Grob-keramische Tone: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan = "2" rowspan = "8" | Grob-keramische Tone spielen eine zentrale Rolle in der Herstellung von keramischen Fliesen und Platten, Mauerziegeln, Klinkern sowie Dachziegeln <ref name = "Baunetzwissen"/>. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt etwa 61 % <ref name = "Elsner (2017)"/>.
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Aktuell ist Tonabbau im Westerwald und im angrenzenden Limburger Beckender der größte Standort
Aktuell ist Tonabbau im Westerwald und im angrenzenden Limburger Beckender der größte Standort
in Deutschland, betrieben unter anderem von der Stephan Schmidt Gruppe, mit einer insgesamten Fördermenge von ca. 6 Mio. t. <ref name = "HLNUG"/>
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| '''Übergeordneter Stoffstrom''' || [[Mineralik]] - Steine und Erden
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| '''Herkunft''' || Oligozän; Meissen, Sachsen
| '''Herkunft''' || Meißen, Sachsen
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'''Lagerstättenstruktur''': sedimentäre Lockergesteine
'''Lagerstättenstruktur''': sedimentäre Lockergesteine


'''Vorkommensweise''': Grob-keramische Tone kommen häufig in Verbindung mit Sanden und Kiesen vor <ref name = "Elsner (2019)"/>.  
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'''Vorkommen''': Grob-keramische Tone kommen häufig in Verbindung mit [[Sand]]en und [[Kies]]en vor <ref name = "Elsner (2019)"/>.  


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|'''Abbauverfahren'''||
|'''Abbauverfahren'''||
'''Trockenabbau''': Untertage erfolgt der Abbau im Kammerabbau mittels Fräsen oder Bohren und Sprengen. Übertage wird der Abbau durch Fräsen, Bohren und Sprengen sowie mit Hydraulik-Tieflöffelbaggern durchgeführt.
'''Trockenabbau''': Untertage erfolgt der Abbau im Örterbau mittels schneidender Gewinnungstechnik oder Bohren und Sprengen. Übertage wird der Abbau mithilfe von Baggern, Bohren und Sprengen sowie mit Hydraulik-Tieflöffelbaggern durchgeführt.


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'''Transport''': Der Transport erfolgt über Lastwagen, Dumper, Radlader und Grubenbahnen sowie durch Förderbänder und spezielle Gelenkfahrzeuge.
'''Transport''': Der Transport erfolgt über Lastwagen, Dumper, Radlader und Grubenbahnen sowie durch Förderbänder und spezielle Gelenkfahrzeuge.
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==Literaturverzeichnis==
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Aktuelle Version vom 8. Oktober 2026, 22:42 Uhr

Probendarstellung: Grob-keramische Tone
Probendarstellung: Grob-keramische Tone
Probenbeschreibung
Probennummer 1-09-009 Grob-keramische Tone spielen eine zentrale Rolle in der Herstellung von keramischen Fliesen und Platten, Mauerziegeln, Klinkern sowie Dachziegeln [1]. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt etwa 61 % [2].

Aktuell ist Tonabbau im Westerwald und im angrenzenden Limburger Beckender der größte Standort in Deutschland, betrieben unter anderem von der Stephan Schmidt Gruppe, mit einer insgesamten Fördermenge von ca. 6 Mio. t [3].

Übergeordneter Stoffstrom Mineralik - Steine und Erden
Herkunft Meißen, Sachsen
Lebenszyklusabschnitt Rohstoffgewinnung
Rohstoffbedarf in Deutschland 12,6 Mio. t/a
Fördermenge in Deutschland 11.700 kt/a
Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise

Lagerstättenstruktur: sedimentäre Lockergesteine

Vorkommen: Grob-keramische Tone kommen häufig in Verbindung mit Sanden und Kiesen vor [4].

Abbauverfahren

Trockenabbau: Untertage erfolgt der Abbau im Örterbau mittels schneidender Gewinnungstechnik oder Bohren und Sprengen. Übertage wird der Abbau mithilfe von Baggern, Bohren und Sprengen sowie mit Hydraulik-Tieflöffelbaggern durchgeführt.

Transport: Der Transport erfolgt über Lastwagen, Dumper, Radlader und Grubenbahnen sowie durch Förderbänder und spezielle Gelenkfahrzeuge.


Literaturverzeichnis

  1. ↑ Baunetzwissen: Grobkeramik. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
  2. ↑ Elsner, Harald; Kuhn, Kerstin; Schmitz, Martin (Hg.) (2017): Heimische mineralische Rohstoffe - unverzichtbar für Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
  3. ↑ Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie: Mineralische Rohstoffe in Hessen - Tonrohstoffe. (Zuletzt geprüft am 08.07.2026)
  4. ↑ Elsner, Harald (Hg.) (2019): Spezialtone und -sande in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Mai 2019. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.