Quarzsand und -kies

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Probendarstellung: Quarzsand und -kies
Probendarstellung: Quarzsand und -kies
Probenbeschreibung
Probennummer 1-09-010 Quarzsand und -kies finden breite Anwendung in verschiedenen Branchen, darunter die Bau-, Glas-, Kunststoff-, Gießerei-, Feuerfest- und Elektroindustrie sowie in der chemischen und keramischen Industrie. Zusätzlich finden sie Verwendung als Füllstoff.

In der Wasserwirtschaft kommen sie beispielsweise zur Trinkwasseraufbereitung zum Einsatz. Die Verteilung des Einsatzes in Europa gestaltet sich wie folgt: Bau- und Bodenanwendungen 37 %, Behälterglas 17 %, Flachglas 14 %, Gießerei 13 %, Füllstoffe, Verdicker und Dichtmittel 3 % sowie Sonstiges 16 % [1]. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland liegt bei etwa 84 %. Aktuell ist die Grube Haltern am See der größte Betreiber in Deutschland, betrieben von Quarzwerke GmbH mit einer Fördermenge von 2 Millionen Tonnen [2].

Übergeordneter Stoffstrom Mineralik - Steine und Erden
Lebenszyklusabschnitt Rohstoffgewinnung
Rohstoffbedarf in Deutschland 9,9 Mio. t/a
Fördermenge in Deutschland 10.500 kt/a
Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise

Lagerstättenstruktur: sedimentäre Lockergesteine

Vorkommensweise: Quarzsand besteht zu mehr als 95 Massenprozent aus dem Mineral Quarz und wird von unterschiedlichen Anteilen an Begleitmineralen wie Feldspat, Glimmer und Tonmineralen ergänzt [3].

Abbauverfahren

Trockenabbau: Der Abbau erfolgt übertage mittels Radlader, Hydraulikbagger und Muldenkipper.

Nassabbau: Der Abbau erfolgt übertage mittels schwimmender oder landgestützter Greifer sowie Eimerketten- oder Saugbaggeranlagen.

Transport: Der Transport erfolgt über schwimmenden Transportbänder, über Pumpen und Rohrleitungen, mittels Schiffstransport oder Landbänder


Literaturverzeichnis

  1. SCRREEN. (2023): Factsheet: Silica Sand. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
  2. Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena): Quarzwerke GmbH. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
  3. Elsner, Harald (2016): Quarzrohstoffe in Deutschland. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). (Zuletzt geprüft am 05.09.2024)