Kabelaufbereitung: Kabelummantelung angereichert

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Probendarstellung: Kabelaufbereitung: Kabelummantelung angereichert
Probendarstellung: Kabelaufbereitung: Kabelummantelung angereichert
Probenbeschreibung
Probennummer 4-08-079 Eine Kabelfraktion wird u.a. bei der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikaltgeräten erzeugt. Die Aufbereitung von Kabeln dient vorrangig der Rückgewinnung von Kupfer. Hauptaufgabe der Kabelaufbereitung ist, die Kupferlitzen von ihrer Ummantelung aus Kunststoff oder Kautschuk zu trennen. [1]

Für den Aufschluss der Kabel kommen Schneidmühlen zum Einsatz. Die Zerkleinerung erreicht einen Aufschluss von bis zu 99%. Nach dem Aufschluss liegen Kupferlitzen und Kunststoff- oder Kautschukummantelung getrennt voneinander, aber in einem Gemisch vor. Für die Anreicherung einer Kupferfraktion werden Luftherde eingesetzt, die ein Gemisch nach der Dichte sortieren. Die Fraktion mit geringerer Dichte wird als Leichtgut und diejenige mit höherer Dichte als Schwergut bezeichnet. Probe 4-08-068 zeigt die im Leichtgut des Luftherdes angereicherte Kunststofffraktion. Der Luftherd bietet auch die Möglichkeit eine Fraktion mit mittlerer Dichte abzutrennen, in der sich Verbunde anreichern lassen. Eine Nachreinigung der Stoffströme durch optische Sortierverfahren ist möglich. Magnetscheider können zum Schutz der Schneidmühlen vor Aufschlusszerkleinerung und auch zur Nachreinigung am Ende der Prozesskette zum Einsatz kommen. [1]

Übergeordneter Stoffstrom Kunststoffe, Metalle
Herkunft Kabelaufbereitung: Kabelummantelung angereichert
Lebenszyklusabschnitt Stoffliche Verwertung
Komponenten
Angaben zur Rezyklierbarkeit Der von den Kupferlitzen getrennte Kunststoffanteil wird beispielsweise in Kunststoffverarbeitungsbetrieben zu wiederverwertbaren Granulaten verarbeitet, die anschließend als Sekundärrohstoff in der Produktion von neuen Kunststoffprodukten, wie Bau‑ oder Verpackungskunststoffen, eingesetzt werden. [2]

Literaturverzeichnis

  1. 1,0 1,1 Martin Kranert (2024): Einführung in die Kreislaufwirtschaft.
  2. Hans Martens (2016): Recyclingtechnik.