Einweg Behälterglas: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan = "2"  rowspan = "6" | In der Glasaufbereitung werden eisenhaltige Fremdstoffe von einem Überbandmagnetscheider erfasst und ausgeschieden. Anschließend werden lose Kontaminanten wie beispielsweise Papier, Schnüre und Etikettenreste mittels Absaugsystem aussortiert. Zum Schluss werden mittels Wirbelstromabscheider Nichteisenmetalle entfernt. Der mittlere Energiebedarf zum Schmelzen von Behälterglas beträgt  4,5-5 GJ/t.
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| '''Komponenten''' || Glas, Papierlabel 
| '''Komponenten''' || Kalknatronglas, Papieretikett, Fe-Metall-Deckel
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| '''Angaben zur Recyclierbarkeit''' || Behälterglas kann aufgrund der Stabilität der Glassilikate unendlich oft zusammen mit den primären Rohstoffen eingeschmolzen werden, ohne dass es an Qualität einbüßt. Die einzige Ausnahme sind mögliche Farbänderungen, weshalb eine farbgetrennte Sammlung erfolgen muss.
Papieretiketten sowie weitere organische Stoffe werden durch Sensoren detektiert und ausgeschossen oder abgesaugt und der thermischen Verwertung zugeführt. Verbleiben solche als Verunreinigung im Stoffstrom, werden sie in der Glas-Schmelze verbrannt.
Metallische Stoffe schaden der Schmelze und den Schmelzöfen. Daher werden diese mit Magnetscheidern abgetrennt, wobei in Wirbelstromscheidern auch NE-Metalle abgeschieden werden.
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Version vom 16. November 2023, 16:56 Uhr

Probendarstellung: Einweg Behälterglas
Probendarstellung: Einweg Behälterglas
Probenbeschreibung
Probennummer 3-05-006 In der Glasaufbereitung werden eisenhaltige Fremdstoffe von einem Überbandmagnetscheider erfasst und ausgeschieden. Anschließend werden lose Kontaminanten wie beispielsweise Papier, Schnüre und Etikettenreste mittels Absaugsystem aussortiert. Zum Schluss werden mittels Wirbelstromabscheider Nichteisenmetalle entfernt. Der mittlere Energiebedarf zum Schmelzen von Behälterglas beträgt 4,5-5 GJ/t.
Jahr 2021
Herkunft Altglascontainer
Lebensabschnitt Nutzungsphase
Komponenten Kalknatronglas, Papieretikett, Fe-Metall-Deckel
Angaben zur Recyclierbarkeit Behälterglas kann aufgrund der Stabilität der Glassilikate unendlich oft zusammen mit den primären Rohstoffen eingeschmolzen werden, ohne dass es an Qualität einbüßt. Die einzige Ausnahme sind mögliche Farbänderungen, weshalb eine farbgetrennte Sammlung erfolgen muss.

Papieretiketten sowie weitere organische Stoffe werden durch Sensoren detektiert und ausgeschossen oder abgesaugt und der thermischen Verwertung zugeführt. Verbleiben solche als Verunreinigung im Stoffstrom, werden sie in der Glas-Schmelze verbrannt. Metallische Stoffe schaden der Schmelze und den Schmelzöfen. Daher werden diese mit Magnetscheidern abgetrennt, wobei in Wirbelstromscheidern auch NE-Metalle abgeschieden werden.