 200 Mio. t Bau und Abbruchabfälle. Das entspricht ca. 52 % des Gesamtabfallaufkommens. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abbildung 1 ist das Abfallaufkommen in Deutschland 2015 dargestellt. 2015 betrug das Gesamtabfallaufkommen in Deutschland 420,2 Mio. t und das der Bau- und Abbruchabfälle 209,0 Mio. t. Bei den Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich bei durchschnittlich 95 % um mineralische Bauabfälle. 2018 wurden 88,2% aller Bau- und Abbruchabfälle verwertet. bei den mineralischen Bauabfällen wurden in demselben Jahr 89,7% verwertet. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verwertungsquote der Bau und Abbruchabfälle ist Abbildung 2 abgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwertung dieser Abfälle, im Hinblick auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, stehen folgende drei Aspekte im Vordergrund&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Die Vermeidung der Entstehung von Bau und Abbruchabfällen durch Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz und Auslegung der Konstruktionen auf lange Nutzungsdauern&lt;br /&gt;
-	Recyclinggerechtes Bauen, um nicht vermeidbare Abfälle in Form von recyclinggerechtem Abbruch im Wirtschaftskreislauf zu halten&lt;br /&gt;
-	Reduzierung der Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen auf ein Minimum und ein umweltgerechtes erfolgen dieser Beseitigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 7 (2) KrWG ist die Verwertung von Abfällen immer der Beseitigung vorzuziehen. Zur Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen eignen sich die stoffliche Verwertung, die energetische Verwertung und die Verwertung im Bergbau bzw. Deponiebau. &lt;br /&gt;
Die stoffliche Verwertung sieht die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Rückgewonnenen Stoffen aus Abfällen oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften) für den ursprünglichen oder für andere Zwecke vor.&lt;br /&gt;
Bei der energetischen Verwertung werden die Abfälle als Ersatzbrennstoff für die Erzeugung von Energie eingesetzt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bergbau oder im Deponiebau können die Abfälle als Ersatzbaustoff verwendet werden, dafür eignet sich besonders die Fraktion Boden und Steine, die den mineralischen Bauabfällen zuzuordnen ist. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abfälle, die nicht verwertet werden können, werden mittels Deponierung beseitigt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Praxis ist das Recycling von Bau und Abbruchabfällen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Um eine sinnvolle Verwertung der verschiedenen Abfälle zu gewährleisten, müssen Sie getrennt gesammelt werden. Aus diesem Grund besteht eine Getrennthaltungspflicht. Diese wird jedoch nicht kontrolliert. Die Rezyklate werden in Deutschland nur wenig eingesetzt, da jedes Bundesland andere Verordnungen und Quoten zur Verwendung der aufbereiteten Baustoffe hat. Desweiteren ist es günstiger, die Abfälle in Müllverbrennungsanlagen zu geben anstatt sie getrennt zu sammeln und verwerten zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Beispiel WDVS.jpeg|1000px|[[Handstück WDVS]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupfer Meatballs.jpeg|1000px|[[Meatballs]]&lt;br /&gt;
Datei:Mischschrott.jpg|1000px|[[Mischschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Aluminiumschrott.jpeg|1000px|[[Aluminiumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:20220512 102904.jpg|1000px|[[Alumuniumschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kupferschrott.jpeg|1000px|[[Kupferschrott]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe.jpg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
Datei:Kunststoffe 2.jpeg|1000px|[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_2.html#:~:text=Bau-%20und%20Abbruchabf%C3%A4lle%20sind%20alle%20Stoffe%20und%20Gegenst%C3%A4nde%2C,entledigen%20will%20oder%20entledigen%20muss.%20Ausgenommen%20sind%20Baustellenabf%C3%A4lle.?msclkid=57d32489c2ff11ec82 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_196_321.html. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten?msclkid=c4ab6b69c3bd11ecbe2393852db5f981. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;&amp;gt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/927102/umfrage/bauabfaelle-jaehrliche-menge-in-deutschland/?msclkid=249ff708c3af11ecbf3073a117adecce. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;&amp;gt;Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - A-6 Bau- und Abbruchabfälle – Anfall, Klassifizierung und Entsorgung. Von https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;&amp;gt; Dr. Berthold Schäfer, M. B. (Januar 2021). Mineralische Bauabfälle_Monitoring 2018_Bericht zum Aufkommen und zum Verbleib . Berlin: Bundesverband Baustoffe–Steine und Erden e.V. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwickling und Bauwesen- Baufachliche Richtlinien Recycling_6 Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. Von https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Datei:Kunststoffe_2.jpeg&amp;diff=938</id>
		<title>Datei:Kunststoffe 2.jpeg</title>
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		<updated>2022-05-12T09:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Datei:Kunststoffe.jpg&amp;diff=937</id>
		<title>Datei:Kunststoffe.jpg</title>
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		<updated>2022-05-12T09:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2022-05-12T09:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<updated>2022-05-12T09:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<updated>2022-05-12T09:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<updated>2022-05-12T09:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
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		<updated>2022-05-12T08:46:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
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		<updated>2022-05-12T08:45:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Aufbereitung_von_Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4llen&amp;diff=930</id>
		<title>Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen</title>
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		<updated>2022-05-11T15:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bau- und Abbruchabfälle]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Überblick Bau und Abbruchabfälle.jpg|thumb|1200px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=929</id>
		<title>Bau- und Abbruchabfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=929"/>
		<updated>2022-05-11T15:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015.png|thumb|400px|Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015 &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022).png|thumb|400px|Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 &amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bau und Abbruchabfällen zählen Abfälle (nach §3 (1) KrWG), die direkt oder indirekt mit Bauleistungen im Zusammenhang stehen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;/&amp;gt; Unterschieden wird in 9 verschiedene Obergruppen  &lt;br /&gt;
Abfallschlüssel&lt;br /&gt;
AVV-Nr. 1)	Bezeichnung	Erläuterung&lt;br /&gt;
17 01	Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik	Bauschutt 2) (&amp;lt; 5 Vol.-% nichtmineralische Fremdbestandteile)&lt;br /&gt;
17 02		Holz, Glas und Kunststoff	 &lt;br /&gt;
17 03	Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte	u. a. teerhaltiger Straßenaufbruch&lt;br /&gt;
17 04	Metalle (einschließlich Legierungen)	 &lt;br /&gt;
17 05	Boden, Steine und Baggergut	einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten&lt;br /&gt;
17 06	Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe	 &lt;br /&gt;
17 08	Baustoffe auf Gipsbasis	 &lt;br /&gt;
17 09	Sonstige Bau- und Abbruchabfälle	z. B. Quecksilber- oder PCB-haltig; gemischte Bau- und Abbruchabfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle 1 &amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik; Holz, Glas und Kunststoff; Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte; Metalle (einschließlich Legierungen); Boden, Steine und Baggergut; Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe; Baustoffe auf Gipsbasis; und Sonstige Bau- und Abbruchabfälle) &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland entstehen jährlich ca. 200 Mio. t Bau und Abbruchabfälle. Das entspricht ca. 52 % des Gesamtabfallaufkommens. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abbildung 1 ist das Abfallaufkommen in Deutschland 2015 dargestellt. 2015 betrug das Gesamtabfallaufkommen in Deutschland 420,2 Mio. t und das der Bau- und Abbruchabfälle 209,0 Mio. t. Bei den Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich bei durchschnittlich 95 % um mineralische Bauabfälle. 2018 wurden 88,2% aller Bau- und Abbruchabfälle verwertet. bei den mineralischen Bauabfällen wurden in demselben Jahr 89,7% verwertet. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verwertungsquote der Bau und Abbruchabfälle ist Abbildung 2 abgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwertung dieser Abfälle, im Hinblick auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, stehen folgende drei Aspekte im Vordergrund&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Die Vermeidung der Entstehung von Bau und Abbruchabfällen durch Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz und Auslegung der Konstruktionen auf lange Nutzungsdauern&lt;br /&gt;
-	Recyclinggerechtes Bauen, um nicht vermeidbare Abfälle in Form von recyclinggerechtem Abbruch im Wirtschaftskreislauf zu halten&lt;br /&gt;
-	Reduzierung der Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen auf ein Minimum und ein umweltgerechtes erfolgen dieser Beseitigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 7 (2) KrWG ist die Verwertung von Abfällen immer der Beseitigung vorzuziehen. Zur Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen eignen sich die stoffliche Verwertung, die energetische Verwertung und die Verwertung im Bergbau bzw. Deponiebau. &lt;br /&gt;
Die stoffliche Verwertung sieht die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Rückgewonnenen Stoffen aus Abfällen oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften) für den ursprünglichen oder für andere Zwecke vor.&lt;br /&gt;
Bei der energetischen Verwertung werden die Abfälle als Ersatzbrennstoff für die Erzeugung von Energie eingesetzt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bergbau oder im Deponiebau können die Abfälle als Ersatzbaustoff verwendet werden, dafür eignet sich besonders die Fraktion Boden und Steine, die den mineralischen Bauabfällen zuzuordnen ist. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abfälle, die nicht verwertet werden können, werden mittels Deponierung beseitigt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Praxis ist das Recycling von Bau und Abbruchabfällen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Um eine sinnvolle Verwertung der verschiedenen Abfälle zu gewährleisten, müssen Sie getrennt gesammelt werden. Aus diesem Grund besteht eine Getrennthaltungspflicht. Diese wird jedoch nicht kontrolliert. Die Rezyklate werden in Deutschland nur wenig eingesetzt, da jedes Bundesland andere Verordnungen und Quoten zur Verwendung der aufbereiteten Baustoffe hat. Desweiteren ist es günstiger, die Abfälle in Müllverbrennungsanlagen zu geben anstatt sie getrennt zu sammeln und verwerten zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_2.html#:~:text=Bau-%20und%20Abbruchabf%C3%A4lle%20sind%20alle%20Stoffe%20und%20Gegenst%C3%A4nde%2C,entledigen%20will%20oder%20entledigen%20muss.%20Ausgenommen%20sind%20Baustellenabf%C3%A4lle.?msclkid=57d32489c2ff11ec82 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_196_321.html. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten?msclkid=c4ab6b69c3bd11ecbe2393852db5f981. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;&amp;gt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/927102/umfrage/bauabfaelle-jaehrliche-menge-in-deutschland/?msclkid=249ff708c3af11ecbf3073a117adecce. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;&amp;gt;Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - A-6 Bau- und Abbruchabfälle – Anfall, Klassifizierung und Entsorgung. Von https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;&amp;gt; Dr. Berthold Schäfer, M. B. (Januar 2021). Mineralische Bauabfälle_Monitoring 2018_Bericht zum Aufkommen und zum Verbleib . Berlin: Bundesverband Baustoffe–Steine und Erden e.V. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwickling und Bauwesen- Baufachliche Richtlinien Recycling_6 Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. Von https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Aufbereitung_von_Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4llen&amp;diff=928</id>
		<title>Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen</title>
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		<updated>2022-05-11T15:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bau- und Abbruchabfälle]]&lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Überblick Bau und Abbruchabfälle.jpg|thumb|1200px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<title>Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen</title>
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		<updated>2022-05-11T15:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Überblick Bau und Abbruchabfälle.jpg|thumb|1200px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<title>Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen</title>
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		<updated>2022-05-11T15:01:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: Die Seite wurde neu angelegt: „ 1200px“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Überblick Bau und Abbruchabfälle.jpg|thumb|1200px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<title>Datei:Überblick Bau und Abbruchabfälle.jpg</title>
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		<updated>2022-05-11T15:00:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=924</id>
		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<updated>2022-05-10T15:33:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Bau- und Abbruchabfälle]]&lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=923</id>
		<title>Bau- und Abbruchabfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=923"/>
		<updated>2022-05-10T15:23:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015.png|thumb|400px|Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015 &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022).png|thumb|400px|Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 &amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bau und Abbruchabfällen zählen Abfälle (nach §3 (1) KrWG), die direkt oder indirekt mit Bauleistungen im Zusammenhang stehen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;/&amp;gt; Unterschieden wird in 9 verschiedene Obergruppen  &lt;br /&gt;
Abfallschlüssel&lt;br /&gt;
AVV-Nr. 1)	Bezeichnung	Erläuterung&lt;br /&gt;
17 01	Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik	Bauschutt 2) (&amp;lt; 5 Vol.-% nichtmineralische Fremdbestandteile)&lt;br /&gt;
17 02		Holz, Glas und Kunststoff	 &lt;br /&gt;
17 03	Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte	u. a. teerhaltiger Straßenaufbruch&lt;br /&gt;
17 04	Metalle (einschließlich Legierungen)	 &lt;br /&gt;
17 05	Boden, Steine und Baggergut	einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten&lt;br /&gt;
17 06	Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe	 &lt;br /&gt;
17 08	Baustoffe auf Gipsbasis	 &lt;br /&gt;
17 09	Sonstige Bau- und Abbruchabfälle	z. B. Quecksilber- oder PCB-haltig; gemischte Bau- und Abbruchabfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle 1 &amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik; Holz, Glas und Kunststoff; Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte; Metalle (einschließlich Legierungen); Boden, Steine und Baggergut; Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe; Baustoffe auf Gipsbasis; und Sonstige Bau- und Abbruchabfälle) &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland entstehen jährlich ca. 200 Mio. t Bau und Abbruchabfälle. Das entspricht ca. 52 % des Gesamtabfallaufkommens. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abbildung 1 ist das Abfallaufkommen in Deutschland 2015 dargestellt. 2015 betrug das Gesamtabfallaufkommen in Deutschland 420,2 Mio. t und das der Bau- und Abbruchabfälle 209,0 Mio. t. Bei den Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich bei durchschnittlich 95 % um mineralische Bauabfälle. 2018 wurden 88,2% aller Bau- und Abbruchabfälle verwertet. bei den mineralischen Bauabfällen wurden in demselben Jahr 89,7% verwertet. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verwertungsquote der Bau und Abbruchabfälle ist Abbildung 2 abgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwertung dieser Abfälle, im Hinblick auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, stehen folgende drei Aspekte im Vordergrund&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Die Vermeidung der Entstehung von Bau und Abbruchabfällen durch Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz und Auslegung der Konstruktionen auf lange Nutzungsdauern&lt;br /&gt;
-	Recyclinggerechtes Bauen, um nicht vermeidbare Abfälle in Form von recyclinggerechtem Abbruch im Wirtschaftskreislauf zu halten&lt;br /&gt;
-	Reduzierung der Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen auf ein Minimum und ein umweltgerechtes erfolgen dieser Beseitigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 7 (2) KrWG ist die Verwertung von Abfällen immer der Beseitigung vorzuziehen. Zur Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen eignen sich die stoffliche Verwertung, die energetische Verwertung und die Verwertung im Bergbau bzw. Deponiebau. &lt;br /&gt;
Die stoffliche Verwertung sieht die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Rückgewonnenen Stoffen aus Abfällen oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften) für den ursprünglichen oder für andere Zwecke vor.&lt;br /&gt;
Bei der energetischen Verwertung werden die Abfälle als Ersatzbrennstoff für die Erzeugung von Energie eingesetzt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bergbau oder im Deponiebau können die Abfälle als Ersatzbaustoff verwendet werden, dafür eignet sich besonders die Fraktion Boden und Steine, die den mineralischen Bauabfällen zuzuordnen ist. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abfälle, die nicht verwertet werden können, werden mittels Deponierung beseitigt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Praxis ist das Recycling von Bau und Abbruchabfällen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Um eine sinnvolle Verwertung der verschiedenen Abfälle zu gewährleisten, müssen Sie getrennt gesammelt werden. Aus diesem Grund besteht eine Getrennthaltungspflicht. Diese wird jedoch nicht kontrolliert. Die Rezyklate werden in Deutschland nur wenig eingesetzt, da jedes Bundesland andere Verordnungen und Quoten zur Verwendung der aufbereiteten Baustoffe hat. Desweiteren ist es günstiger, die Abfälle in Müllverbrennungsanlagen zu geben anstatt sie getrennt zu sammeln und verwerten zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_2.html#:~:text=Bau-%20und%20Abbruchabf%C3%A4lle%20sind%20alle%20Stoffe%20und%20Gegenst%C3%A4nde%2C,entledigen%20will%20oder%20entledigen%20muss.%20Ausgenommen%20sind%20Baustellenabf%C3%A4lle.?msclkid=57d32489c2ff11ec82 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_196_321.html. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten?msclkid=c4ab6b69c3bd11ecbe2393852db5f981. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;&amp;gt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/927102/umfrage/bauabfaelle-jaehrliche-menge-in-deutschland/?msclkid=249ff708c3af11ecbf3073a117adecce. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;&amp;gt;Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - A-6 Bau- und Abbruchabfälle – Anfall, Klassifizierung und Entsorgung. Von https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;&amp;gt; Dr. Berthold Schäfer, M. B. (Januar 2021). Mineralische Bauabfälle_Monitoring 2018_Bericht zum Aufkommen und zum Verbleib . Berlin: Bundesverband Baustoffe–Steine und Erden e.V. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwickling und Bauwesen- Baufachliche Richtlinien Recycling_6 Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. Von https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=922</id>
		<title>Bau- und Abbruchabfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=922"/>
		<updated>2022-05-10T15:20:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015.png|thumb|400px|Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015 &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022).png|thumb|400px|Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 &amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bau und Abbruchabfällen zählen Abfälle (nach §3 (1) KrWG), die direkt oder indirekt mit Bauleistungen im Zusammenhang stehen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;/&amp;gt; Unterschieden wird in 9 verschiedene Obergruppen  &lt;br /&gt;
Abfallschlüssel&lt;br /&gt;
AVV-Nr. 1)	Bezeichnung	Erläuterung&lt;br /&gt;
17 01	Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik	Bauschutt 2) (&amp;lt; 5 Vol.-% nichtmineralische Fremdbestandteile)&lt;br /&gt;
17 02		Holz, Glas und Kunststoff	 &lt;br /&gt;
17 03	Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte	u. a. teerhaltiger Straßenaufbruch&lt;br /&gt;
17 04	Metalle (einschließlich Legierungen)	 &lt;br /&gt;
17 05	Boden, Steine und Baggergut	einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten&lt;br /&gt;
17 06	Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe	 &lt;br /&gt;
17 08	Baustoffe auf Gipsbasis	 &lt;br /&gt;
17 09	Sonstige Bau- und Abbruchabfälle	z. B. Quecksilber- oder PCB-haltig; gemischte Bau- und Abbruchabfälle&lt;br /&gt;
Tabelle 1 &amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik; Holz, Glas und Kunststoff; Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte; Metalle (einschließlich Legierungen); Boden, Steine und Baggergut; Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe; Baustoffe auf Gipsbasis; und Sonstige Bau- und Abbruchabfälle) &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland entstehen jährlich ca. 200 Mio. t Bau und Abbruchabfälle. Das entspricht ca. 52 % des Gesamtabfallaufkommens. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abbildung 1 ist das Abfallaufkommen in Deutschland 2015 dargestellt. 2015 betrug das Gesamtabfallaufkommen in Deutschland 420,2 Mio. t und das der Bau- und Abbruchabfälle 209,0 Mio. t. Bei den Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich bei durchschnittlich 95 % um mineralische Bauabfälle. 2018 wurden 88,2% aller Bau- und Abbruchabfälle verwertet. bei den mineralischen Bauabfällen wurden in demselben Jahr 89,7% verwertet. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verwertungsquote der Bau und Abbruchabfälle ist Abbildung 2 abgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwertung dieser Abfälle, im Hinblick auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, stehen folgende drei Aspekte im Vordergrund&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Die Vermeidung der Entstehung von Bau und Abbruchabfällen durch Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz und Auslegung der Konstruktionen auf lange Nutzungsdauern&lt;br /&gt;
-	Recyclinggerechtes Bauen, um nicht vermeidbare Abfälle in Form von recyclinggerechtem Abbruch im Wirtschaftskreislauf zu halten&lt;br /&gt;
-	Reduzierung der Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen auf ein Minimum und ein umweltgerechtes erfolgen dieser Beseitigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach § 7 (2) KrWG ist die Verwertung von Abfällen immer der Beseitigung vorzuziehen. Zur Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen eignen sich die stoffliche Verwertung, die energetische Verwertung und die Verwertung im Bergbau bzw. Deponiebau. &lt;br /&gt;
Die stoffliche Verwertung sieht die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Rückgewonnenen Stoffen aus Abfällen oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften) für den ursprünglichen oder für andere Zwecke vor.&lt;br /&gt;
Bei der energetischen Verwertung werden die Abfälle als Ersatzbrennstoff für die Erzeugung von Energie eingesetzt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bergbau oder im Deponiebau können die Abfälle als Ersatzbaustoff verwendet werden, dafür eignet sich besonders die Fraktion Boden und Steine, die den mineralischen Bauabfällen zuzuordnen ist. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abfälle, die nicht verwertet werden können, werden mittels Deponierung beseitigt. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Praxis ist das Recycling von Bau und Abbruchabfällen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Um eine sinnvolle Verwertung der verschiedenen Abfälle zu gewährleisten, müssen Sie getrennt gesammelt werden. Aus diesem Grund besteht eine Getrennthaltungspflicht. Diese wird jedoch nicht kontrolliert. Die Rezyklate werden in Deutschland nur wenig eingesetzt, da jedes Bundesland andere Verordnungen und Quoten zur Verwendung der aufbereiteten Baustoffe hat. Desweiteren ist es günstiger, die Abfälle in Müllverbrennungsanlagen zu geben anstatt sie getrennt zu sammeln und verwerten zu lassen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_2.html#:~:text=Bau-%20und%20Abbruchabf%C3%A4lle%20sind%20alle%20Stoffe%20und%20Gegenst%C3%A4nde%2C,entledigen%20will%20oder%20entledigen%20muss.%20Ausgenommen%20sind%20Baustellenabf%C3%A4lle.?msclkid=57d32489c2ff11ec82 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_196_321.html. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten?msclkid=c4ab6b69c3bd11ecbe2393852db5f981. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;&amp;gt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/927102/umfrage/bauabfaelle-jaehrliche-menge-in-deutschland/?msclkid=249ff708c3af11ecbf3073a117adecce. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA 2&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle?msclkid=55efefe9c2fa11ecbb8fc1c0207f299b#verwertung-von-bau-und-abbruchabfallen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;NiederSachs&amp;quot;&amp;gt;Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - A-6 Bau- und Abbruchabfälle – Anfall, Klassifizierung und Entsorgung. Von https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dr.Berthold&amp;quot;&amp;gt; Dr. Berthold Schäfer, M. B. (Januar 2021). Mineralische Bauabfälle_Monitoring 2018_Bericht zum Aufkommen und zum Verbleib . Berlin: Bundesverband Baustoffe–Steine und Erden e.V. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;BMWSB&amp;quot;&amp;gt; Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften. (24. 04 2022). Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwickling und Bauwesen- Baufachliche Richtlinien Recycling_6 Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen. Von https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9 abgerufen. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=921</id>
		<title>Bau- und Abbruchabfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=921"/>
		<updated>2022-05-10T15:05:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bau und Abbruchabfällen zählen Abfälle (nach §3 (1) KrWG), die direkt oder indirekt mit Bauleistungen im Zusammenhang stehen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;/&amp;gt; Unterschieden wird in 9 verschiedene Obergruppen  &lt;br /&gt;
Abfallschlüssel&lt;br /&gt;
AVV-Nr. 1)	Bezeichnung	Erläuterung&lt;br /&gt;
17 01	Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik	Bauschutt 2) (&amp;lt; 5 Vol.-% nichtmineralische Fremdbestandteile)&lt;br /&gt;
17 02		Holz, Glas und Kunststoff	 &lt;br /&gt;
17 03	Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte	u. a. teerhaltiger Straßenaufbruch&lt;br /&gt;
17 04	Metalle (einschließlich Legierungen)	 &lt;br /&gt;
17 05	Boden, Steine und Baggergut	einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten&lt;br /&gt;
17 06	Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe	 &lt;br /&gt;
17 08	Baustoffe auf Gipsbasis	 &lt;br /&gt;
17 09	Sonstige Bau- und Abbruchabfälle	z. B. Quecksilber- oder PCB-haltig; gemischte Bau- und Abbruchabfälle&lt;br /&gt;
Tabelle 1 (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, 2022)&lt;br /&gt;
(Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik; Holz, Glas und Kunststoff; Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte; Metalle (einschließlich Legierungen); Boden, Steine und Baggergut; Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe; Baustoffe auf Gipsbasis; und Sonstige Bau- und Abbruchabfälle) &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland entstehen jährlich ca. 200 Mio. t Bau und Abbruchabfälle. Das entspricht ca. 52 % des Gesamtabfallaufkommens. &amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;/&amp;gt;. In Abbildung 1 ist das Abfallaufkommen in Deutschland 2015 dargestellt. 2015 betrug das Gesamtabfallaufkommen in Deutschland 420,2 Mio. t und das der Bau- und Abbruchabfälle 209,0 Mio. t. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015.png|thumb|400px|Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015 &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich bei durchschnittlich 95 % um mineralische Bauabfälle. 2018 wurden 88,2% aller Bau- und Abbruchabfälle verwertet. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
bei den mineralischen Bauabfällen wurden in demselben Jahr 89,7% verwertet. Die Verwertungsquote der Bau und Abbruchabfälle ist Abbildung 2 abgebildet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022).png|thumb|400px|Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 &amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Verwertung dieser Abfälle, im Hinblick auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, stehen folgende drei Aspekte im Vordergrund:&lt;br /&gt;
-	Die Vermeidung der Entstehung von Bau und Abbruchabfällen durch Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz und Auslegung der Konstruktionen auf lange Nutzungsdauern&lt;br /&gt;
-	Recyclinggerechtes Bauen, um nicht vermeidbare Abfälle in Form von recyclinggerechtem Abbruch im Wirtschaftskreislauf zu halten&lt;br /&gt;
-	Reduzierung der Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen auf ein Minimum und ein umweltgerechtes erfolgen dieser Beseitigung. (Umweltbundesamt, 2022)&lt;br /&gt;
Nach § 7 (2) KrWG ist die Verwertung von Abfällen immer der Beseitigung vorzuziehen. Zur Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen eignen sich die stoffliche Verwertung, die energetische Verwertung und die Verwertung im Bergbau bzw. Deponiebau. &lt;br /&gt;
Die stoffliche Verwertung sieht die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Rückgewonnenen Stoffen aus Abfällen oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften) für den ursprünglichen oder für andere Zwecke vor.&lt;br /&gt;
Bei der energetischen Verwertung werden die Abfälle als Ersatzbrennstoff für die Erzeugung von Energie eingesetzt. (Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling, 2022)&lt;br /&gt;
Im Bergbau oder im Deponiebau können die Abfälle als Ersatzbaustoff verwendet werden, dafür eignet sich besonders die Fraktion Boden und Steine, die den mineralischen Bauabfällen zuzuordnen ist. (Dr. Berthold Schäfer, Januar 2021)&lt;br /&gt;
Abfälle, die nicht verwertet werden können, werden mittels Deponierung beseitigt. (Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling, 2022)&lt;br /&gt;
In der Praxis ist das Recycling von Bau und Abbruchabfällen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Um eine sinnvolle Verwertung der verschiedenen Abfälle zu gewährleisten, müssen Sie getrennt gesammelt werden. Aus diesem Grund besteht eine Getrennthaltungspflicht. (BFR, kein Datum)  Diese wird jedoch nicht kontrolliert. Die Rezyklate werden in Deutschland nur wenig eingesetzt, da jedes Bundesland andere Verordnungen und Quoten zur Verwendung der aufbereiteten Baustoffe hat. Desweiteren ist es günstiger, die Abfälle in Müllverbrennungsanlagen zu geben anstatt sie getrennt zu sammeln und verwerten zu lassen. (DHZ, 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling2&amp;quot;&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;bfr-Recycling3&amp;quot;&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_2.html#:~:text=Bau-%20und%20Abbruchabf%C3%A4lle%20sind%20alle%20Stoffe%20und%20Gegenst%C3%A4nde%2C,entledigen%20will%20oder%20entledigen%20muss.%20Ausgenommen%20sind%20Baustellenabf%C3%A4lle.?msclkid=57d32489c2ff11ec82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_196_321.html. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten?msclkid=c4ab6b69c3bd11ecbe2393852db5f981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;destatis2&amp;quot;&amp;gt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/927102/umfrage/bauabfaelle-jaehrliche-menge-in-deutschland/?msclkid=249ff708c3af11ecbf3073a117adecce&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;UBA 2&amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle?msclkid=55efefe9c2fa11ecbb8fc1c0207f299b#verwertung-von-bau-und-abbruchabfallen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=920</id>
		<title>Bau- und Abbruchabfälle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=Bau-_und_Abbruchabf%C3%A4lle&amp;diff=920"/>
		<updated>2022-05-10T14:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
*[[Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen]]&lt;br /&gt;
*[[Metalle]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;height:100px; width:200px;text-align:right;&amp;quot; | [[Datei:BauundAbbruch.png|link=Bau- und Abbruchabfälle|caption|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Bau und Abbruchabfällen zählen Abfälle (nach §3 (1) KrWG), die direkt oder indirekt mit Bauleistungen im Zusammenhang stehen. (Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling, 2022) Unterschieden wird in 9 verschiedene Obergruppen  &lt;br /&gt;
Abfallschlüssel&lt;br /&gt;
AVV-Nr. 1)	Bezeichnung	Erläuterung&lt;br /&gt;
17 01	Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik	Bauschutt 2) (&amp;lt; 5 Vol.-% nichtmineralische Fremdbestandteile)&lt;br /&gt;
17 02		Holz, Glas und Kunststoff	 &lt;br /&gt;
17 03	Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte	u. a. teerhaltiger Straßenaufbruch&lt;br /&gt;
17 04	Metalle (einschließlich Legierungen)	 &lt;br /&gt;
17 05	Boden, Steine und Baggergut	einschließlich Aushub von verunreinigten Standorten&lt;br /&gt;
17 06	Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe	 &lt;br /&gt;
17 08	Baustoffe auf Gipsbasis	 &lt;br /&gt;
17 09	Sonstige Bau- und Abbruchabfälle	z. B. Quecksilber- oder PCB-haltig; gemischte Bau- und Abbruchabfälle&lt;br /&gt;
Tabelle 1 (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, 2022)&lt;br /&gt;
(Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik; Holz, Glas und Kunststoff; Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte; Metalle (einschließlich Legierungen); Boden, Steine und Baggergut; Dämmmaterial und asbesthaltige Baustoffe; Baustoffe auf Gipsbasis; und Sonstige Bau- und Abbruchabfälle) (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, 2022)&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland entstehen jährlich ca. 200 Mio. t Bau und Abbruchabfälle. Das entspricht ca. 52 % des Gesamtabfallaufkommens. (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, 2022) In Abbildung 1 ist das Abfallaufkommen in Deutschland 2015 dargestellt. 2015 betrug das Gesamtabfallaufkommen in Deutschland 420,2 Mio. t und das der Bau- und Abbruchabfälle 209,0 Mio. t. (Statistisches Bundesamt, 2022)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015.png|mini]]&lt;br /&gt;
Abbildung 1 Abfallaufkommen in Deutschland 2015 (Statistisches Bundesamt, 2022)&lt;br /&gt;
Bei den Bau- und Abbruchabfällen handelt es sich bei durchschnittlich 95 % um mineralische Bauabfälle. (Dr. Berthold Schäfer, Januar 2021) (Statistisches Bundesamt) 2018 wurden 88,2% aller Bau- und Abbruchabfälle verwertet. (Statistisches Bundesamt, 2022)&lt;br /&gt;
bei den mineralischen Bauabfällen wurden in demselben Jahr 89,7% verwertet. Die Verwertungsquote der Bau und Abbruchabfälle ist Abbildung 2 abgebildet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022).png|mini]]&lt;br /&gt;
Abbildung 2 Verwertungsquoten der Bau- und Abbruchabfälle von 2002-2019 (Statistisches Bundesamt, 2022)&lt;br /&gt;
Für die Verwertung dieser Abfälle, im Hinblick auf eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, stehen folgende drei Aspekte im Vordergrund:&lt;br /&gt;
-	Die Vermeidung der Entstehung von Bau und Abbruchabfällen durch Erhaltung bereits vorhandener Bausubstanz und Auslegung der Konstruktionen auf lange Nutzungsdauern&lt;br /&gt;
-	Recyclinggerechtes Bauen, um nicht vermeidbare Abfälle in Form von recyclinggerechtem Abbruch im Wirtschaftskreislauf zu halten&lt;br /&gt;
-	Reduzierung der Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen auf ein Minimum und ein umweltgerechtes erfolgen dieser Beseitigung. (Umweltbundesamt, 2022)&lt;br /&gt;
Nach § 7 (2) KrWG ist die Verwertung von Abfällen immer der Beseitigung vorzuziehen. Zur Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen eignen sich die stoffliche Verwertung, die energetische Verwertung und die Verwertung im Bergbau bzw. Deponiebau. &lt;br /&gt;
Die stoffliche Verwertung sieht die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Rückgewonnenen Stoffen aus Abfällen oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften) für den ursprünglichen oder für andere Zwecke vor.&lt;br /&gt;
Bei der energetischen Verwertung werden die Abfälle als Ersatzbrennstoff für die Erzeugung von Energie eingesetzt. (Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling, 2022)&lt;br /&gt;
Im Bergbau oder im Deponiebau können die Abfälle als Ersatzbaustoff verwendet werden, dafür eignet sich besonders die Fraktion Boden und Steine, die den mineralischen Bauabfällen zuzuordnen ist. (Dr. Berthold Schäfer, Januar 2021)&lt;br /&gt;
Abfälle, die nicht verwertet werden können, werden mittels Deponierung beseitigt. (Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Redaktionskreis Baufachliche Richtlinien Recycling, 2022)&lt;br /&gt;
In der Praxis ist das Recycling von Bau und Abbruchabfällen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Um eine sinnvolle Verwertung der verschiedenen Abfälle zu gewährleisten, müssen Sie getrennt gesammelt werden. Aus diesem Grund besteht eine Getrennthaltungspflicht. (BFR, kein Datum)  Diese wird jedoch nicht kontrolliert. Die Rezyklate werden in Deutschland nur wenig eingesetzt, da jedes Bundesland andere Verordnungen und Quoten zur Verwendung der aufbereiteten Baustoffe hat. Desweiteren ist es günstiger, die Abfälle in Müllverbrennungsanlagen zu geben anstatt sie getrennt zu sammeln und verwerten zu lassen. (DHZ, 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_6.3.html?msclkid=70a9b1b2c2fa11ec83766deb1f3d04f9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.bfr-recycling.de/anhang_6.html?msclkid=8251b1c3c3b111ec95d2397f17b4b367 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bfr-recycling.de/kapitel_2.html#:~:text=Bau-%20und%20Abbruchabf%C3%A4lle%20sind%20alle%20Stoffe%20und%20Gegenst%C3%A4nde%2C,entledigen%20will%20oder%20entledigen%20muss.%20Ausgenommen%20sind%20Baustellenabf%C3%A4lle.?msclkid=57d32489c2ff11ec82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_196_321.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten?msclkid=c4ab6b69c3bd11ecbe2393852db5f981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/927102/umfrage/bauabfaelle-jaehrliche-menge-in-deutschland/?msclkid=249ff708c3af11ecbf3073a117adecce&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bauabfaelle?msclkid=55efefe9c2fa11ecbb8fc1c0207f299b#verwertung-von-bau-und-abbruchabfallen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proben im MassLab ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=300px heights=200px gallery mode = &amp;quot;packed-overlay&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
Datei:ProbenbildDummy.jpg|1000px|[[Probe1]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=919</id>
		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=919"/>
		<updated>2022-05-10T14:52:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Bau- und Abbruchabfälle]]&lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[GewAbfV - Gewerbeabfallverordnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=918</id>
		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<updated>2022-05-10T14:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Bau- und Abbruchabfälle]]&lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=R%C3%BCckbau&amp;diff=917</id>
		<title>Rückbau</title>
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		<updated>2022-05-10T14:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem [[Verwertungsweg]] von [[WDVS]] dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Rückbauobjekt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Selektiver Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg|thumb|400px|Abbildung 3 Rückgebautes WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;/&amp;gt; Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von [[Beton]], die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene [[Selektivität]] beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar &amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;/&amp;gt;. Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;&amp;gt; Dürager A (2015) Rückbau und Recyclingfähigkeit von WDVS, 1st edn. AV Akademikerverlag, Saarbrücken &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;&amp;gt; Rentz O, Seemann A, Schultmann F (2001) Abbruch von Wohn- und Verwaltungsgebäuden &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;&amp;gt; Heller N, Flamme S (2020) Waste management of deconstructed External Thermal Insulation Composite Systems with expanded polystyrene in the future. Waste Manag Res 38:400–407. https://doi.org/10.1177/0734242X20904413 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;&amp;gt; Hunklinger, R. 1997. Untersuchung des Recyclings von Stoffsystemen aus Wärmedämm-Verbundsystemen und Flachdachabdichtungsaufbauten mit Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (Styropor). Schlußbericht. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<title>Rückbau</title>
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		<updated>2022-05-10T14:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[WDVS - Wärmedämmverbundsystem]]&lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem [[Verwertungsweg]] von [[WDVS]] dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Selektiver Gebäuderückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg|thumb|400px|Abbildung 3 Rückgebautes WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;/&amp;gt; Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von [[Beton]], die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene [[Selektivität]] beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar &amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;/&amp;gt;. Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;&amp;gt; Dürager A (2015) Rückbau und Recyclingfähigkeit von WDVS, 1st edn. AV Akademikerverlag, Saarbrücken &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;&amp;gt; Rentz O, Seemann A, Schultmann F (2001) Abbruch von Wohn- und Verwaltungsgebäuden &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;&amp;gt; Heller N, Flamme S (2020) Waste management of deconstructed External Thermal Insulation Composite Systems with expanded polystyrene in the future. Waste Manag Res 38:400–407. https://doi.org/10.1177/0734242X20904413 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;&amp;gt; Hunklinger, R. 1997. Untersuchung des Recyclings von Stoffsystemen aus Wärmedämm-Verbundsystemen und Flachdachabdichtungsaufbauten mit Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (Styropor). Schlußbericht. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<title>Rückbau</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem [[Verwertungsweg]] von [[WDVS]] dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Selektiver Gebäuderückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg|thumb|400px|Abbildung 3 Rückgebautes WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;/&amp;gt; Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von [[Beton]], die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene [[Selektivität]] beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar &amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;/&amp;gt;. Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;&amp;gt; Dürager A (2015) Rückbau und Recyclingfähigkeit von WDVS, 1st edn. AV Akademikerverlag, Saarbrücken &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;&amp;gt; Rentz O, Seemann A, Schultmann F (2001) Abbruch von Wohn- und Verwaltungsgebäuden &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;&amp;gt; Heller N, Flamme S (2020) Waste management of deconstructed External Thermal Insulation Composite Systems with expanded polystyrene in the future. Waste Manag Res 38:400–407. https://doi.org/10.1177/0734242X20904413 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;&amp;gt; Hunklinger, R. 1997. Untersuchung des Recyclings von Stoffsystemen aus Wärmedämm-Verbundsystemen und Flachdachabdichtungsaufbauten mit Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (Styropor). Schlußbericht. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
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		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<updated>2022-05-10T14:48:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=913</id>
		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=913"/>
		<updated>2022-05-10T14:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau von WDVS]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung von WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=R%C3%BCckbau&amp;diff=912</id>
		<title>Rückbau</title>
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		<updated>2022-05-10T14:47:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem [[Verwertungsweg]] von [[WDVS]] dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Selektiver Gebäuderückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg|thumb|400px|Abbildung 3 Rückgebautes WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;/&amp;gt; Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von [[Beton]], die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene [[Selektivität]] beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar &amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;/&amp;gt;. Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;&amp;gt; Dürager A (2015) Rückbau und Recyclingfähigkeit von WDVS, 1st edn. AV Akademikerverlag, Saarbrücken &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;&amp;gt; Rentz O, Seemann A, Schultmann F (2001) Abbruch von Wohn- und Verwaltungsgebäuden &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;&amp;gt; Heller N, Flamme S (2020) Waste management of deconstructed External Thermal Insulation Composite Systems with expanded polystyrene in the future. Waste Manag Res 38:400–407. https://doi.org/10.1177/0734242X20904413 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;&amp;gt; Hunklinger, R. 1997. Untersuchung des Recyclings von Stoffsystemen aus Wärmedämm-Verbundsystemen und Flachdachabdichtungsaufbauten mit Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (Styropor). Schlußbericht. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Rückbau</title>
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		<updated>2022-05-10T14:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem Verwertungsweg von WDVS dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Selektiver Gebäuderückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg|thumb|400px|Abbildung 3 Rückgebautes WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;/&amp;gt; Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von Beton, die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene Selektivität beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar &amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;/&amp;gt;. Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;&amp;gt; Dürager A (2015) Rückbau und Recyclingfähigkeit von WDVS, 1st edn. AV Akademikerverlag, Saarbrücken &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;&amp;gt; Rentz O, Seemann A, Schultmann F (2001) Abbruch von Wohn- und Verwaltungsgebäuden &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;&amp;gt; Heller N, Flamme S (2020) Waste management of deconstructed External Thermal Insulation Composite Systems with expanded polystyrene in the future. Waste Manag Res 38:400–407. https://doi.org/10.1177/0734242X20904413 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Hunklinger 1997&amp;quot;&amp;gt; Hunklinger, R. 1997. Untersuchung des Recyclings von Stoffsystemen aus Wärmedämm-Verbundsystemen und Flachdachabdichtungsaufbauten mit Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (Styropor). Schlußbericht. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Rückbau</title>
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		<updated>2022-05-10T14:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem Verwertungsweg von WDVS dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Selektiver Gebäuderückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg|thumb|400px|Abbildung 3 Rückgebautes WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;/&amp;gt; Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von Beton, die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene Selektivität beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar &amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;/&amp;gt;. Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;Hunklinger 1997: 98–99)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dürager 2015&amp;quot;&amp;gt; Dürager A (2015) Rückbau und Recyclingfähigkeit von WDVS, 1st edn. AV Akademikerverlag, Saarbrücken &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Rentz 2001&amp;quot;&amp;gt; Rentz O, Seemann A, Schultmann F (2001) Abbruch von Wohn- und Verwaltungsgebäuden &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Heller 2020&amp;quot;&amp;gt; Heller N, Flamme S (2020) Waste management of deconstructed External Thermal Insulation Composite Systems with expanded polystyrene in the future. Waste Manag Res 38:400–407. https://doi.org/10.1177/0734242X20904413 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=R%C3%BCckbau&amp;diff=909</id>
		<title>Rückbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=R%C3%BCckbau&amp;diff=909"/>
		<updated>2022-05-10T14:35:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem Verwertungsweg von WDVS dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Selektiver Gebäuderückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg|thumb|400px|Abbildung 3 Rückgebautes WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. (Dürager 2015: 73–78)&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen (Riedel and Frössel 2010):&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. (Rentz et al. 2001: 5) Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. (Albrecht and Schwitalla 2015: 41–43; Dürager 2015: 73–78) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von Beton, die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene Selektivität beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar (Heller and Flamme 2020: 402). Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. (Albrecht and Schwitalla 2015: 41–43; Hunklinger 1997: 98–99)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
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		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=R%C3%BCckbau&amp;diff=908</id>
		<title>Rückbau</title>
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		<updated>2022-05-10T14:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem Verwertungsweg von WDVS dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau Gebäude.jpeg|thumb|400px|Abbildung 1 Selektiver Gebäuderückbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WDVS Rückbau.JPG|thumb|400px|Abbildung 2 Fassadenrückbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. (Dürager 2015: 73–78)&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen (Riedel and Frössel 2010):&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. (Rentz et al. 2001: 5) Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. (Albrecht and Schwitalla 2015: 41–43; Dürager 2015: 73–78) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von Beton, die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene Selektivität beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar (Heller and Flamme 2020: 402). Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. (Albrecht and Schwitalla 2015: 41–43; Hunklinger 1997: 98–99)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<title>Datei:WDVS Rückbau abgerissenesWDVS.jpeg</title>
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		<updated>2022-05-10T14:30:17Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
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		<title>Datei:WDVS Rückbau Dämmstoff Dicke.jpeg</title>
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		<updated>2022-05-10T14:29:15Z</updated>

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		<updated>2022-05-10T14:28:03Z</updated>

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		<updated>2022-05-10T14:27:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem Verwertungsweg von WDVS dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Rückbau eines WDVS stellt den ersten Behandlungsschritt auf dem Verwertungsweg von WDVS dar und nimmt durch die gewählte Rückbaumethode Einfluss auf den nachfolgenden Verwertungsweg des WDVS-Abfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung sowie der hergestellten Verbundeigenschaften stellt die Entsorgung eines WDVS eine Herausforderung für die sortenreine Rückgewinnung der Komponenten dar. Die Sortenreinheit ist Voraussetzung für eine hochwertige stoffliche Verwertung. (Dürager 2015: 73–78)&lt;br /&gt;
Eine sortenreine Rückgewinnung auf der Baustelle wird durch mehrere Faktoren wie gesetzliche Vorgaben, Umfang der Rückbaumaßnahme, finanzieller Rahmen und vorhandene örtliche Gegebenheiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines WDVS kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen (Riedel and Frössel 2010):&lt;br /&gt;
-	Das Gebäude ist in seiner aktuellen Form nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. &lt;br /&gt;
-	Es liegen schwerwiegende technische Mängel im WDVS vor, wie z. B. Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung aufgrund einer beschädigten Dichtung, unzureichende Befestigung am Untergrund oder die Verwendung ungeeigneter Materialien.&lt;br /&gt;
-	Rechtliche Gründe, z. B. bei nicht Einhaltung von Grenzwerten (z. B. Brandschutz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückbau eines Gebäudes kann methodisch in konventionell, teilselektiv und selektiv unterschieden werden. Der konventionelle Rückbau beschreibt diejenige Methode, bei der keine spezifische Demontage von Bau- oder Gebäudeteilen erfolgt. Ziel ist es, zeitsparend das Gebäude in ein transportfähiges Gut zu überführen. (Rentz et al. 2001: 5) Bei dieser Methode findet keine „sortenreine“ Trennung auf der Baustelle statt, sondern eine Verlagerung des Trennaufwandes in nachgeschaltete Aufbereitungsschritte. Die Aufbereitung dieses heterogenen Stoffgemisches kann entsprechenden Mehraufwand und Mehrkosten bedeuten, da einzelne Schadstoffe nicht abgetrennt werden können und somit das gesamte Abbruchmaterial verunreinigt wird. Eine variable hochwertige Wiederverwendung kann dadurch nicht gewährleistet werden. (Albrecht and Schwitalla 2015: 41–43; Dürager 2015: 73–78) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den teilselektiven Rückbau von Gebäuden beschreibt diejenige Methode, bei der einzelne wenige Bau- oder Gebäudeteile durch Demontage- oder Entkernungsmaßnahmen entfernt werden, um so den Rückbau zu erleichtern und eine gewisse Trennung der Komponenten zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selektiver Rückbau sieht eine geordnete Demontage aller Bauteile in sinnvoller Reihenfolge vor. Der selektive Rückbau beschreibt die vollständige Demontage aller Bau- und Gebäudeteile. Dabei werden alle Bauteile nach ihrer Funktion oder nach ihrer Materialzusammensetzung demontiert und getrennt gesammelt. Ziel dieser Methode ist eine sortenreine Rückgewinnung, z. B. von Beton, die Erhaltung der Funktionsfähigkeit, z. B. von Fenstern, oder die Ausschleusung von Stör- und Schadstoffen aus den jeweiligen Separationsfraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beschriebene Selektivität beim Rückbau betrachtet das WDVS als ein „Bauteil“, welches von anderen Bauteilen getrennt rückgebaut wird. Dabei ist zu beachten, dass auch das „Bauteil“ WDVS selber selektiv rückgebaut werden kann. Die Anwendung der selektiven Rückbaumethode auf das „Bauteil“ WDVS beinhaltet das schichtweise Abtragen des WDVS. Hierzu werden die Schichten in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau abgetragen. Den ersten Schritt stellt dabei das sogenannte „Strippen“ dar (Heller and Flamme 2020: 402). Die äußeren Komponenten Putz, Armierungsgewebe und Unterputz werden eingeschnitten und in Bahnen, wie eine Tapete, vom Dämmstoff abgezogen. Anschließend erfolgt das Abtragen der Dämmschicht ggf. nach vorheriger Entfernung von Dübeln oder Schienensystemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selektive Rückbau eines WDVS stellt dabei allerdings nicht die etablierte Rückbaumethode dar. Die etablierte Rückbaumethode von WDVS ist konventionell und beinhaltet den Abtrag des gesamten Systems in einem Arbeitsschritt mittels Bagger. Dabei treten die bereits beschrieben Nachteile wie z. B. Heterogenität und Steigerung des Aufbereitungsaufwandes auf. (Albrecht and Schwitalla 2015: 41–43; Hunklinger 1997: 98–99)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=903</id>
		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<updated>2022-05-10T14:20:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Rückbau]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://circulated.rwth-aachen.de/index.php?title=WDVS_-_W%C3%A4rmed%C3%A4mmverbundsystem&amp;diff=902</id>
		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<updated>2022-05-10T14:15:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
	</entry>
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		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<updated>2022-05-10T14:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
*[[Verwertung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1 Aufbau WDVS.jpg|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
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		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
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{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 01 Aufbau WDVS.png|thumb|400px|Abbildung 1 Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben [[Innen]]- oder [[Kerndämmung]] sowie Dämmung mittels [[hinterlüfteter Fassade]] wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt &amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot; /&amp;gt;. Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ &amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 1 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Riedel 2010&amp;quot;&amp;gt; Riedel W, Frössel F (2010) Wärmedämm-Verbundsysteme: Von der Thermohaut bis zur transparenten Wärmedämmung, 2nd edn. Baulino; Fraunhofer-IRB-Verl., Waldshut-Tiengen, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Sprengard 2013&amp;quot;&amp;gt; Sprengard, Christoph, Treml, Sebastian &amp;amp; Holm, Andreas H. 2013. Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe: Metastudie Wärmedämmstoffe - Produkt - Anwendungen - Innovationen. München. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Neumann 2009&amp;quot;&amp;gt; Neumann H-H (2009) Praxis-Handbuch Wärmedämm-Verbundsysteme: Baustoffkunde, Verarbeitung, Schäden, Sanierung ; mit 109 Tabellen. R. Müller, Köln. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Albrecht 2015&amp;quot;&amp;gt; Albrecht W, Schwitalla C (2015) Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS.: Möglichkeiten der Wiederverwertung von Bestandteilen des WDVS nach dessen Rückbau durch Zuführung in den Produktionskreislauf des Dämmstoffs bzw. Downcycling in dir Produktion minderwertiger Güter bis hin zur energetischen Verwertung. Forschungsinitiative Zukunft Bau, vol 2932. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
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{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
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*[[Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 01 Aufbau WDVS.png|thumb|400px|Schematischer Aufbau eine WDVS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben Innen- oder Kerndämmung sowie Dämmung mittels hinterlüfteter Fassade wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt (Riedel and Frössel 2010; Sprengard et al. 2013: 69-73). Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. Diese wird insbesondere für die in dieser Arbeit untersuchten WDVS durch die zur Verfügung stehende Komponentenvielfalt und die künstlich erzeugten Verbundeigenschaften noch verstärkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ (Neumann 2009: 20–21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 2 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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*[[Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben Innen- oder Kerndämmung sowie Dämmung mittels hinterlüfteter Fassade wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt (Riedel and Frössel 2010; Sprengard et al. 2013: 69-73). Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. Diese wird insbesondere für die in dieser Arbeit untersuchten WDVS durch die zur Verfügung stehende Komponentenvielfalt und die künstlich erzeugten Verbundeigenschaften noch verstärkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ (Neumann 2009: 20–21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 2 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:A 	Abbildung 01 Aufbau WDVS.png|thumb|400px|Schematischer Aufbau eine WDVS &amp;lt;ref name= &amp;quot;Lanuv2019&amp;quot;/&amp;gt;]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>WDVS - Wärmedämmverbundsystem</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Simons: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;border: 3px solid #00549F;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:middle;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;height:100px; width:700px;text-align:left;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
*[[Geschichte]]&lt;br /&gt;
*[[Mineralik]]&lt;br /&gt;
*[[Dämmstoffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung einer Fassade kann durch unterschiedliche Dämmmethoden erfolgen. Neben Innen- oder Kerndämmung sowie Dämmung mittels hinterlüfteter Fassade wird die Dämmung mittels WDVS durchgeführt (Riedel and Frössel 2010; Sprengard et al. 2013: 69-73). Jede dieser Methoden bietet einem Bauherrn in Abhängigkeit von dem zu dämmenden Gebäude eine individuell abgestimmte Dämmmöglichkeit, die auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauobjektes ausgerichtet ist. Die unterschiedlichen Dämmmethoden für den Gebäudebereich „Außenwand“ zeigen eine hohe Vielfalt und Komplexität auf. Diese wird insbesondere für die in dieser Arbeit untersuchten WDVS durch die zur Verfügung stehende Komponentenvielfalt und die künstlich erzeugten Verbundeigenschaften noch verstärkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Wärmedämm-Verbundsystem stellt einen Multikomponentenbausatz dar, in dem baustoffchemisch sehr unterschiedliche Systemkomponenten des Systems zusammengehören und einen festen Verbund untereinander und mit der Außenwand bilden.“ (Neumann 2009: 20–21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau und die Komponentenvielfalt eines WDVS sind in Abbildung 2 schematisch dargestellt. Auf die Außenwand (1), die meist aus Mauerwerk oder Beton besteht, wird der Dämmstoff (3) mit Hilfe von Klebemörtel (2) aufgebracht. Dieser kann zusätzlich mit Dübeln (4) oder Schienensystemen mechanisch befestigt werden. Auf die Außenseite des Dämmstoffes wird ein Armierungsmörtel (5) mit Armierungsgewebe (6) aufgebracht, um Zug- und Druckspannungen aufzunehmen. Die letzte Schicht des WDVS (7) dient dem Schutz der inneren Schichten sowie der ästhetischen Wirkung nach außen und kann beispielsweise aus einer Putzschicht, Klinkerriemchen oder Steinplatten bestehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Simons</name></author>
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