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Version vom 24. Februar 2026, 14:22 Uhr

| Probenbeschreibung | |||
|---|---|---|---|
| Probennummer | 1-09-005 | Kies sowie Sand werden in der Bauindustrie für Beton, Straßen-, Tief- und Wegebau eingesetzt [1]. Für die Aufbereitung wird zunächst der Sand gewaschen, um Verunreinigungen zu beseitigen. Daraufhin erfolgt die Klassierung nach Partikelgrößen, gefolgt von einer Trocknung, um den Feuchtigkeitsgehalt zu reduzieren. Aktuell ist in Deutschland der größte Betreiber für Sand- und Kiesförderung die Grube Mühlberg an der Elbe, betrieben von EUROVIA [2]. Der heimische Anteil bei Bedarf in Deutschland beträgt 84%. | |
| Übergeordneter Stoffstrom | Mineralik - Steine und Erden | ||
| Herkunft | |||
| Lebenszyklusabschnitt | Rohstoffgewinnung | ||
| Rohstoffbedarf in Deutschland oder EU | 249 Mio. t/a | ||
| Fördermenge in Deutschland oder EU | 253.000 kt/a | ||
| Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise |
Lagerstättenstruktur: sedimentäre Lockergesteine Vorkommensweise: In der Regel kommen Kies und Sand in Verbindung mit Tonmineralen vor, siehe BGR. Vorkommen des Minerals: | ||
| Abbauverfahren |
Trockenabbau: Der Abbau erfolgt mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper. Nassabbau: Hierbei kommen schwimmende oder landgestützte Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen zum Einsatz. Transport: Der Transport erfolgt über schwimmende Förderbänder, Pumpen und Rohrleitungen sowie mittels Schiffstransport oder Landbändern. | ||
Literaturverzeichnis
- ↑ Umweltbundesamt (2022): Die Nutzung natürlicher Ressourcen - Ressourcenbericht 2022. (Zuletzt geprüft am 03.12.2025)
- ↑ BGR (2016): BGR - Presse - Neuer BGR-Bericht: Deutschland produziert über 40 verschiedene Rohstoffe - Nur 10 Kilogramm Gold, aber 238 Millionen Tonnen Sand und Kies. (Zuletzt geprüft am 05.09.2024)