Sole (NaCl-Inh.): Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 24. Februar 2026, 15:26 Uhr

Probendarstellung: Sole (NaCl-Inh.)
Probendarstellung: Sole (NaCl-Inh.)
Probenbeschreibung
Probennummer 1-09-011 Sole wird benötigt für die Herstellung von Auftausalz, Fischereisalz, Kälteträgern sowie in der Aquaristik und der Pharma- und Medizinindustrie sowie der chemischen Industrie [1]. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt 100 %.

Aktuell ist die Grube Ohrensen nahe Stade der größte Betreiber in Deutschland, betrieben von Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, mit einer Fördermenge von 3,6 Mio. t Steinsalz aus der Sole [2] [3].

Übergeordneter Stoffstrom Mineralik - Mineralischer Rohstoff - Industriemineral
Lebenszyklusabschnitt Rohstoffgewinnung
Rohstoffbedarf in Deutschland 7,1 Mio. t/a
Fördermenge in Deutschland 7.133 kt/a
Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise

Lagerstättenstruktur: sedimentäre Festgesteine

Vorkommensweise: Bei Sole handelt es sich um eine Lösung von Steinsalz oder auch anderen Salzen in Süßwasser [4].

Abbauverfahren

Trockenabbau: Der Abbau erfolgt untertage durch Aussolung, indem unterirdische Solequellen angebohrt werden.

Transport: Der Transport erfolgt über Pumpsysteme.


Literaturverzeichnis

  1. Verband der Kali- und Salzindustrie e. V. (2018): Salz aus Deutschland. Gewinnung und Verwendung. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
  2. Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH (Hg.): Werk Stade. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
  3. Elsner, Harald; Kuhn, Kerstin; Schmitz, Martin (Hg.) (2017): Heimische mineralische Rohstoffe - unverzichtbar für Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
  4. Elsner, Harald (Hg.) (2016): Salze in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Juni 2016. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)