Kabel nach Zerkleinerung, aus reiner Kabelaufbereitung: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan = "2" rowspan = "8" | Eine Kabelfraktion wird u. a. bei der Aufbereitung von [[Elektro- und Elektronikschrott | Elektro- und Elektronikaltgeräten]] erzeugt. Die Aufbereitung von Kabeln dient vorrangig der Rückgewinnung von Kupfer. Hauptaufgabe der Kabelaufbereitung ist, die Kupferlitzen von ihrer Ummantelung aus Kunststoff oder Kautschuk zu trennen.
Für den Aufschluss der Kabel kommen Schneidmühlen zum Einsatz. Die Zerkleinerung erreicht einen Aufschluss von bis zu 99%. Nach dem Aufschluss liegen Kupferlitzen und Kunststoff- oder Kautschukummantelung getrennt voneinander aber in einem Gemisch vor. Für die Anreicherung einer Kupferfraktion werden Luftherde eingesetzt, die ein Gemisch nach der Dichte sortieren. Die Fraktion mit geringerer Dichte wird als Leichtgut und diejenige mit höherer Dichte als Schwergut bezeichnet.
Probe [[4-08-079]] zeigt eine im Schwergut des Luftherdes angereicherte Kupferfraktion.
Der Luftherd bietet auch die Möglichkeit eine Fraktion mit mittlerer Dichte abzutrennen, in der sich Verbunde anreichern lassen. Eine Nachreinigung der Stoffströme durch optische Sortierverfahren ist möglich. Magnetscheider können zum Schutz der Schneidmühlen vor Aufschlusszerkleinerung und auch zur Nachreinigung am Ende der Prozesskette zum Einsatz kommen.


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| '''Komponenten''' ||
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| '''Angaben zur Rezyklierbarkeit''' || Das Kupferkonzentrat wird in Schmelz-/ Gießereianlagen eingeschmolzen, damit das zurückgewonnene Kupfer in den Kreislauf zurückgelangt. Im Jahr 2023 lag die Sekundärmaterialeinsatzquote in der Kupferproduktion in Deutschland bei 43 %.


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Version vom 1. Juni 2026, 13:28 Uhr

Probendarstellung: Kabel nach Zerkleinerung, aus reiner Kabelaufbereitung
Probendarstellung: Kabel nach Zerkleinerung, aus reiner Kabelaufbereitung
Probenbeschreibung
Probennummer 4-08-068
Übergeordneter Stoffstrom Metalle, Kunststoffe 3-03-005 Eine Kabelfraktion wird u. a. bei der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikaltgeräten erzeugt. Die Aufbereitung von Kabeln dient vorrangig der Rückgewinnung von Kupfer. Hauptaufgabe der Kabelaufbereitung ist, die Kupferlitzen von ihrer Ummantelung aus Kunststoff oder Kautschuk zu trennen.

Für den Aufschluss der Kabel kommen Schneidmühlen zum Einsatz. Die Zerkleinerung erreicht einen Aufschluss von bis zu 99%. Nach dem Aufschluss liegen Kupferlitzen und Kunststoff- oder Kautschukummantelung getrennt voneinander aber in einem Gemisch vor. Für die Anreicherung einer Kupferfraktion werden Luftherde eingesetzt, die ein Gemisch nach der Dichte sortieren. Die Fraktion mit geringerer Dichte wird als Leichtgut und diejenige mit höherer Dichte als Schwergut bezeichnet. Probe 4-08-079 zeigt eine im Schwergut des Luftherdes angereicherte Kupferfraktion. Der Luftherd bietet auch die Möglichkeit eine Fraktion mit mittlerer Dichte abzutrennen, in der sich Verbunde anreichern lassen. Eine Nachreinigung der Stoffströme durch optische Sortierverfahren ist möglich. Magnetscheider können zum Schutz der Schneidmühlen vor Aufschlusszerkleinerung und auch zur Nachreinigung am Ende der Prozesskette zum Einsatz kommen.

Herkunft Kabelschrott aus der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott
Lebenszyklusabschnitt Stoffliche Verwertung
Komponenten
Angaben zur Rezyklierbarkeit Das Kupferkonzentrat wird in Schmelz-/ Gießereianlagen eingeschmolzen, damit das zurückgewonnene Kupfer in den Kreislauf zurückgelangt. Im Jahr 2023 lag die Sekundärmaterialeinsatzquote in der Kupferproduktion in Deutschland bei 43 %.