Kali- und Kalisalzprodukte
Aus CirculateD

| Probenbeschreibung | |||
|---|---|---|---|
| Probennummer | 1-09-013 | Kali- und Kalisalzprodukte dienen als Düngemittel für die Landwirtschaft sowie in der Elektrolyse, Nahrungs- und Futtermittelindustrie und Pharmaindustrie. In Deutschland entfallen über 95 % des Einsatzes auf die Düngemittelindustrie [1]. Der heimische Anteil am Bedarf in Deutschland beträgt 100 %.
Aktuell ist die Grube Zielitz der größte Betreiber in Deutschland, betrieben von K+S Minerals and Agriculture GmbH, mit einer Fördermenge von 12 Mio. t [2]. | |
| Übergeordneter Stoffstrom | Mineralik - Steine und Erden | ||
| Herkunft | Zechstein; Stassfurt, Sachsen-Anhalt | ||
| Lebenszyklusabschnitt | Rohstoffgewinnung | ||
| Rohstoffbedarf in Deutschland | 6 Mio. t/a | ||
| Fördermenge in Deutschland | 6.045 kt/a | ||
| Lagerstättenstruktur und Vorkommensweise |
Lagerstättenstruktur: sedimentäre Festgesteine Vorkommensweise: Kalisalz kommt häufig in Verbindung mit den Mineralen Anhydrit, Gips oder Tone vor [1]. | ||
| Abbauverfahren |
Trockenabbau: Der Abbau erfolgt untertage im Kammerabbau mittels Bohren und Sprengen oder durch schneidende Gewinnung. Transport: Der Transport erfolgt über Lastwagen, speziellen Gelenkfahrzeugen, Grubenbahnen oder durch Förderbänder | ||
Literaturverzeichnis
- ↑ 1,0 1,1 Elsner, Harald (Hg.) (2016): Salze in Deutschland. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Stand: Juni 2016. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)
- ↑ K+S Minerals and Agriculture GmbH: Eines der weltweit größten und modernsten Kaliwerke bei Magdeburg. (Zuletzt geprüft am 06.01.2026)