Braunkohle: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 2. September 2026, 13:36 Uhr

| Probenbeschreibung | |||
|---|---|---|---|
| Probennummer | 1-09-007 | Braunkohle wird unter anderem zur Verbrennung in Stromerzeugungskraftwerken sowie zur Veredelung von Briketts für die Heizung in Privathaushalten eingesetzt. Darüber hinaus werden Braunkohlenstaub, Wirbelschichtkohle und Koks in der Stahlindustrie verwendet. In Deutschland werden über 90% der Braunkohle für die Verstromung genutzt. [1]
Der Tagebau Hambach, betrieben von der RWE Power AG, ist der größte Braunkohlebetrieb Deutschlands und förderte 2021 rund 23,6 Millionen Tonnen. [2] | |
| Übergeordneter Stoffstrom | Mineralik - Steine und Erden | ||
| Herkunft | Miozän; Tagebau Garzweiler, Grevenbroich, Rheinland | ||
| Lebenszyklusabschnitt | Rohstoffgewinnung | ||
| Rohstoffbedarf in Deutschland | 129,62 Mio.t/a | ||
| Fördermenge in Deutschland | 130.801 kt/a | ||
| Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise |
Lagerstättenstruktur: sedimentäre Lockergesteine Vorkommen: Oberhalb des Braunkohleflözes liegt in der Regel eine Schicht aus verdichtetem Torf, die durch das Ablagern von Sand auf der Torfschicht unter hohem Druck entstanden ist, hier kommen häufig Sande, Kiese und Tone vor [3]. | ||
| Abbauverfahren |
Trockenabbau: Der Abbau erfolgt übertage mittels Schaufelradbagger. Transport: Der Transport erfolgt über Förderbänder. In einigen Betrieben sind auch sog. Abraumförderbrücken im Einsatz. | ||
Literaturverzeichnis
- ↑ Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Kohle. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.: Braunkohlentagebau Hambach. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ Buja, Heinrich Otto (2013): Ingenieurhandbuch Bergbautechnik: Lagerstätten und Gewinnungstechnik. Berlin, GERMANY: DIN Media. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024)