Leiterplatten zerkleinert 4-6,3 mm: Unterschied zwischen den Versionen
(Die Seite wurde neu angelegt: „center|Probendarstellung: Leiterplatten zerkleinert 4-6,3 mm {| class="wikitable" style="width: 100%;" !colspan="4" | '''Probenbeschreibung''' |- | width = "25%" | '''Probennummer''' | width = "25%" | 4-08-078 | colspan = "2" rowspan = "8" | Die Probe zeigt in einer Hammermühle zerkleinerte und anschließend klassierte Platinen. Diese können aus der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott|Elektro- und Elektronikaltgerä…“) |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 24: | Zeile 24: | ||
|- | |- | ||
| '''Angaben zur Rezyklierbarkeit''' || Grundvoraussetzung für das Recycling ist ein Aufschluss der einzelnen Materialkomponenten durch Zerkleinerung. Liegen die Komponenten des Gemischs getrennt voneinander vor können sie durch Sortierung voneinander | | '''Angaben zur Rezyklierbarkeit''' || Grundvoraussetzung für das Recycling ist ein Aufschluss der einzelnen Materialkomponenten durch Zerkleinerung. Liegen die Komponenten des Gemischs getrennt voneinander vor, können sie durch Sortierung voneinander getrennt werden. Die entstehenden Konzentrate, wie z.B. eine Kupfer- oder eine Eisenmetallfraktion, können anschließend einem schmelzmetallurgischen Recycling zugeführt werden. | ||
Bei der mechanischen Aufbereitung wie der Zerkleinerung entsteht Staub, der als schadstoffhaltige Fraktion entsorgt werden muss. Zudem erzeugt Zerkleinerung Wärme, die die Entstehung von halogenhalötigen organischen Verbindung begünstigt <ref name = "Kranert"/>. Die genannten Emissionen stellen ein Gesundheitsrisiko da und womit technisch umgegangen werden muss. Eine weitere Herausforderung sind aus unter anderem Aluminiumfolie gewickelten Kondensatoren: Bei der Zekleinerung löst sich die Wicklung, wodurch aluminiumhaltige Folienschnipsel entstehen. Die silberfarbigen Folienschnipsel können die Schüttdichtre des Gemisch auf reduzieren 5kg/m³ reduzieren, was den massenmäßgen Durchsatz von Anlagen verringert, den spezifischen Energieverbrauch erhöhen sowie Lager- und Transportfähigkeit negativ beeinflussen kann. Die flache Kornform reduziert zudem die Fließfähigkeit, was die Förderfähigkeit einschränkt. <ref name = "Kaya"/> | Bei der mechanischen Aufbereitung wie der Zerkleinerung entsteht Staub, der als schadstoffhaltige Fraktion entsorgt werden muss. Zudem erzeugt Zerkleinerung Wärme, die die Entstehung von halogenhalötigen organischen Verbindung begünstigt <ref name = "Kranert"/>. Die genannten Emissionen stellen ein Gesundheitsrisiko da und womit technisch umgegangen werden muss. Eine weitere Herausforderung sind aus unter anderem Aluminiumfolie gewickelten Kondensatoren: Bei der Zekleinerung löst sich die Wicklung, wodurch aluminiumhaltige Folienschnipsel entstehen. Die silberfarbigen Folienschnipsel können die Schüttdichtre des Gemisch auf reduzieren 5kg/m³ reduzieren, was den massenmäßgen Durchsatz von Anlagen verringert, den spezifischen Energieverbrauch erhöhen sowie Lager- und Transportfähigkeit negativ beeinflussen kann. Die flache Kornform reduziert zudem die Fließfähigkeit, was die Förderfähigkeit einschränkt. <ref name = "Kaya"/> | ||
|} | |} | ||
Version vom 29. Mai 2026, 09:13 Uhr

| Probenbeschreibung | |||
|---|---|---|---|
| Probennummer | 4-08-078 | Die Probe zeigt in einer Hammermühle zerkleinerte und anschließend klassierte Platinen. Diese können aus der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikaltgeräten stammen. Die aufgeschlossenenen Komponenten der Platinen liegen in der Kornklasse 4 mm bis 6,3 mm vor.
Die Klassierung dient hier lediglich der Vorkonditionierung für nachfolgende Aufbereitungsschritte und nicht der Anreicherung einer bestimmten Komponente. Metalle und andere Komponenten können bspw. durch Magnetscheidung, Wirbelstromscheidung, Elektrosortierung, Dichtetrennung oder optische Sortierung separiert werden. | |
| Übergeordneter Stoffstrom | Metalle, Kunststoffe | ||
| Herkunft | Aufbereitung von Leiterplatten aus dem Elektro- und Elektronikschrott | ||
| Lebenszyklusabschnitt | Stoffliche Verwertung | ||
| Komponenten | |||
| Angaben zur Rezyklierbarkeit | Grundvoraussetzung für das Recycling ist ein Aufschluss der einzelnen Materialkomponenten durch Zerkleinerung. Liegen die Komponenten des Gemischs getrennt voneinander vor, können sie durch Sortierung voneinander getrennt werden. Die entstehenden Konzentrate, wie z.B. eine Kupfer- oder eine Eisenmetallfraktion, können anschließend einem schmelzmetallurgischen Recycling zugeführt werden.
Bei der mechanischen Aufbereitung wie der Zerkleinerung entsteht Staub, der als schadstoffhaltige Fraktion entsorgt werden muss. Zudem erzeugt Zerkleinerung Wärme, die die Entstehung von halogenhalötigen organischen Verbindung begünstigt [1]. Die genannten Emissionen stellen ein Gesundheitsrisiko da und womit technisch umgegangen werden muss. Eine weitere Herausforderung sind aus unter anderem Aluminiumfolie gewickelten Kondensatoren: Bei der Zekleinerung löst sich die Wicklung, wodurch aluminiumhaltige Folienschnipsel entstehen. Die silberfarbigen Folienschnipsel können die Schüttdichtre des Gemisch auf reduzieren 5kg/m³ reduzieren, was den massenmäßgen Durchsatz von Anlagen verringert, den spezifischen Energieverbrauch erhöhen sowie Lager- und Transportfähigkeit negativ beeinflussen kann. Die flache Kornform reduziert zudem die Fließfähigkeit, was die Förderfähigkeit einschränkt. [2] | ||
Literaturverzeichnis
[2] [1]