Heißgepresste NdFeB-Magnete: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 29. April 2026, 07:50 Uhr
| Probenbeschreibung | |||||||||||||||||||
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| Probennummer | 4-12-029 | Die unzerkleinerten Magnete (s. oben rechts) wurden von dem Hersteller WILO SE entmagnetisiert für das Projekt GENESIS bereitgestellt. Diese waren ursprünglich für den Einbau in Heizungsumwälzpumpen vorgesehen. Dementsprechend fallen die End-of-Life (EoL) Magnete bei der Erneuerung von Heizungssystemen in Privathaushalten an. Im Projekt Heizkreis, abgeschlossen 2019, wurden Sammlung und Demontage von Magneten aus EoL Heizungsumwälzpumpen untersucht.
Im Projekt GENESIS wurden die NdFeB-Magneten in einem Backenbrecher in Stickstoffatmosphäre zerkleinert und eine Korngrößenverteilung in Abhängigkeit unterschiedlicher Einstellungen des Backenbrechers ermittelt. In der obigen Abbildung sind die folgenden Kornklassen visualisiert:
Das sekundäre Magnetpulver wurde im Anschluss durch Kondensatorentladungssintern zu einem isotropen Ringmagneten geformt. Welche Korngrößen dafür besonders geeignet sind, wurde im GENESIS Projekt erforscht. | |||||||||||||||||
| Übergeordneter Stoffstrom | Metall | ||||||||||||||||||
| Herkunft | Unzerkleinert: WILO SE (Dortmund):
Zerkleinert: Institut für Anthropogene Stoffkreisläufe (ANTS) | ||||||||||||||||||
| Jahr | 2022 | ||||||||||||||||||
| Lebenszyklusabschnitt | Unzerkleinert: Nutzung
Zerkleinert: Aufbereitung | ||||||||||||||||||
| Komponenten | Neodym (Nd), Eisen (Fe), Bor (B) und weitere seltene Erden wie Gallium (Ga), Cobalt (Co) und Praseodym (Pr) | ||||||||||||||||||
| Angaben zur Rezyklierbarkeit | Das Ziel der Aufbereitung von NdFeB‑Magneten im GENESIS Projekt war die Herstellung eines oxidfreien Pulvers, das in feldunterstützten Sinterverfahren verarbeitet werden kann. Oxidische Verunreinigungen im sekundären Pulver reduzieren die Stärke der neuen Magnete. Aufgrund der ausgeprägten Sauerstoffaffinität der NdFeB‑Legierung muss die Zerkleinerung in einer Inertgasatmosphäre erfolgen, um eine Oxidation zu verhindern. Für das GENESIS Projekt wurde daher ein entsprechender Prüfstand konstruiert, in dem eine Atmosphäre aus Stickstoff eingestellt wurde. | ||||||||||||||||||