Aluminium: Unterschied zwischen den Versionen

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== Rohstoffe/Werkstoffe ==
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== Primärrohstoffe und Grundstoffe ==
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Zur Herstellung von Aluminium wird der Rohstoff Bauxit benötigt, bei dem es sich um ein eng verwachsenes Mineralgemenge von Aluminiumhydroxiden (Hydrargillit (γ-Al(OH)<sub>3</sub>), Böhmit (γ -AlOOH), Diaspor (χ -AlOOH)), Aluminiumoxiden (Korund (α -Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>)), Eisen-und Titanoxiden sowie Kieselsäure handelt. Tabelle 1 zeigt verschiedene Bauxitarten unterschiedlicher Herkunftsregionen und deren Zusammensetzung. Die rostrote Farbe erhält der Rohstoff durch seinen hohen Eisenanteil. <ref>
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Zur Herstellung von Aluminium wird der Rohstoff Bauxit benötigt, bei dem es sich um ein eng verwachsenes Mineralgemenge von Aluminiumhydroxiden (Hydrargillit (γ-Al(OH)<sub>3</sub>), Böhmit (γ -AlOOH), Diaspor (χ -AlOOH)), Aluminiumoxiden (Korund (α -Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>)), Eisen-und Titanoxiden sowie Kieselsäure handelt. Tabelle 1 zeigt verschiedene Bauxitarten unterschiedlicher Herkunftsregionen und deren Zusammensetzung. Der Rohstoff besitzt aufgrund seines hohen Eisenanteils eine rostrote Farbe. <ref name = "Friedrich"/>  
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|+  style="caption:bottom; color:black;"|''Tabelle 1: Zusammensetzung typischer Bauxite <ref name = "Friedrich"/>''
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=== Rohstoffvorkommen ===
=== Rohstoffvorkommen ===
[[Datei:Aluminiumproduktion.jpg|thumb|500px|Abbildung 3: Methodik der Aluminiumgewinnung (Verändert nach <ref name = "Friedrich"/>)]]
 
90 % der Bauxitlagerstätten liegen entlang des Tropengürtels. Der größte Bauxitabbau findet in Australien mit 83 Mio.Tonnen und in China mit 68 Mio.Tonnen statt. Eisenreiche europäische Bauxite sind schwer aufzuschließen und werden nur noch selten abgebaut. Die Rohstoffe befinden sich in oberflächennahen, sechs bis acht Meter mächtigen Schichten und der Abbau findet über Tage statt. Zur Zeit werden die abbauwürdigen Reserven auf ca. 200 Jahre geschätzt. <ref name = "Friedrich"/>
90 % der Bauxitlagerstätten liegen entlang des Tropengürtels. Der größte Bauxitabbau findet in Australien und in China statt. Im Jahr 2019 wurden in Australien 83 Mio. Tonnen und in China 68 Mio. Tonnen Bauxit gewonnen. Eisenreiche europäische Bauxite sind schwer aufzuschließen und werden nur noch selten abgebaut. <ref name = "Friedrich"/> <ref name = "InstitutselteneErde"/>


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=== Abbauverfahren ===
Das Ziel der Bauxitaufbereitung ist die Abtrennung des Eisenanteils und weiterer Verunreinigungen sowie das möglichst selektive Auflösen von Aluminiumhydroxid.
Im ersten Schritt wird das Bauxit zumeist mit Backenbrechern oder Hammerbrechern auf eine Korngröße von 20 mm - 50 mm zerkleinert. Für die anschließende Feinzerkleinerung kommen meist Kugel- oder Stabmühlen zum Einsatz. Die Feinzerkleinerung findet in einer nassen Umgebung statt, um Staubemissionen zu reduzieren. Das durch die Zerkleinerung erzielte Kornspektrum hat Einfluss auf die Aufschließbarkeit des Bauxits und das Absetzverhalten des Rotschlamms. In vielen Fällen findet eine Waschung statt, um feinverteiltes Kaolinit (Al<sub>4</sub>[(OH)<sub>8</sub>|Si<sub>4</sub>O<sub>10</sub>]) aus dem Bauxit zu entfernen. Anschließend wird die feingemahlene Suspension in Vorratsbehältern gelagert, die gleichzeitig zur Vorentkieselung genutzt werden können. Bei diesem Prozess wird Siliciumdioxid (SiO<sub>2</sub>) noch vor dem Aufschluss aus den besonders kieselsäurereichen Bauxiten abgetrennt, da ein hoher Kieselsäuregehalt die maximale Aluminiumoxid-Ausbeute verringert und den Bedarf an Lauge im Aufbereitungsprozess vergrößert. Die Aufbereitung und der Aufschluss erfolgen meist in der Nähe der Aluminiumoxid- Fabrikanten (Alumina). <ref name = "Friedrich"/> Die Methodik der Aufbereitung und die weiteren Schritte der Aluminiumgewinnung sind in Abbildung 2 dargestellt.


=== Abbauverfahren ===
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Das Ziel der Bauxitaufbereitung ist die Abtrennung des Eisenanteils und weiterer Verunreinigungen, sowie das möglichst selektive Auflösen von Aluminiumhydroxid.  
[[Datei:Produktion blaumedium RGB Linie.png|class=headericons]]
Im ersten Schritt wird das Bauxit mit Backenbrechern oder Hammerbrechern auf eine Korngröße von 20-50mm zerkleinert. Für die anschließende Feinzerkleinerung kommen meist Kugel- oder Stabmühlen zum Einsatz. Die Feinzerkleinerung findet in einer nassen Umgebung statt, um Staubemissionen zu reduzieren. Das erzielte Kornspektrum hat Einfluss auf die Aufschließbarkeit des Bauxits, das Absetzverhalten des Rotschlamms und die Erosion der Anlagenbauteile. In vielen Fällen findet eine Waschung statt, um feinverteiltes Koalit aus dem Bauxit zu entfernen. Anschließend wird die feingemahlene Suspension in Vorratsbehältern gelagert, welche meist zur Vorentkieselung genutzt werden, der besonders kieselsäurereiche Bauxite noch vor dem Aufschluss einer SiO2-Abtrennung unterzogen werden. Die Aufbereitung und der Aufschluss erfolgen meist in der Nähe der Aluminiumoxid (Alumina) Fabrikanten. <ref name = "Friedrich"/>
Die Methodik der Aufbereitung und des weitergehenden Aluminiumgewinnung ist in Abbildung 3 dargestellt.


== Produktion ==
== Produktion ==
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[[Datei:Standort Aluminiumhütten.png|thumb|400px|Abbildung 4: Standorte der Aluminiumhütten <ref name = "Friedrich"/>]]
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[[Datei:HerstellungsverfahrenAluminium.png|thumb|500px|Abbildung 5: Herstellungsverfahren von Aluminium mittels Bayer Verfahren und Schmelzflusselektrolyse (Verändert nach <ref name = "Raulf"/>)]]
<!-- [[Datei:Standort Aluminiumhütten.png|thumb|400px|Abbildung 1: Standorte der Aluminiumhütten <ref name = "Friedrich"/>]]-->
Die Standorte der Aluminiumhütten sind weltweit verteilt, konzentrieren sich jedoch in Industrienationen: Der Nordwesten der USA sowie der Westen von USA und Kanada sind Ballungsgebiete. Einige Hütten sind über Mitteleuropa verteilt. Zwischen Osteuropa und Ostasien sowie in Russland gibt es vereinzelte Standorte. In China und der Mongolei sind die meisten Aluminiumhütten auf engerem Raum positioniert. Des Weiteren gibt es Standorte an den nördlichen und östlichen Küsten Südamerikas, am Golf von Guinea, an der Ostküste Südafrikas, im Norden und Süden Indiens sowie der (Süd-)Ostküste Australiens. <!--Im Gegenteil zur Bauxitgewinnung findet die Produktion von Aluminium eher in Industrieländern statt. -->


Zur Herstellung des Aluminiums kommen verschiedene Prozessschritte zum Einsatz, die im Folgenden erläutert werden. Die Verteilung der Standorte der Aluminiumhütten ist in Abbildung 4 dargestellt.  
Zur Herstellung des Aluminiums kommen verschiedene Prozessschritte zum Einsatz, wie das Bayer-Verfahren, die Kalzination und die Schmelzflusselektrolyse.


;Bayer Verfahren
;Bayer Verfahren
: Das Bayerverfahren beginnt mit dem Aufschluss des vorgemahlenen Bauxits im Rohrreaktor oder im Autoklaven Aufschluss. Dazu wird dieser in heißer Natronlauge (NaOH) unter Zusatz von Kalk (CaO) mit dem Ziel gelöst, das enthaltene Aluminium in Form von Aluminiumhydroxid in Lösung zu bringen und unerwünschte Begleitelemente mittels CaO zu fällen. Der entstehende Rotschlamm enthält die unerwünschten Begleitelemente, die durch Sedimentation oder Fällung als Laugerückstand verbleiben.
: Das Bayerverfahren dient dem Aufschluss des Bauxits und der Gewinnung von Aluminiumhydroxid (vgl. Abbildung 2). Im ersten Schritt findet der Aufschluss des vorgemahlenen Bauxits im Rohrreaktor oder in Autoklaven statt. Da Autoklavenkaskaden aufgrund ihrer beweglichen Bauteile prozesstechnische Nachteile aufweisen (wie Verkrustungen und schlechtere Verweilzeitverhalten), ist der Rohrreaktor, trotz seines geringeren Volumens, wesentlich effizienter als Autoklaven. Die Standardtechnologie ist derzeit trotzdem die Laugung in Autoklaven. <ref name = "Friedrich"/> <ref name = "Vaster et al."/> Dazu wird das Bauxit in heißer Natronlauge (NaOH) unter Zusatz von Kalk (CaO) mit dem Ziel gelöst, das enthaltene Aluminium in Form von Aluminiumhydroxid in Lösung zu bringen und unerwünschte Begleitelemente mittels CaO zu fällen. Der entstehende Rotschlamm enthält die unerwünschten Begleitelemente, die durch Sedimentation oder Fällung als Laugerückstand verbleiben.  
;Kalzination
;Kalzination
: Das gewonnene Aluminiumhydroxid ist noch nicht für den Einsatz in der Elektrolyse geeignet, da es eine Restfeuchte und Hydratgruppen enthält. Für die Abtrennung des Hydroxids wird das Aluminiumoxid daher bei 1000°C 1300°C kalziniert. Dies geschieht entweder im Drehrohrofen oder im Wirbelschichtofen. Das Produkt nach der Kalzination ist Aluminiumoxid, das in der Elektrolyse eingesetzt werden kann.
: Das gewonnene Aluminiumhydroxid ist noch nicht für den Einsatz in der Elektrolyse geeignet, da es eine Restfeuchte aufweist und Hydratgruppen enthält. Für die Abtrennung des Hydroxids wird das Aluminiumoxid daher im nächsten Schritt bei 1000 °C 1300 °C kalziniert. Dies geschieht entweder im Drehrohrofen oder im Wirbelschichtofen. Das Produkt der Kalzination ist Aluminiumoxid, das in der Elektrolyse eingesetzt werden kann.
;Schmelzflusselektrolyse
;Schmelzflusselektrolyse
: Um Aluminiumoxid (Al2O3) mittels Elektrolyse zu metallischem Aluminium zu reduzieren, muss das Oxid in ionischer Form vorliegen. Hierzu wird es im Elektrolyten gelöst. Kryolith (Na3AlF6) wird als (schmelzflüssiger) Elektrolyt verwendet, da es eine hohe Ionenleitfähigkeit und eine gute Löslichkeit für Aluminiumoxid besitzt. Aufgrund des hohen Schmelzpunktes von Aluminiumoxid (2046°C) wird das geschmolzene, reine Aluminiumoxid nicht direkt elektrolysiert. <ref name = "Friedrich"/>
: Um das Aluminiumoxid (Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>) mittels Elektrolyse zu metallischem Aluminium zu reduzieren, muss das Oxid in ionischer Form vorliegen. Hierzu wird es im letzten Schritt im Elektrolyten gelöst. Das reine Aluminiumoxid wird nicht direkt elektrolysiert, da es einen hohen Schmelzpunkt (2046 °C) aufweist und durch die Elektrolyten die Schmelztemperatur auf 950 °C - 970 °C reduziert wird. Kryolith (Na<sub>3</sub>AlF<sub>6</sub>) wird als schmelzflüssiger Elektrolyt verwendet, da es eine hohe Ionenleitfähigkeit und eine gute Löslichkeit für Aluminiumoxid aufweist. <ref name = "Friedrich"/> <ref name = "Vaster et al."/>
: Die Schmelzflusselektrolyse wird mit Graphitanoden und Kohle als Kathode ausgestattet. Bei der Durchführung der Elektrolyse setzt sich an der Kohlekathode, die sich am Boden befindet, flüssiges Aluminium ab und kann abgesaugt werden. An der Graphitanode entsteht Sauerstoff, der zu CO und CO2 reagiert <ref name = "Seilnacht"/> <ref name = "GA_Schmelzelektrolyse"/>
: Die Schmelzflusselektrolyse erfolgt mit Graphitanoden und Kohle als Kathode. Bei der Durchführung der Elektrolyse setzt sich an der Kohlekathode, die sich am Boden befindet, flüssiges Aluminium ab und kann abgestochen werden (vgl. Abbildung 3). An der Graphitanode entsteht Sauerstoff, der zu CO und CO<sub>2</sub> reagiert. <ref name = "Seilnacht"/> <ref name = "GA_Schmelzelektrolyse"/>
 
<gallery widths=650px heights=500px mode="nolines">
Datei:Bayer-Verfahren Aluminium.png|Abbildung 2: Herstellungsverfahren von Aluminium mittels Bayer Verfahren und Schmelzflusselektrolyse (Verändert nach <ref name = "Friedrich"/>)
Datei:Schmelzflusselektrolyse.png|Abbildung 3: Aufbau einer Schmelzflusselektrolyse <ref name = "Vaster et al."/>
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[[Datei:Nutzung grünmai RGB Linie.png|class=headericons]]


== Nutzung ==
== Nutzung ==
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[[Datei:AbsatzmärkteAluminium.png|thumb|500px|Abbildung 6: Absatzmärkte von Aluminiumprodukten in Deutschland <ref name = "GA_Absatzmärkte"/>]]
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[[Datei:Absatzmärkte von Aluminiumprodukten in Deutschland (2019).png|thumb|600px|Abbildung 4: Absatzmärkte von Aluminiumprodukten in Deutschland <ref name = "GA_Absatzmärkte"/>]]
 
Das metallurgisch erzeugte Rohaluminium weist eine Dichte von 2,7 g/cm<sup>3</sup> (Aluminium gilt damit als klassisches Leichtmetall) und eine hohe elektrische Leitfähigkeit von 0,377 µW<sup>-1</sup>cm<sup>-1</sup> auf. Der Schmelzpunkt liegt bei 660 °C. Aluminium in metallischer Form bildet eine Oxidschicht aus, die es vor Korrosion schützt. Durch verschiedene Legierungszusätze können die Eigenschaften von Aluminium an die Anwendungsgebiete angepasst werden. <ref name = "WVMetalleAlu"/>
Ein wichtiges Legierungselement ist Silizium. In Abhängigkeit vom Siliziumgehalt wird zwischen Guss- und Knetlegierungen unterschieden. Gusslegierungen enthalten bis zu 20% Silizium. Ihre endgültige Form erhält diese Legierungsform durch Gießen. Knetlegierungen hingegen sind niedrig legiert. Auch nach dem Aushärten sind diese Legierungen noch gut verformbar. <ref name = "GA_Legierungen"/> Gusslegierungen kommen unter anderem für die Herstellung von Motorgussteilen, Felgen, Türklingen und Pfannen zum Einsatz. Typische Anwendungsgebiete von Knetlegierungen sind Dosen und Folien. <ref name = "Friedrich"/>


Das fertige Aluminiumprodukt weist eine geringe Dichte von 2,7 kg/dm3 und eine hohe Leitfähigkeit von 170-220 W/m*K auf. Der Schmelzpunkt liegt bei 658 °C. Mit einem Elastizitätsmodul von 72.000 N/mm2 ist Aluminium deutlich biegsamer als Stahl, welcher ein Elastizitätsmodul von ca. 200.000 N/mm2 besitzt. Aluminium in metallischer Form bildet eine Oxidschicht aus, die es vor Korrosion schützt. Durch verschiedene Legierungszusätze können die Eigenschaften von Aluminium an die Anwendungsgebiete angepasst werden. <ref name = "Raulf"/>
Abbildung 4 zeigt die Absatzmärkte von Aluminiumprodukten in Deutschland im Jahr 2019. Mit 47 % ist der Verkehrssektor der mit Abstand größte Abnehmer von Aluminiumprodukten. Hier wird Aluminium unter anderem für Luft- und Raumfahrzeuge, Schienen- und Straßenfahrzeuge und Verkehrsschilder verwendet. Im Bauwesen werden Aluminiumprodukte beispielsweise für den Gerüstbau und Tragwerke verwendet. Damit ist das Bauwesen mit 14 % zweitgrößter Abnehmer von Aluminiumprodukten in Deutschland. <ref name = "GA_MerkblattW1"/> <ref name = "GA_Absatzmärkte"/>
Ein wichtiges Legierungselement ist Silizium. In Abhängigkeit vom Siliziumgehaltes wird zwischen Guss- und Knetlegierungen unterschieden. Gusslegierungen enthalten bis zu 20% Silizium. Ihre endgültige Form erhält diese Legierungsform durch Gießen. Knetlegierungen hingegen sind niedrig legiert. Auch nach dem Aushärten sind diese Legierungen noch gut verformbar. <ref name = "Raulf"/> <ref name = "GA_Legierungen"/> Gusslegierungen kommen unter anderem für die Herstellung von Motorgussteilen, Felgen, Türklingen und Pfannen zum Einsatz. Typische Anwendungsgebiete von Knetlegierungen sind Dosen und Folien. <ref name = "Friedrich"/>
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Abbildung 6 zeigt die Absatzmärkte von Aluminiumprodukten in Deutschland. Mit 47% ist der Verkehrssektor der mit Abstand größte Abnehmer von Aluminiumprodukten. Hier wird Aluminium unter anderem für Luft- und Raumfahrzeuge, Schienen- und Straßenfahrzeuge und Verkehrsschilder verwendet. Im Bauwesen werden Aluminiumprodukte beispielsweise für den Gerüstbau und Tragwerke verwendet. Damit ist das Bauwesen mit 14% zweitgrößter Abnehmer von Aluminiumprodukten in Deutschland. <ref name = "GA_MerkblattW1"/> <ref name = "GA_Absatzmärkte"/>  
[[Datei:RS-Sek blaudunkel RGB Linie.png|class=headericons]]
 
== Recyclingrohstoff ==
== Rohstoff! ==
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[[Datei:RecyclingprozessAluminium.png|thumb|350px|Abbildung 7: Der Recyclingprozess von Aluminium (Verändert nach Glossar RoRe2 Vorlesung)]]
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[[Datei:AluminiumAnteileProduktion.png|thumb|350px|Abbildung 8: Primär- und Sekundäraluminium - Produktion in Deutschland bis 2019 <ref name = "Breitkopf"/>]]
[[Datei:Recyclingprozess Aluminium.png|thumb|400px|Abbildung 5: Der Recyclingprozess von Aluminium (Verändert nach <ref name = "Friedrich"/>)]]
[[Datei:Primär- und Sekundäraluminium-Produktion.png|thumb|400px|Abbildung 6: Primär- und Sekundäraluminium - Produktion in Deutschland bis 2019 <ref name = "Breitkopf"/>]]


Für das Recycling von Aluminium existieren zwei grundlegende Verfahren. In Schmelzhütten, sogenannten Refinern, wird Altschrott in Salzschmelzen eingeschmolzen. Dabei werden Gusslegierungen, die sowohl aus Guss- als auch Knetlegierungen gewonnen werden können, hergestellt. Der Anteil von Aluminium muss im Input der Schmelze mindestens 65% betragen. Bei diesem Prozess entstehen bis zu 500 kg Salzschlacke pro Tonne Aluminium.
Für das Recycling von Aluminium existieren zwei grundlegende Verfahren (vgl. Abbildung 5). In Schmelzhütten, sogenannten Refinern, wird Altschrott in Salzschmelzen eingeschmolzen. Dabei werden Gusslegierungen, die sowohl aus Guss- als auch Knetlegierungen gewonnen werden können, hergestellt. Der Anteil von Aluminium muss im Input der Schmelze mindestens 65 % betragen. Bei diesem Prozess entstehen bis zu 500 kg Salzschlacke pro Tonne Aluminium.  
Das zweite Verfahren bilden die Umschmelzwerke, auch Remelter genannt. Bei diesem Prozess besteht das Inputmaterial ausschließlich aus Knetlegierungen, die wieder zu Knetlegierungen recycelt werden. Gusslegierungen können nicht zu Knetlegierungen umgeschmolzen werden.
Die zweite Möglichkeit ist, Aluminium in Umschmelzwerken, auch Remelter genannt, zu recyclen. Dabei besteht das Inputmaterial ausschließlich aus Knetlegierungen, die wieder zu Knetlegierungen recycelt werden. Gusslegierungen können nicht zu Knetlegierungen umgeschmolzen werden.<ref name = "Friedrich"/>
Die Unterscheidung von Guss- und Knetlegierungen wird über laserinduzierte Plasmaspektroskopie (LIBS, engl.: laser-induced breakdown spectroscopy) vorgenommen. Durch den Siliziumgehalt in Gusslegierungen kann eine Differenzierung vorgenommen werden.<ref name = "Raulf"/>
Die Unterscheidung von Guss- und Knetlegierungen kann über den Siliziumgehalt erfolgen. Durch die Entwicklung der LIBS (laserinduzierte Breakdown-Plasmaspektroskopie) ist eine Trennung der Knet- und Gusslegierungen technisch ermöglicht worden, aufgrund der hohen Kosten ist dieser Prozess aber noch Stand der Forschung. <ref name = "Umweltbundesamt"/>
 
Sekundäraluminium kann wieder in den Prozess der Aluminiumherstellung in Gießereien eingebracht werden. Aufbereitetes Aluminium aus den Refinern wird von Gießereien fürs Barrengießen genutzt. Das Sekundäraluminium aus den Remeltern kann für Blöcke aus Knetlegierungen und für Walz- und Pressbarren eingesetzt werden. <ref name = "Friedrich"/>


Sekundäraluminium kann wieder in den Prozess der Aluminiumherstellung eingeschleust werden. Aufbereitetes Aluminium aus den Refinern wird von Gießereien genutzt. Das Sekundäraluminium aus den Remeltern kann für Blöcke aus Knetlegierungen und für Walzbarren Pressblöcke eingesetzt werden. <ref name = "Raulf"/>
=== Recyclingquoten ===
=== Recyclingquoten ===
;Deutschland
;Deutschland
: 2019 wurden in Deutschland 1.199.841 Tonnen Rohaluminium erzeugt, wovon 691.907 Tonnen Recyclingaluminium waren. Das entspricht einer Einsatzquote von 57,7%. <ref name = "WVMetalle"/>
: 2019 wurden in Deutschland 1,2 Mio. Tonnen Rohaluminium erzeugt, wovon 692 Tausend Tonnen auf Recyclingaluminium entfielen. Das entspricht einer „Circular Material Use Rate“ (CMU) von 57,7 %. <ref name = "WVMetalle"/> Die Recyclingquote für Aluminiumverpackungen lag im Jahr 2019 bei 96 % <ref name = "gvm"/>. Allgemein liegt die Verwertungsquote in den Hauptanwendungsbereichen mit 85 % bis 95 % auf einem hohen Niveau.<ref name = "GA_Recycling"/>
;Weltweit
;Weltweit
: Aluminium aus primären wie aus sekundären Quellen wird global gehandelt. Die Recyclingquote bildet ab, wie viel Sekundäraluminium der Produktion zugeführt wird und beträgt weltweit 34-36%. Diese bildet ab, wie viel Sekundäraluminium der Produktion zugeführt wurde. Eine andere Betrachtung bietet die End-of-Life Recyclingrate (EoL). Diese Recyclingrate zeigt das Verhältnis des rückgewonnenen Materials zu der aus der Nutzungsphase ausgeschiedenem Material. Diese beträgt global zwischen 42 und 70%. <ref name = "UBA_Aluminium"/>
: Die Recyclingquote weltweit beträgt zwischen 34 % und 36 %.<ref name = "Umweltbundesamt"/> In Europa liegt die Recyclingquote mit 69 % über dem weltweiten Schnitt. <ref name = "ERIC"/>
=== Unterschiede zwischen Primär- und Sekundäraluminium ===
=== Unterschiede zwischen Primär- und Sekundäraluminium ===
;Preisunterschiede
;Preisunterschiede
: Der Preis für Primäraluminium betrug Anfang Mai 2020 2.055€/t <ref name = "finanzen.net"/>. Pro Tonne Aluminiumschrott lag der Preis Anfang Mai 2020 bei 700€/t <ref name = "schrottpreise"/>.Der Preisunterschied lag zu diesem Zeitpunkt bei 1355€/t.
: Der Preis für Primäraluminium betrug Ende Januar 2023 2.440 €/t <ref name = "finanzen.net"/>. Pro Tonne Aluminiumschrott lag der Preis Ende Januar 2023 bei 960 €/t <ref name = "schrottpreise"/>.Der Preisunterschied lag zu diesem Zeitpunkt bei 1480 €/t. Der Aluminiumpreis unterliegt deutlichen Preisschwankungen zwischen 1.200 €/t bis 2.500 €/t, die in Abbildung 7 für die letzten 10 Jahre nachvollzogen werden können.  
;CO2 – Ausstoß
: Die CO2 – Emissionen von Primär- und Sekundäraluminium unterscheiden sich erheblich. Bei der Produktion von einer Tonne Primäraluminium fallen 10,6 Tonnen CO2 an. Bei der Produktion einer Tonne Recyclingaluminium sind es 0,73 Tonnen CO2. Verglichen mit anderen Metallen, wie zum Beispiel Stahl, ist der CO2 – Ausstoß bei der Primärproduktion von Aluminium sehr hoch. Pro Tonne produziertem Primärstahl werden 1,54 Tonnen CO2 ausgestoßen. <ref name = "Fraunhofer_Recycling"/>
;Energieverbrauch
;Energieverbrauch
: Die hohen CO2 – Emissionen bei der Aluminiumproduktion sind vor allem auf den hohen Energiebedarf zurückzuführen. Dieser beträgt bei der Produktion von Primäraluminium etwa 47.000 MJ/t. Der Energiebedarf von Recyclingaluminium beläuft sich auf etwa 2.500 MJ/t. <ref name = "Raulf"/>
: Die Aluminiumproduktion ist mit einem hohen Energieverbrauch verbunden. Dieser beträgt bei der Produktion von Primäraluminium etwa 15.700 kWh elektrische Energie. Der Energiebedarf von Recyclingaluminium beläuft sich auf nur 5 % der Energie der Primärgewinnung. <ref name = "WVMetalleAlu"/> Der Energiebedarf für die Herstellung einer Tonne Aluminiumoxid wird zu ca. 90 % über Brennstoffe (Kohle und Erdgas) und zu ca. 10 % über Strom gedeckt. Aluminium hat im Vergleich zu anderen Metallen den größten Energieverbrauch und das größte Einsparungspotential bei seinen Produktionsprozessen durch Sekundärrohstoffe (vgl. Abbildung 8).
<gallery widths=400px heights=300px mode="nolines">
: Aufgrund des hohen Energieverbrauchs ist die Aluminiumproduktion mit einem hohen CO<sub>2</sub>-Ausstoß verbunden. Das Treibhausgaspotential hängt zum Teil von der Energieversorgung der Hütte ab, da die Aluminiumproduktion in z. B. Island Strom aus Wasserkraft einsetzt und somit ein geringes Treibhausgaspotential aufweist. <ref name = "Vaster et al."/>  
Datei:EntwicklungAluPreis.png|Abbildung 9: Die Entwicklung des Aluminiumpreises <ref name = "GA-Aluminiumpreis"/>
Datei:EnergiebedarfEisenAluminium.png|Abbildung 11: Energiebedarf der Produktion von Aluminum und Eisen nach <ref name = "Raulf"/>
Datei:CO2AusstoßStahlAluminium.png|Abbildung 10: CO2-Ausstoß von Stahl und Aluminium im Vergleich <ref name = "Fraunhofer_Recycling"/>
</gallery> 
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== Literaturverzeichnis ==
;CO<sub>2</sub> – Ausstoß
<references>
: Die CO<sub>2</sub> – Emissionen von Primär- und Sekundäraluminium unterscheiden sich erheblich. Bei der Produktion von einer Tonne Primäraluminium fallen 10,6 Tonnen CO<sub>2</sub> an. Bei der Produktion einer Tonne Recyclingaluminium sind es 0,73 Tonnen CO<sub>2</sub>. Verglichen mit anderen Metallen, wie zum Beispiel Stahl (1,54 Tonnen CO<sub>2</sub>), ist der CO<sub>2</sub> – Ausstoß bei der Primärproduktion von Aluminium sehr hoch (Vgl. Abbildung 9). <ref name = "Fraunhofer_Recycling"/>
<ref name = "Friedrich"> Friedrich B. Metallurgie und Recycling: Aluminium; 2020.  
<ref> Institut für seltene Erden. Bauxite. Available from: <https://institut-seltene-erden.de/seltene-erden-und-metalle/basismetalle/bauxite/>. </ref>  


<ref> Raulf K. Vorlesung Rohstoffe und Recycling 2: NE-Metalle II-Aluminium. Vorlesung an der RWTH. Aachen; 2019.</ref>


<ref>Seilnacht T. Schmelzfluss-Elektrolyse nach Hall-Héroult. Available from: <https://www.seilnacht.com/Lexikon/schmelzf.html>. </ref>


<ref>Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Schmelzflusselektrolyse. Available from: <http://www.aluinfo.de/aluminium-lexikon-detail.html?id=76&letter=s>.</ref>  
<gallery widths=400px heights=300px mode="nolines">
Datei:Entwicklung Aluminiumpreis neu.png|Abbildung 9: Die Entwicklung des Aluminiumpreises <ref name = "finanzen.net"/>
Datei:Energieverbrauch ALU.png|Abbildung 11: Energiebedarf der Produktion von Aluminum und Eisen nach <ref name = "Energie"/>
Datei:CO2-Emissionen ALU.png|Abbildung 10: CO<sub>2</sub>-Ausstoß von Stahl und Aluminium im Vergleich <ref name = "Fraunhofer_Recycling"/>
</gallery>
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<ref>Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Legierungen. Available from: <http://www.aluinfo.de/aluminium-lexikon-detail.html?id=53&letter=l>.</ref>  
== Proben im MassLab ==
<gallery widths=300px heights=200px gallery mode = "packed-overlay">


<ref>Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Merkblatt W1: Der Werkstoff Aluminium; 2004.</ref>
Datei:2-12-004.jpg|300x200px|[[2-12-004]]
Datei:3-12-001.jpg|300x200px|[[3-12-001]]
Datei:3-12-007.jpg|300x200px|[[3-12-007]]
Datei:4-12-001.jpg|300x200px|[[4-12-001]]
Datei:4-12-008.jpg|300x200px|[[4-12-008]]
Datei:4-12-010.jpg|300x200px|[[4-12-010]]


<ref>Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. Absatzmärkte für Aluminiumprodukte in Deutschland. Available from: <http://www.aluinfo.de/absatzmaerkte.html>.</ref>  
</gallery>


<ref>WVMetalle. Der Geschäftsbericht der Nichteisen-Metallindustrie; 2020.</ref>


  <ref>Breitkopf A. Primär- und Sekundäraluminium - Produktion in Deutschland bis 2019. Available from: <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197960/umfrage/produktion-von-primaer-und-sekundaeraluminium-in-deutschland/>.</ref>  
== Literaturverzeichnis ==
 
<references>
  <ref>Umweltbundesamt. Aluminium: Factsheet; 2019.</ref>  
<ref name = "Friedrich"> Friedrich, B. (2020). Metallurgie und Recycling: Aluminium.</ref>
 
<ref name ="InstitutselteneErde"> Institut für seltene Erden und Metalle AG. (o.J.). Bauxite. Abgerufen am 24.01.2023 von <https://institut-seltene-erden.de/seltene-erden-und-metalle/basismetalle/bauxite/>.</ref>
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  <ref name = "Seilnacht "> Seilnacht T. (o.J.). Schmelzfluss-Elektrolyse nach Hall-Héroult. Abgerufen am 24.01.2023 von: <https://www.seilnacht.com/Lexikon/schmelzf.html>.</ref>
 
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Aktuelle Version vom 31. Mai 2024, 13:08 Uhr

Primärrohstoffe und GrundstoffeProduktionNutzungRecyclingrohstoff


Primärrohstoffe und Grundstoffe

Zur Herstellung von Aluminium wird der Rohstoff Bauxit benötigt, bei dem es sich um ein eng verwachsenes Mineralgemenge von Aluminiumhydroxiden (Hydrargillit (γ-Al(OH)3), Böhmit (γ -AlOOH), Diaspor (χ -AlOOH)), Aluminiumoxiden (Korund (α -Al2O3)), Eisen-und Titanoxiden sowie Kieselsäure handelt. Tabelle 1 zeigt verschiedene Bauxitarten unterschiedlicher Herkunftsregionen und deren Zusammensetzung. Der Rohstoff besitzt aufgrund seines hohen Eisenanteils eine rostrote Farbe. [1]

Tabelle 1: Zusammensetzung typischer Bauxite [1]


Al2O3 [%] SiO2 [%] Fe2O3 [%] Ti2O2 [%] Glühverlust [%]
Weipa (AUS) 55 1,5 13 2,6 25
Svertlowsk (RUS) 55 5 24 2,5 n.b.
Helicon (GRE) 53 3,5 25 2,5 n.b.
Gong Xian (CHN) 66 13 2 2 13
Los Pijiguosos (VEN) 51 7 14 2 26
Kwakwaki (GUY) 59 6,5 6 3 26
Trelaway (JAM) 46 1 18 2,6 25
Jari (BRA) 59 7,5 2 1,8 31
Buké (GUI) 53 2,2 13,9 3,4 27,5

Rohstoffvorkommen

90 % der Bauxitlagerstätten liegen entlang des Tropengürtels. Der größte Bauxitabbau findet in Australien und in China statt. Im Jahr 2019 wurden in Australien 83 Mio. Tonnen und in China 68 Mio. Tonnen Bauxit gewonnen. Eisenreiche europäische Bauxite sind schwer aufzuschließen und werden nur noch selten abgebaut. [1] [2]

Tabelle 2: Bauxite Förderung und Reserven [2]
Land Förderung [Mio. Tonnen] Reserven [Mio. Tonnen]
Australien 83 6.000
China 68 1.000
Guinea 45 7.400
Brasilien 36 2.600
Indien 27 830
Jamaika 8,1 2.000
Russland 5,6 6.500
Kasachstan 5 160
Saudi Arabien 3,9 210
Indonesien 3,6 1.000
Vietnam 2 3.700
Griechenland 1,8 250
Guyana 1,5 850
Malaysia 1 110
Sonstige 9 3.200
Gesamt 300 30.000

Abbauverfahren

Das Ziel der Bauxitaufbereitung ist die Abtrennung des Eisenanteils und weiterer Verunreinigungen sowie das möglichst selektive Auflösen von Aluminiumhydroxid. Im ersten Schritt wird das Bauxit zumeist mit Backenbrechern oder Hammerbrechern auf eine Korngröße von 20 mm - 50 mm zerkleinert. Für die anschließende Feinzerkleinerung kommen meist Kugel- oder Stabmühlen zum Einsatz. Die Feinzerkleinerung findet in einer nassen Umgebung statt, um Staubemissionen zu reduzieren. Das durch die Zerkleinerung erzielte Kornspektrum hat Einfluss auf die Aufschließbarkeit des Bauxits und das Absetzverhalten des Rotschlamms. In vielen Fällen findet eine Waschung statt, um feinverteiltes Kaolinit (Al4[(OH)8|Si4O10]) aus dem Bauxit zu entfernen. Anschließend wird die feingemahlene Suspension in Vorratsbehältern gelagert, die gleichzeitig zur Vorentkieselung genutzt werden können. Bei diesem Prozess wird Siliciumdioxid (SiO2) noch vor dem Aufschluss aus den besonders kieselsäurereichen Bauxiten abgetrennt, da ein hoher Kieselsäuregehalt die maximale Aluminiumoxid-Ausbeute verringert und den Bedarf an Lauge im Aufbereitungsprozess vergrößert. Die Aufbereitung und der Aufschluss erfolgen meist in der Nähe der Aluminiumoxid- Fabrikanten (Alumina). [1] Die Methodik der Aufbereitung und die weiteren Schritte der Aluminiumgewinnung sind in Abbildung 2 dargestellt.

Produktion

Die Standorte der Aluminiumhütten sind weltweit verteilt, konzentrieren sich jedoch in Industrienationen: Der Nordwesten der USA sowie der Westen von USA und Kanada sind Ballungsgebiete. Einige Hütten sind über Mitteleuropa verteilt. Zwischen Osteuropa und Ostasien sowie in Russland gibt es vereinzelte Standorte. In China und der Mongolei sind die meisten Aluminiumhütten auf engerem Raum positioniert. Des Weiteren gibt es Standorte an den nördlichen und östlichen Küsten Südamerikas, am Golf von Guinea, an der Ostküste Südafrikas, im Norden und Süden Indiens sowie der (Süd-)Ostküste Australiens.

Zur Herstellung des Aluminiums kommen verschiedene Prozessschritte zum Einsatz, wie das Bayer-Verfahren, die Kalzination und die Schmelzflusselektrolyse.

Bayer Verfahren
Das Bayerverfahren dient dem Aufschluss des Bauxits und der Gewinnung von Aluminiumhydroxid (vgl. Abbildung 2). Im ersten Schritt findet der Aufschluss des vorgemahlenen Bauxits im Rohrreaktor oder in Autoklaven statt. Da Autoklavenkaskaden aufgrund ihrer beweglichen Bauteile prozesstechnische Nachteile aufweisen (wie Verkrustungen und schlechtere Verweilzeitverhalten), ist der Rohrreaktor, trotz seines geringeren Volumens, wesentlich effizienter als Autoklaven. Die Standardtechnologie ist derzeit trotzdem die Laugung in Autoklaven. [1] [3] Dazu wird das Bauxit in heißer Natronlauge (NaOH) unter Zusatz von Kalk (CaO) mit dem Ziel gelöst, das enthaltene Aluminium in Form von Aluminiumhydroxid in Lösung zu bringen und unerwünschte Begleitelemente mittels CaO zu fällen. Der entstehende Rotschlamm enthält die unerwünschten Begleitelemente, die durch Sedimentation oder Fällung als Laugerückstand verbleiben.
Kalzination
Das gewonnene Aluminiumhydroxid ist noch nicht für den Einsatz in der Elektrolyse geeignet, da es eine Restfeuchte aufweist und Hydratgruppen enthält. Für die Abtrennung des Hydroxids wird das Aluminiumoxid daher im nächsten Schritt bei 1000 °C – 1300 °C kalziniert. Dies geschieht entweder im Drehrohrofen oder im Wirbelschichtofen. Das Produkt der Kalzination ist Aluminiumoxid, das in der Elektrolyse eingesetzt werden kann.
Schmelzflusselektrolyse
Um das Aluminiumoxid (Al2O3) mittels Elektrolyse zu metallischem Aluminium zu reduzieren, muss das Oxid in ionischer Form vorliegen. Hierzu wird es im letzten Schritt im Elektrolyten gelöst. Das reine Aluminiumoxid wird nicht direkt elektrolysiert, da es einen hohen Schmelzpunkt (2046 °C) aufweist und durch die Elektrolyten die Schmelztemperatur auf 950 °C - 970 °C reduziert wird. Kryolith (Na3AlF6) wird als schmelzflüssiger Elektrolyt verwendet, da es eine hohe Ionenleitfähigkeit und eine gute Löslichkeit für Aluminiumoxid aufweist. [1] [3]
Die Schmelzflusselektrolyse erfolgt mit Graphitanoden und Kohle als Kathode. Bei der Durchführung der Elektrolyse setzt sich an der Kohlekathode, die sich am Boden befindet, flüssiges Aluminium ab und kann abgestochen werden (vgl. Abbildung 3). An der Graphitanode entsteht Sauerstoff, der zu CO und CO2 reagiert. [4] [5]

Nutzung

Abbildung 4: Absatzmärkte von Aluminiumprodukten in Deutschland [6]

Das metallurgisch erzeugte Rohaluminium weist eine Dichte von 2,7 g/cm3 (Aluminium gilt damit als klassisches Leichtmetall) und eine hohe elektrische Leitfähigkeit von 0,377 µW-1cm-1 auf. Der Schmelzpunkt liegt bei 660 °C. Aluminium in metallischer Form bildet eine Oxidschicht aus, die es vor Korrosion schützt. Durch verschiedene Legierungszusätze können die Eigenschaften von Aluminium an die Anwendungsgebiete angepasst werden. [7] Ein wichtiges Legierungselement ist Silizium. In Abhängigkeit vom Siliziumgehalt wird zwischen Guss- und Knetlegierungen unterschieden. Gusslegierungen enthalten bis zu 20% Silizium. Ihre endgültige Form erhält diese Legierungsform durch Gießen. Knetlegierungen hingegen sind niedrig legiert. Auch nach dem Aushärten sind diese Legierungen noch gut verformbar. [8] Gusslegierungen kommen unter anderem für die Herstellung von Motorgussteilen, Felgen, Türklingen und Pfannen zum Einsatz. Typische Anwendungsgebiete von Knetlegierungen sind Dosen und Folien. [1]

Abbildung 4 zeigt die Absatzmärkte von Aluminiumprodukten in Deutschland im Jahr 2019. Mit 47 % ist der Verkehrssektor der mit Abstand größte Abnehmer von Aluminiumprodukten. Hier wird Aluminium unter anderem für Luft- und Raumfahrzeuge, Schienen- und Straßenfahrzeuge und Verkehrsschilder verwendet. Im Bauwesen werden Aluminiumprodukte beispielsweise für den Gerüstbau und Tragwerke verwendet. Damit ist das Bauwesen mit 14 % zweitgrößter Abnehmer von Aluminiumprodukten in Deutschland. [9] [6]

Recyclingrohstoff

Abbildung 5: Der Recyclingprozess von Aluminium (Verändert nach [1])
Abbildung 6: Primär- und Sekundäraluminium - Produktion in Deutschland bis 2019 [10]

Für das Recycling von Aluminium existieren zwei grundlegende Verfahren (vgl. Abbildung 5). In Schmelzhütten, sogenannten Refinern, wird Altschrott in Salzschmelzen eingeschmolzen. Dabei werden Gusslegierungen, die sowohl aus Guss- als auch Knetlegierungen gewonnen werden können, hergestellt. Der Anteil von Aluminium muss im Input der Schmelze mindestens 65 % betragen. Bei diesem Prozess entstehen bis zu 500 kg Salzschlacke pro Tonne Aluminium. Die zweite Möglichkeit ist, Aluminium in Umschmelzwerken, auch Remelter genannt, zu recyclen. Dabei besteht das Inputmaterial ausschließlich aus Knetlegierungen, die wieder zu Knetlegierungen recycelt werden. Gusslegierungen können nicht zu Knetlegierungen umgeschmolzen werden.[1] Die Unterscheidung von Guss- und Knetlegierungen kann über den Siliziumgehalt erfolgen. Durch die Entwicklung der LIBS (laserinduzierte Breakdown-Plasmaspektroskopie) ist eine Trennung der Knet- und Gusslegierungen technisch ermöglicht worden, aufgrund der hohen Kosten ist dieser Prozess aber noch Stand der Forschung. [11]

Sekundäraluminium kann wieder in den Prozess der Aluminiumherstellung in Gießereien eingebracht werden. Aufbereitetes Aluminium aus den Refinern wird von Gießereien fürs Barrengießen genutzt. Das Sekundäraluminium aus den Remeltern kann für Blöcke aus Knetlegierungen und für Walz- und Pressbarren eingesetzt werden. [1]

Recyclingquoten

Deutschland
2019 wurden in Deutschland 1,2 Mio. Tonnen Rohaluminium erzeugt, wovon 692 Tausend Tonnen auf Recyclingaluminium entfielen. Das entspricht einer „Circular Material Use Rate“ (CMU) von 57,7 %. [12] Die Recyclingquote für Aluminiumverpackungen lag im Jahr 2019 bei 96 % [13]. Allgemein liegt die Verwertungsquote in den Hauptanwendungsbereichen mit 85 % bis 95 % auf einem hohen Niveau.[14]
Weltweit
Die Recyclingquote weltweit beträgt zwischen 34 % und 36 %.[11] In Europa liegt die Recyclingquote mit 69 % über dem weltweiten Schnitt. [15]

Unterschiede zwischen Primär- und Sekundäraluminium

Preisunterschiede
Der Preis für Primäraluminium betrug Ende Januar 2023 2.440 €/t [16]. Pro Tonne Aluminiumschrott lag der Preis Ende Januar 2023 bei 960 €/t [17].Der Preisunterschied lag zu diesem Zeitpunkt bei 1480 €/t. Der Aluminiumpreis unterliegt deutlichen Preisschwankungen zwischen 1.200 €/t bis 2.500 €/t, die in Abbildung 7 für die letzten 10 Jahre nachvollzogen werden können.

Energieverbrauch
Die Aluminiumproduktion ist mit einem hohen Energieverbrauch verbunden. Dieser beträgt bei der Produktion von Primäraluminium etwa 15.700 kWh elektrische Energie. Der Energiebedarf von Recyclingaluminium beläuft sich auf nur 5 % der Energie der Primärgewinnung. [7] Der Energiebedarf für die Herstellung einer Tonne Aluminiumoxid wird zu ca. 90 % über Brennstoffe (Kohle und Erdgas) und zu ca. 10 % über Strom gedeckt. Aluminium hat im Vergleich zu anderen Metallen den größten Energieverbrauch und das größte Einsparungspotential bei seinen Produktionsprozessen durch Sekundärrohstoffe (vgl. Abbildung 8).
Aufgrund des hohen Energieverbrauchs ist die Aluminiumproduktion mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden. Das Treibhausgaspotential hängt zum Teil von der Energieversorgung der Hütte ab, da die Aluminiumproduktion in z. B. Island Strom aus Wasserkraft einsetzt und somit ein geringes Treibhausgaspotential aufweist. [3]
CO2 – Ausstoß
Die CO2 – Emissionen von Primär- und Sekundäraluminium unterscheiden sich erheblich. Bei der Produktion von einer Tonne Primäraluminium fallen 10,6 Tonnen CO2 an. Bei der Produktion einer Tonne Recyclingaluminium sind es 0,73 Tonnen CO2. Verglichen mit anderen Metallen, wie zum Beispiel Stahl (1,54 Tonnen CO2), ist der CO2 – Ausstoß bei der Primärproduktion von Aluminium sehr hoch (Vgl. Abbildung 9). [18]


Proben im MassLab


Literaturverzeichnis

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 Friedrich, B. (2020). Metallurgie und Recycling: Aluminium.
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  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Vaster, J., & Franken, G. (2020). Aluminium: Informationen zur Nachhaltigkeit. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. <https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DE/Gemeinsames/Produkte/Downloads/Informationen_Nachhaltigkeit/aluminium.pdf>.
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  7. 7,0 7,1 WVmetalle (o.J.). Die NE-Metalle: Aluminium. <https://www.wvmetalle.de/die-ne-metalle>.
  8. Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (o.J.). Aluminium Lexikon: Legierungen. Abgerufen am 24.01.2023: <http://www.aluinfo.de/aluminium-lexikon-detail.html?id=53&letter=l>.
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  12. WVMetalle. (2020). Der Geschäftsbericht der Nichteisen-Metallindustrie.
  13. Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung. (2020). Recycling-Bilanz für Verpackungen: Berichtsjahr 2019 - Zusammenfassung der Ergebnisse. <https://gvmonline.de/files/recycling/Recycling_2019_Zusammenfassung%20Ergebnisse.pdf.>.
  14. Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (o.J.). Aluminium Lexikon: Recycling. Abgerufen am 27.03.2023 von: <http://www.aluinfo.de/aluminium-lexikon-detail.html?id=66>.
  15. European Recycling Industries’ Confederation (2016). Fakten Metallrecycling. Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. <https://www.bvse.de/dateien2020/2-PDF/06-Publikationen/04-Broschueren/0608-EuRIC_Metal_Recycling_Factsheet_GER_002.pdf>.
  16. 16,0 16,1 finanzen.net. (o.J.). Aktueller Aluminiumpreis in Euro je Tonne. Abgerufen am 24.01.2023 von: <https://www.finanzen.net/rohstoffe/aluminiumpreis>.
  17. schrottpreise-info.de (o.J.). Schrottpreise 2023: Aktuell für Altmetall und Schrott in einer Tabelle. Abgerufen am 24.01.2023 von: <http://schrottpreise-info.de/>.
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