Grob-keramische Tone: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 8. Juli 2026, 12:34 Uhr

| Probenbeschreibung | |||
|---|---|---|---|
| Probennummer | 1-09-009 | Grob-keramische Tone spielen eine zentrale Rolle in der Herstellung von keramischen Fliesen und Platten, Mauerziegeln, Klinkern sowie Dachziegeln [1]. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt etwa 61 % [2].
Aktuell ist Tonabbau im Westerwald und im angrenzenden Limburger Beckender der größte Standort in Deutschland, betrieben unter anderem von der Stephan Schmidt Gruppe, mit einer insgesamten Fördermenge von ca. 6 Mio. t. [3] | |
| Übergeordneter Stoffstrom | Mineralik - Steine und Erden | ||
| Herkunft | Oligozän; Meissen, Sachsen | ||
| Lebenszyklusabschnitt | Rohstoffgewinnung | ||
| Rohstoffbedarf in Deutschland | 12,6 Mio. t/a | ||
| Fördermenge in Deutschland | 11.700 kt/a | ||
| Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise |
Lagerstättenstruktur: sedimentäre Lockergesteine Vorkommensweise: Grob-keramische Tone kommen häufig in Verbindung mit Sanden und Kiesen vor [4]. | ||
| Abbauverfahren |
Trockenabbau: Untertage erfolgt der Abbau im Kammerabbau mittels Fräsen oder Bohren und Sprengen. Übertage wird der Abbau durch Fräsen, Bohren und Sprengen sowie mit Hydraulik-Tieflöffelbaggern durchgeführt. Transport: Der Transport erfolgt über Lastwagen, Dumper, Radlader und Grubenbahnen sowie durch Förderbänder und spezielle Gelenkfahrzeuge. | ||
Literaturverzeichnis
- ↑ Baunetzwissen: Grobkeramik. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ Elsner, Harald; Kuhn, Kerstin; Schmitz, Martin (Hg.) (2017): Heimische mineralische Rohstoffe - unverzichtbar für Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie: Mineralische Rohstoffe in Hessen - Tonrohstoffe. (Zuletzt geprüft am 08.07.2026)
- ↑ Elsner, Harald (Hg.) (2019): Spezialtone und -sande in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Mai 2019. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.